Schnebelhorn

Den ersten freien Tag nutzte ich gleich für eine schöne Mountainbiketour. Weil auch Peter heute frei hatte war klar, dass wir zusammen eine Tour fahren wollen und so haben wir uns gestern Abend noch länger telefonisch darüber unterhalten, wo wir hin wollen. Während dem telefonieren hatten wir beide die Singletrailmap Zürich-Oberland vor uns und so konnten wir eine schöne Runde aushecken. Nach dem Telefonat zeichnete ich dann die Tour am Computer nach um sie danach ins Garmin Edge705 zu laden. Falls es jemanden interessiert, hier ist der Link zur Tour.

Pünktlich um 9:00 Uhr holte ich dann heute Morgen Peter ab und wir fuhren mit dem Auto zum Startort an den Bahnhof Bauma im Tösstal. Von da rollten wir dann als Aufwärmstrecke der Töss entlang bis nach Steg, wo  die eigentliche Tour begann. Die erste Rampe, hoch nach Strahlegg war dann gleich richtig steil (zum Glück alles auf Asphalt) und trotz der noch kühlen 13° Grad kriegte ich gleich mächtig warm. Von da ging es via Tierhag (nochmals eine heftige Rampe) auf das Schnebelhorn, mit  1'292 M.üM., die höchste Erhebung des Kantos Zürich (Obwohl, direkt neben dem Gipfelkreuz ist ein Vermessungspunkt, der anzeigt, dass das Schnebelhorn zur Hälfte auf Zürcher Grund und zur Hälfte auf St. Galler Grund liegt). Oben am Gipfelkreuz machten wir eine kurze Bananenpause und schossen das nebenstehende Foto. Die Aussicht war trotz der vielen Wolken recht gut. In Blickrichtung konnten wir den Alpenbogen mit schneebedeckten Gipfeln sehen, den Zürichsee, den Greifensee und das ganze nördliche Unterland, bis weit nach Deutschland. Wenn wir uns umdrehten konnten wir nach Nordosten sogar bis zum Bodensee sehen. Das ist wirklich eine Tour wert!

Der nachfolgende, recht lange  Singletrail (in der Karte schwarz gepunktet...) hatte es dann wirklich in sich. Zuerst war es sehr steil, danach heftig wurzelübersät. Es ging von Hügel zu Hügel, bergauf (und mehrheitlich) bergab, bis nach Mosnang (735 M.ü.M.), wo wir ein Restaurant zur Mittagsverpflegung suchten. Eine Suppe mit etwas Brot gab uns dann die Kraft für den Rückweg, auf welchem nochmals eine Steigung auf über 1'000 M.ü.M. anstand. Das Wetter wurde zusehens besser und die Gegend ist wirklich sehenswert. Kurz vor dem letzten Downhill, wieder runter nach Steg machten wir nochmals eine Pause und genossen die gute Aussicht. Dann "full speed" Richtung Ziel ;-) . Als wir wieder zum Auto auf den Parkplatz beim Bahnhof Bauma  fuhren, waren wir doch ziemlich müde. Das dauernde Auf und Ab braucht ganz schön Kraft. Deshalb mussten wir unsere Speicher sofort bei Kaffee und Kuchen wieder auftanken. Das war eine wirklich gelungene Tour. Der Tacho sagt: 44 km., 3:32 Std. 1'330 Hm

PS: Heute ist mir unterwegs das GPS-Gerät einmal blockiert. Das Display reagierte überhaupt nicht mehr und ich konnte das Gerät nur noch aus- und wieder einschalten, alles Andere funktionierte nicht mehr. Zum Glück gehen dabei keine Daten verloren. Es handelt sich dabei um einen Softwarefehler, den bereits einige andere Edge705-Benutzer gemeldet hatten. Ich glaubte bisher davon verschont geblieben zu sein, doch nun weiss ich auch, worum es dabei geht. Hoffentlich wird dieser Fehler mit einem Softwarupdate in naher Zukunft behoben. Ansonsten funktionierte die Navigation wieder recht gut, auch wenn ich beim Abzeichnen der Tour den richtigen Weg nicht immer genau getroffen habe. Das ist schon eine gute Sache.

einen GPS-Track zeichnen

Heute versuchte ich zum ersten Mal, am PC eine Velotour vorzuplanen und die Daten dann in das GPS-Gerät zu laden, so dass ich die geplante Strecke später abfahren kann. Ich habe die Tour online gezeichnet und zwar mit mit der Software von GPSies. Die gezeichnete Zürichseeumrundung kann man sich hier anschauen.

Mit dem Resultat bin ich doch recht zufrieden. Ich habe zwar (noch) nicht rausgefunden wie ich Wegpunkte oder Abbiegehinweise speichern könnte, doch zumindest das Track-Erstellen klappte recht gut. Mal sehen, wann ich diese Tour abfahren werde.

GPS statt Bikecomputer

Gestern Sonntag hatte ich am INTENSE nur das GPS montiert und es hat wunderbar funktioniert. Deshalb habe ich heute abend auch am KISH und am NÖLL  noch die Anbauteile des bisherigen Bikecomputers entfernt. Speichenmagnet, Sender am Gabelholm und Empfänger am Lenker habe ich nun 3fach rumliegen. Wenn sich die GPS-only Variante bewährt, kann ich die alten Tachos wohl bald versteigern.

Die gestrige Tour hat mich noch restlos vom Edge705 überzeugt. Da braucht es wirklich keinen Zweitcomputer mehr und Herzfrequenz erkennt er auch. Wenn das Gerät weiterhin zuverlässig funktioniert, wird es meinen Tourenhorizont enorm vergrössern helfen. Ich schaue mir schon jetzt auf www.GPS-Tracks.com oder auf www.Tourfinder.net Touren an, die ich dann im Mai abfahren möchte. *freu*

schöne Sunntig

Kurz nach Mittag traf ich Peter. Ich hatte mir diese Tour herunterladen und auf das GPS übertragen. Nun wollten wir uns zuerst zum Startpunkt der Tour navigieren lassen und danach die gespeicherte Strecke abfahren. Das hat alles wunderbar geklappt. Zuerst dem Richtungspfeil folgend bis zum Start und danach auf der violetten Linie, der gespeicherten Strecke entlang. Völlig easy! Das ist ein wirklicher Fortschritt! Ohne GPS hätten wir auf dieser Runde wohl mehr wie 10x angehalten und die Karte konsultiert. Mit GPS sind wir zweimal etwas zu früh abgezweigt, doch nach 20-30 Metern war immer sofort klar, dass wir falsch waren, und wo der richtige Weg sein musste. Ansonsten hätten wir durchfahren können. Wirklich super, das Ding! Das macht Freude.

Die Tour auf den Stoffel kann ich wirklich empfehlen. Sie ist nicht sehr lang und nicht sehr schwer, doch auch nicht zu locker oder langweilig. Gerade richtig, für einen Frühlingssonntag wie heute. Auf dem Rückweg sind wir dann noch bei Seegräben zur Wurstbude am Pfäffikersee gefahren und sassen noch etwas in der Nachmittagssonne. Richtig schön war's.

Nachdem ich gestern ziemlich gelitten hatte, war es heute auch nicht wirklich besser. An sehr steilen Anstiegen gehe ich förmlich ein. Der Puls schiesst zwar hoch und die Beine geben alles, doch trotzdem. Ich verliere jedesmal an Terrain, die Geschwindigkeit fällt zusammen und ich quäle mich dann nur noch den Berg hoch. Mühsam. Da muss ich mehr trainieren. Die Antibiotika-Kur vor zwei Wochen ist auch noch nicht ganz verarbeitet, das trägt vermutlich auch noch zu diesem schlappen Gefühl bei. Und so freue ich mich auch heute abend wieder auf den Wonnemonat Mai! Im Mai habe ich frei! Super! Dann will ich vermehrt Touren aus dem Internet downloaden und nachfahren. Ja, da freue ich mich drauf.     Der Tacho sagt: 44 km. 2:35 Std., 740 Hm.

Sonntagstour

Als nächstes wollte ich heute eine, aus dem Internet heruntergeladene GPS-Tour abfahren. Auf GPS-Tracks.com fand ich dann die Laubbergtour. Das Meiste der Strecke war mir schon bekannt, eine gute Möglichkeit also, die Routingfunktionen auszuprobieren.

Als um 11:00 Uhr Jürg  mit  seinem Edelweiss-Bike  vorfuhr, war das Wetter schon ziemlich sonnig und es versprach, eine schöne Tour zu geben. Wir starteten in Richtung Bülach zum Startort der GPS-Tour. Jürg fuhr sich noch einen Plattfuss und beim kurzen Reparaturhalt suchte ich auf dem GPS-Gerät den abgespeicherten Track, doch ich konnte ihn einfach nicht erkennen. Ich sah zwar alle Abbiegehinweise, doch den Track selbst, die farbige Linie war einfach nicht da. Das ist bestimmt eine Einstellungssache. Irgenwo lässt sich wohl definieren, in welcher Farbe und wie dick der Tracks angezeigt werden soll, doch wo? So auf die Schnelle habe ich das nicht herausgefunden und das muss ich wohl abends noch im Handbuch nachlesen. Schade. So gestaltet sich die Navigation natürlich schwierig und ich muss im Laufe der Tour noch öfters anhalten um mir einen Überblick zu verschaffen um herauszufinden ob wir noch richtig sind.

Ansonsten war es eine sehr schöne Tour, auf welcher das Wetter stetig besser wurde, wo man viele andere Leute unterwegs sah. Wir mussten sogar richtig kämpfen um im Velobeizli von Höri nach einen Platz in der Sonne zu finden. Danach fuhren wir gemütlich nach Hause. Eine wirklich schöne Sonntagsrunde. Leider ohne Fotos.  Der Tacho sagt: 54 km., 3:02 Std., 880 Hm.

Bikeschmuck

 

 

Heute morgen montierte ich die beiden Lenkerhalterungen für den neuen GARMIN Edge705 ans INTENSE und ans KISH. Am scharzen Vorbau und Lenker des INTENSE Spider29 sieht das Teil verschärft gut aus. Das Gerät ist so breit wie die Lenkerklemmung und auch die Länge passt.  Sieht wirklich aus wie ein Schmuckstück. ;-)

Am Nachmittag nutze ich dann die Regenpause für eine Testrunde auf dem KISH.  Um die vom GPS errechneten Daten vergleichen zu können, montierte ich zusätzlich meinen alten Tacho. Das GPS-Gerät hat wunderbar funktioniert. Die Abweichungen zum Tacho sind nur minimal. Am Ende der 53km-Runde zeigte der Tacho lediglich 150 Meter mehr an. Die Fahrzeit stimmte bei beiden Geräten haargenau überein. Super. Bis jetzt bin ich wirklich absolut begeistert. Ein super Spielzeug. Ich hoffe, dass das Teil möglichst lange und störungsfrei funktioniert. Ich werde weiter darüber berichten.