eingespielter Wochenrhythmus

Montag bis Mittwoch bis jeweils etwa 18 Uhr arbeiten und Geld verdienen. Am Montagabend Pilates, am Dienstag Squash und am Mittwochabend Power Yoga. Mit diesem Programm reicht die Lust spätabends dann meist nicht mehr, um noch Blogeinträge zu schreiben.

Donnerstag ist Beat-Tag, der gehört nur mir. Meist fahre ich eine Velotour und davon gibt es dann einen Beitrag. Freitag ist Haushalt, Putzen und Einkaufen ist angesagt, was blogmässig nicht viel hergibt. Samstags gehe ich eigentlich immer mit Freunden auf eine Trainingstour. Sonntag ist dann Familientag, da unternehmen Karin und ich etwas gemeinsam oder mit Freunden. Oft gibt es auch davon Blogbeiträge.

So verläuft in etwa mein Leben im Arbeitsmodus, das heisst, wenn weder Karin noch ich Ferien haben und wir permanent zu Hause sind. Anfang dieses Jahr funktioniere ich genau drei Monate so, Januar, Februar und März. Im April kommen dann erste Ferien, dann ändert sich das Schema. Noch drei eingespielte Wochen, dann geht es in die Radwoche nach Riccione an die italienische Adriaküste. Ich freue mich schon...

Woche rum...

Mittwochabend, 18:30-19:30 Uhr, Power-Yoga, Groupfitness mit Karin

Donnerstagmorgen, 08:00-08:45 Uhr, Physiotherapie, erster Besuch. 09:15-10:10 Uhr, Spinning, Groupfitness. Danach 1x Dampfbad und 1x Sauna.

Heute Freitag: drei Stunden Haushalt und Putzen. Dann noch einkaufen.

Wenn ich heute etwas früher aufgestanden wäre, hätte ich nachmittags noch eine Velorunde drehen können, doch dem war halt nicht so. Als ich gegen drei Uhr Mittags alles erledigt hatte, war es mir dann zu spät und in Anbetracht der bevorstehenden Samstagsrunde, musste es heute ja auch nicht unbedingt sein. Ich verspürte leichten Muskelkater in den Beinen von der gestrigen Spinningstunde. Ein paar Körperübungen, etwas Yoga, als Vorbereitung auf einen nächsten Meditationsversuch, dafür eignete sich der späte Nachmittag noch gut.

Es tut gut, ganz bewusst den Körper durchzubewegen. Ich bin unglaublich steif und ungelenk. Irgendwie verkrustet. Ich kann noch immer nicht mit den Fingern den Boden berühren, wenn ich mich mit gestreckten Beinen vorwärts beuge. Trotz Power-Yoga, Pilates und all dem Zeugs, ich bleibe ziemlich starr. Um effektiv beweglicher zu werden müsste ich wirklich täglich üben und dazu kann ich mich derzeit (noch) nicht motivieren.

Über die Meditationsversuche möchte ich nicht viele Worte verlieren. Heute versuchte ich es mit geschlossenen Augen. Das klappt etwas besser. Es fehlt mir irgendwie an der richtigen Stützmuskulatur. Ich ermüde in der Sitzposition und beginne mich zunehmend zu verspannen, was sich eher früher als später in Bewegung ausdrückt. Nächster Versuch...

happy new year!

Am gestrigen Silvester waren wir mit Freunden in der Stadt Zürich. Nach einem feinen Eseen und einem kurzen Disco-Abstecher entschieden wir uns, ans Seebecken zu pilgern um das Neujahrsfeuerwerk anzusehen. Das war dann auch wieder grandios, auch wenn der Nebel die am höchsten gezündeten Raketen (und somit auch die Grössten) etwas verdeckte. Dem grossartigen Erlebnis und der guten Stimmung tat dies jedoch keinen Abbruch.

Heute verlebten wir dann einen ruhigen Tag zu Hause. Ich habe gelesen, etwas im Internet gesurft und dann noch die Jahresstatistik fertig gemacht. Für mich selbst habe ich dann das Jahr 2010 auch geistig abgeschlossen. Natürlich könnte ich die Zahlen noch etwas analysieren, doch dazu habe ich nicht wirklich Lust. Nur so viel: Der Durchschnitt von 1:30 Std. Sport pro Tag lag so hoh wie nie zuvor, auch wenn ich schon mehr Velokilometer gefahren bin, so hat demgegenüber der Anteil an alternativen Tätigkeiten zugenommen und das hat mir mehr verschiedene Eindrücke vermittelt, was ich bestimmt als Plus in Erinnerung behalten werde.

Nun ist das neue Jahr angebrochen und naturgemäss richtet man am 01.01. den Blick etwas nach vorne. Was mag dieses Jahr wohl bringen? Dabei liegt mein diesjähriges Augenmerk etwas mehr auf der beruflichen Seite. Ich weiss, dass Änderungen kommen werden und weil ich diese noch nicht einschätzen kann oder auch, weil ich sie noch bewusst weit offen lasse, weiss ich noch nicht genau, was ich darüber denken soll. Es ist ein Gemisch aus Vorfreude und Unbehagen. Denn, wer verlässt schon gerne die Komfortzone? Dazu noch freiwillig? Und  ohne konkreten Plan? Ja, das wird spannend.

Ich umschreibe die Ausgangslage mal so: Das erarbeitete Fundament bietet nun viele Möglichkeiten und Freiheiten. Dieses Fundament erarbeitete ich mir durch Tätigkeiten die mir persönlich (leider) nicht entsprochen haben, deshalb will ich etwas ändern. Das kitzekleine Problem dabei ist, dass mich die Schaffung dieses Fundaments von mir selbst entfernt hat und ich deshalb heute kaum mehr weiss, was mir denn wirklich entspricht. Ich muss also erstmal zum Stillstand kommen, in mich gehen und all den geistigen Schutt der letzten Jahrzehnte abwerfen. Nach der Befreiung brauche ich eine Phase der Reinigung und Läuterung. Dies erscheint mir sehr wichtig und bevor ich da durch bin, will ich mich nicht festlegen.

Natürlich drängt mein Geist/Verstand dazu, sofort die Zukunft zu planen und möglichst keine Unsicherheiten einzugehen, doch wenn man nur noch im Nebel steht ist es halt schwierig, eine neue (und richtige) Richtung zu erkennen. Man braucht etwas Zeit, muss etwas aufsteigen und die Wolken hinter sich lassen um den Überblick zu erlangen. Dann kann man wählen und entscheiden. Natürlich birgt dies Risiken und natürlich bewege ich mich auf unbekannten Terrain, doch auch mir bleibt nicht ewig Lebenszeit. Nur zu funktionieren reicht einfach nicht mehr. Ich habe in den letzten Jahren auf einiges verzichtet, habe Abhängigkeiten abgebaut und nun beschleicht mich das ungute Gefühl, dass ich Handeln muss, dass ich den Sprung ins Ungewisse wagen muss, weil ich sonst irgendwann den Mut und die Kraft nicht mehr aufbringe um überhaupt noch zu springen. Also werde ich 2011 springen!

Ich wünsche allen Lesern ebenfalls ein gutes und ereignisreiches neues Jahr! Möge uns das Vertrauen in uns selbst und in die Zukunft an neue Ufer führen!

s'bessert

Gestern war ich noch einmal beim Arzt. Die Beschwerden, respektive die Schmerzen, lassen langsam nach, obwohl ich mir schon einen schnelleren Heilungsverlauf gewünscht hätte. So ganz ohne Schmerzmittel geht es noch nicht und gemäss dem Herrn Doktor braucht es auch noch "ein paar" Wochen, bis ich wieder beschwerdefrei bin...

Gegen Abend besuchte ich dann seit längerem wieder einmal das Fitnesscenter. Hauptsächlich um ins Dampfbad und in die Sauna zu gehen. Wärme tut den verspannten Muskeln gut und mit einem guten Buch bewaffnet kann ich schon so zwei Stunden in der Wellnesslandschaft rumlümmeln. Die Situation motivierte mich dann soweit, dass ich um 18:30 Uhr an einer Lektion Power-Yoga teilnahm, was dann auch erstaunlich gut ging. Natürlich musste ich mich vorsichtig bewegen und die eine oder andere Übung etwas langsamer angehen, doch ich war erstaunt wie gut ich es vertragen habe.

Ja, in den letzten zwei Wochen habe ich seit längerer Zeit wieder einmal ein paar Bücher gelesen. Vorwiegend Bücher über Yoga und dessen körperlichen und geistigen Aspekte. Das hat mir gut getan und motiviert mich wieder vermehrt, an meiner Körperwahrnehmung zu arbeiten. Ich denke, dass ich dieses Jahr diesbezüglich ein gutes Jahr hinter mir habe und möchte nun einen weiteren Schritt unternehmen. Vielleicht hat mir dieser Unfall genau die Ruhe und Zeit gegeben die es braucht um zu reflektieren, den eigenen Standort zu bestimmen und die nächsten Schritte zu planen.

Samichlaus im Schneematsch

Der Wetterbericht hatte es ja bereits angekündigt. Gestern Abend und in der Nacht fiel hier im Zürcher Unterland noch etwas Schnee, bevor dann warmer Westwind Regen brachte. Und seither regnet es... mal etwas mehr, mal etwas weniger, doch andauernd. Und wie man der Grafik entnehmen kann, wird es wohl auch in den nächsten Tagen vorwiegend nass und unbeständig (schlecht) bleiben.

Da bin ich doch schon fast dankbar, meinen Arbeitstag in einer klimatisierten Wohlfühlzone verbringen zu können und nicht draussen im Pflotsch arbeiten zu müssen. Der arme Samichlaus hatte heute wahrlich keine idealen Bedingungen. Seine Rentiere kriegten Wasserkühlung und er hat nun zum Glück ein Jahr Zeit, um sich von der zugezogenen Erkältung zu erholen. Gute Besserung!