wieder einmal: loslassen

So langsam neigen sich meine "Ferien" dem Ende entgegen. Es war ein interessanter Abschnitt. Ich verbrachte viel Zeit vor dem Computer und habe einiges gelernt. Das war ein schöner Zeitvertreib, denn irgendwie mass man sich, seinen Körper und seinen Geist, ja beschäftigen... Die erzielten Resultate (neue Bike Butler Homepage, Blog-Umzug und -Redesign, Aufbau des Joomla!-Spielplatzes, Reparatur und Wartung der Rikschas) sind in der relativen Welt wichtig und deshalb bin ich froh und dankbar, dass ich dies -für meine Verhältnisse- ansprechend gut hingekriegt habe.

Nun folgt jedoch wieder ein Moment des Loslassens. Des Einsehens, dass dies alles nur Teil des existentiellen Spiels war. Dass diesem Zeitverteib keine absolute Wichtigkeit innewohnte und dass es nur für mein kleines Ego von Bedeutung war. Und da "mein kleines Ego" nur eine fiktive Gedankenkonstruktion ist, ist auch dessen Bewertung "es war gut, sinnvoll, wichtig, richtig, etc. pp." ziemlich irrelevant. Also kann ich davon loslassen... ich kann es gut sein lassen... herschenken...

Das wirklich Wertvolle war, dass ich nichts musste. Ich fühlte mich nicht durch äussere Umstände zu diesen Handlungen gezwungen. Es war ein natürlicher Fluss aus dem Erkennen der Bedürfnisse und dem Erlernen und Einsetzen nötiger Werkzeuge um diese Bedürfnisse zu befriedigen. Es hatte stets etwas Spielerisches in sich und war nie verbissener Ernst...

Die "wie weiter"-Frage des letzten Blogeintrags lasse ich also unbeantwortet. Ich lasse jetzt los und lasse es fliessen.. ohne willentlich getroffene Entscheidung. Es wird sich von selbst entscheiden. Ich kann es ganz entspannt auf mich zukommen lassen.

wie weiter?

Vorwort: Meine berufliche Situation lässt es zu, dass ich fast zwei Monate (Januar und Februar) zur freien Verfügung habe. Natürlich gibt es auch da ein paar Dinge zu tun (Buchhaltung, Jahresabschluss, Rikscha-Wartung), doch mindestens 30 Tage stehen mir ohne jegliche Verpflichtung zur freien Verfügung. Letztes Jahr nutzte ich diese Zeit für eine Radreise. Dieses Jahr blieb ich zu Hause und verbrachte die meiste Zeit vor dem Computer. Nachdem die BikeButler-Homepage soweit fertig war, kümmerte ich mich um die Domainen bbbeat und dokumenzi. Beide zügelten zu einem neuen Webhoster, wurden aktualisiert und auf dokumenzi.ch richtet ich mir einen Joomla!-Spielplatz ein. Soweit so gut. Nun stellt sich mir "die Mutter aller Fragen":

Das Content Management System Joomla! habe ich soweit kennengelernt. Was will ich mit diesem Wissen nun anfangen? Soll das Ziel sein, dass ich diesen Serendipiy-Blog irgendwann nach Joomla! migriere oder will ich eine zukünftige BikeButler-Homepage möglichst selbständig aufbauen? Falls beides nicht das Ziel ist, was will ich denn zukünftig mit dem Joomla!-Spielplatz anfangen?

Diese Fragen stellen sich mir deshalb, weil ich erkannte, dass ohne (kleine) Investitionen weder ein sauberer Blog noch eine moderne Webseite erstellt werden können. Es braucht in jedem Fall zusätzliche Erweiterungen/Komponenten, die die gewünschte Funktionalität bereitstellen. Und wie man ja allgemein weiss, hört spätestens beim Geld der Spass auf oder eben, man fragt sich: "Was willst Du?"

Falls ich diese Joomla!- und Webdesign-Geschichten als neues Hobby betrachte, dann lassen sich dadurch auch gewisse Ausgaben rechtfertigen. Es ist ja nicht so, dass ich hier von substantiellen Investitionen spreche. Es ist kleines Geld und deshalb neige ich ja auch dazu, dieses Geld auszugeben. Trotzdem stellt sich die Frage: "Wozu?"

Ich stehe diesbezüglich also vor der Entscheidung, ob die vergangenen Wochen einfach nur Spass und Zeitvertreib waren, oder ob daraus etwas Sinnvolles entstehen soll. Wenn ja, gilt es Ziele zu defininieren und sich anhand dieser Ziele zu orientieren...

Der ganze Luxus an der Situation ist, dass ich mir diese Fragen wirklich ergebnisoffen stellen kann. Es gibt kein "muss"...

Joomla!-Bastelein

Habe heute auf dem Joomla!-Spielplatz mit dem Blog-Einstellungen herumgespielt. Joomla! ist viel umfangreicher als Serendipity und deshalb gibt es viel mehr Einstellmöglichkeiten, die man auch zuerst einmal finden und deren Funktionen man testen muss. Was es im Standardpaket nicht gibt, ist eine Kommentarfunktion. Hier werde ich wohl die gleiche Komponente installieren, die im Blog der BikeButler-Homepage bereits läuft. Dafür habe ich den Herausgeber für einen vergünstigten Upgrade angefragt.

kalte Rikschafahrt

Heute wurde ich von Schweiz Tourismus für eine individuelle Tour mit einem belgischen Journalisten gebucht. Leider war es ein klassischer Februartag. Nur knapp über Null Grad, grauer Hochnebel. Ich bin natürlich froh, dass die gewählte Tour gut angekommen ist und der Gast mir versichert hat, dass er Bike Butler in seinem Reisebericht erwähnt.

basteln

In den letzten Tagen habe ich an meinen (diversen) Internetseitseiten etwas rumgebastelt.

Seriös waren dabei die Anstrengungen um die geschäftliche Homepage auf den neusten technischen Stand zu aktualisieren. Da hatte ich in letzter Zeit so meine Probleme. Als ich vor etwa 2 Wochen Joomla! 3.8.3 auf 3.8.4 updatete, schien eigentlich alles gut zu funktionieren. Doch als ich mit dem Handy/Mobile auf die Seiten zugriff, zeigte sich das grosse Chaos. Die Stil-Anweisungen schienen nicht geladen zu werden. Am Desktop schaute alles gut aus, doch die mobile Version funktionierte einfach nicht. Also Backup von V3.8.3 aufspielen und wieder testen.

Meine Recherchen ergaben dann, dass Joomla! 3.8.4 scheinbar ein Problem hat und (falls die Probleme auftreten) man besser auf 3.8.5 warten solle. O.K. Den Joomla!-Offiziellen hat das wohl ziemlich Druck gemacht und gestern wurde dann 3.8.5 freigegeben. In der Zwischenzeit fand ich noch kleinere Fehler auf der Homepage, die ich Schritt für Schritt korrigierte. Heute updatete ich nun auf 3.8.5 und siehe da: es funktioniert. Auch die Mobile-Ansicht. Gut so. Also: Backup nach Update erstellen.

Auf dem Joomla!-Spielplatz habe ich die Anzeigebreite von 960px auf 1'200px vergrössert (nachdem ich dafür im Internet eine Anleitung gefunden habe). Das gefälllt mir recht gut. Zudem verbrachte ich einige Stunden damit, Das Joomla!-Grundgerüst und das Basistemplate Protostar besser zu verstehen. Auch dafür gibt es hilfreiche Seiten im Netz.

Zu guter Letzt habe ich dann gestern auch Serendipity (sprich: diesen Blog) verbreitert. Ebenfalls von 960px auf 1'200px. Die heutigen Bildschirme geben das her und mir gefällt das Design schon besser, wenn links und rechts nicht gar so viel Leerraum ist.

Schön. Ich habe Zeit für solche Basteleien... ;-)

erste Bilder

Heute stand die erste Hochzeitsfahrt 2018 auf dem Programm. 11:30 Uhr vor dem Standesamt. Wir hatten Wetterglück und etwas Sonnenschein, auch wenn es mit +2° Grad doch ziemlich kalt war. Das Brauptpaar heiratete in Alltagskleidern und war deshalb auf Winter eingestellt. Zusammen mit der Decke hat es dann auch gut funktioniert. Der Fotograf gab mir am Ziel noch 10 Fr. Trinkgeld. ;-)

Ich versuchte ein paar erste P10-Handyfotos zu schiessen. Die grelle, tiefstehende Sonne macht gute Aufnahmen schwierig.

Na ja, was soll ich sagen... Schwierig. Schau mer mal!

Wobei: Das Handybild ist im Original riesige 3'968x2976 Pixel gross (4:3). Die Bilder hier sind mit 933x700 Pixel, noch etwa 1/4 davon. Ich kann also den passenden Bildausschnitt grosszügig zuschneiden und den Rest auf die gewünschte Grösse komprimieren.

weitere Nutzung des P7 Plus

Mein Vater hat Interesse an meinem HUAWEI G7 Plus bekundet. Er möchte sich mit seinen 80 Jahren noch mit etwas Neuem beschäftigen. Wenn ich ihm damit einen Gefallen tun kann, so mach ich das doch gerne.

Zuerst löschte ich alle meine Fotos, E-Mails und sonstigen persönlichen Daten. Apps, die mein Vater nicht nutzen wird, kann ich gleich mehrere löschen. Dann suchte ich ein paar Fotos zusammen, die ich als Beispielbilder auf das Handy bringen kann. Eines der Bilder wählte ich als Hintergrund. Dazu suchte ich ein passendes Design und schon bald hatte das Gerät einen Hansruedi-Touch. Noch ein, zwei zusätzliche Spiele und gut ist! Ja, so macht es Freude.

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Digi- versus Handy-Cam

Die Geschichte mit dem neuen Handy ist eigentlich gar keine Handy-Geschichte, sondern eine Digicam-Geschichte. Mit dem bisherigen Handy, dem HUAWEI G07 Plus, bin ich an sich sehr zufrieden. Aber anyway...

Am 28. August 2017 liess ich meine kleine Handtasche auf einer Parkbank stehen, nachdem ich eine Pause machte. 30 Minuten später bemerke ich die Sache und gehe sofort zur Parkbank zurück, doch da ist nichts mehr. Das Täschchen war schon weg! Und blieb weg. Geklaut, geplündert, weggeworfen. Beim Fundbüro bin ich dreimal abgeblitzt. Darin war unter Anderem, mein letzter Digital-Fotoapparat. Eine SONY Cyber-Shot irgendetwas, die ansprechend gute Bilder machte.

Seit dem Verlust dieser Digicam habe ich mit dem Handy fotografiert. Das geht, doch die Bildqualität ist nicht berauschend. Öfters unscharf und rot wird überzeichnet. Zuerst dachte ich also, dass ich mir eine neue Digicam kaufe, die Qualitätsfotos macht und die ich dann auch wieder mitnehmen werde. So wie bisher.

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neues Handy: HUAWEI P10

Heute Morgen konnte ich das neu bestellte Handy bei der Poststelle abholen und im Laufe des Tages habe ich es eingerichtet. Bevor ich loslegte, schaute ich mir ein paar entsprechende Youtube-Videos an.

Dies motivierte mich dazu, das Gerät als "Neu" einzurichten und nicht als "Klon" von meinem bisherigen HUAWEI G7. Doch das war ein Fehler! Nach etwa drei Stunden brach ich die Neuinstallation-Übung ab und klonte die alte Umgebung auf das neue Gerät. Das hat etwa 30 Minuten gedauert, doch jetzt funktioniert das neue Handy tadellos. Genau so, wie ich es mir bisher gewohnt war - einfach in neu!

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Klima im Januar

Im letzten Januar, als ich auf Radreise war, wurde der seit 30 Jahren kälteste Januar gemessen, mit -2,9° im Schnitt. Dieser Januar geht als der wärmste Januar in die aufgezeichnete Geschichte ein. Die genaue Durchschnittstemperatur kenne ich noch nicht. Das sind spürbare Unterschiede.