Spazierfahrt

Tössegg, Bike & Schwan
Tössegg, Bike & Schwan

Konnte mich heute erfolgreich vor dem Besuch eines Weihnachtsmarkts drücken und hatte deshalb Zeit um eine sonntägliche Bikerunde zu unternehmen. Das Wetter war wolkig aber nicht durchgängig grau und mit etwa 6° Grad war es auch nicht sehr kalt.

Ich wollte einfach etwas in der Gegend rumfahren, ohne mich sonderlich anzustrengen. So quasi ein Sonntagsspaziergang mit dem Bike. Zu Beginn klappte das auch recht gut und bei der Tössegg schoss ich das Tagesbild. Ich weiss... dieses Motiv gab es schon öfter... doch noch nie mit einem Schwan im Hintergrund... ;-)

Danach wollte ich eigentlich weiter flach nach Eglisau fahren, doch plötzlich hatte ich doch Lust auf ein paar Hügel, auf erhöhten Puls und ein paar Schweisstropfen. Also bog ich links ab um die etwa 200 Höhenmeter auf den Rhinsberg in Angriff zu nehmen. Oben angekommen fuhr ich dann die schönen Wanderwege entlang des Hügelzugs. Nun liegt fast alles Laub am Boden. Stellenweise sieht man den Weg kaum mehr vor lauter Blättern. Dafür ist der Wald licht und hell.

Dann runter nach Glattfelden und via Bikepark nach Bülach, mit Ziel Kaffee am Pistenende bei Oberglatt. An einem Sonntag wie heute gönne ich mir auch mal ein Stück Kuchen zum Kaffee und schaue Flugzeuge im Landeanflug zu. Auf dem Nachhauseweg wollte ich meine Mutter noch kurz besuchen, doch da war niemand zuhause. Also gemütlich nach Hause rollen. Das waren schöne 40 Kilometer... :th_up:

easy sunday

in Zürich, Schwäne am Utoquai

Nach einem späten Frühstück wollte ich das dreckige Mountainbike putzen, damit es an diesem Sonntag sauber in der Garage auf die nächste Ausfahrt warten kann... ;-)

Danach tranken meine Frau und ich noch gemütlich einen zweiten Kaffee und besprachen, was wir heute unternehmen wollen. Tourasia-Rikscha mit neuem DesignGegen Ende der Woche habe ich eine neu bedruckte Rückwand für meine Tourasia-Rikscha erhalten und diese Rückwand sollte natürlich rasch montiert werden. Auf dem Motorrad kann ich sie aber nicht transportieren und so entschieden wir uns, dass wir diesen Auto-Transport mit einem Spaziergang in der Zürcher Innenstadt verbinden. Für den nächsten Tourasia-Newsletter sollten noch ein paar aktuelle Rikscha-Bilder her und deshalb sind wir mit der Rikscha noch kurz aus der Garage gefahren um ein paar Fotos bei Tageslicht zu machen. Auch gleich erledigt - sehr gut. Danach parkierten wir das Auto in der Altstadt und flanierten etwas durch die Stadt. Mit einem kleinen Imbiss bewaffnet setzten wir uns dann beim Utoquai ans Seebecken, blinzelten in die Sonne und sahen zu, wie viele hier die Schwäne fütterten.

Danach sind wir noch etwas durch die Einkaufsstrassen gebummelt, leisteten uns etwas feine Schokolade bei Teuscher und tranken einen (nicht mal sehr teuren) Latte Macchiato in der neuen Bar45, beim UBS-Hauptsitz, an der Bahnhofstrasse. Alles ganz easy und sonntäglich... :th_up:

erster Schnee

Der Wetterbericht hatte also tatsächlich recht. Am Samstagabend ging der Regen ganz langsam in Schnee über und heute Morgen war dann die Umgebung vorwiegend weiss und schneebedeckt. Eine kalte Bise wehte übers Land und fast den ganzen Tag durch fielen weiter, wenn auch nur wenige, Schneeflocken.

Am frühen Nachmittag suchten wir unsere Winterkleider hervor und unternahmen einen kurzen Spaziergang. Das fühlt sich schon komisch an. Vor zwei Wochen lagen wir noch bei 30° Grad am Sandstrand und nun stapfen wir durch den Schnee...

Natürlich wird sich dieser Oktoberschnee nicht lange halten können. Mitte Woche sind auch schon wieder Temperaturen um die 10° Grad prognostiziert. So bleibt uns also doch noch etwas Zeit um uns an den kommenden Winter zu gewöhnen. A propos Winter: Letzte Nacht konnten wir eine Stunde länger schlafen, da ab heute wieder Winterzeit gilt. Nun wird es also schon kurz nach fünf Uhr abends dunkel. Ja, die Rikschazeit scheint definitv zu Ende...

Schöne Herbstwoche

Ab Dienstag bin ich nun die ganze Woche, bis heute Sonntag jeden Tag mit der Rikscha unterwegs gewesen. Es war wirklich Traumwetter und von Freitag bis heute Sonntag konnte ich sogar in kurz-kurz fahren. Es war angenehm warm. Richtig goldene Herbsttage!

Heute Sonntag waren unglaublich viele Menschen in der Stadt und bevölkerten das Seebecken. Wer irgendwie Zeit hatte, nutzte das Prachtswetter um etwas dem See entlang zu flanieren. Recht hatten sie natürlich alle, denn es wird wohl nicht mehr mach so schönen und warmen Tag geben. Insgesamt dreimal fuhr ich mit Gästen vom Bellevue zum Zürichhorn und musste dabei förmlich zwischen den Leuten hindurch zirkeln. Da bin ich jeweils froh, dass die Rikscha so positiv aufgenommen wird und es nie zu Gehässigkeiten kommt. Natürlich nehme ich viel Rücksicht und bin immer freundlich. Das versteht sich von selbst und ist mein Teil für ein zufriedenes Miteinander.

Nun hoffe ich natürlich, dass es noch ein paar Tage so weiter geht...

trotzdem...

Morgens war das Wetter wirklich prächtig und die Schmerzen meiner Muskelentzündung sind fast völlig verschwunden. Was soll man mit einem solch schönen Sonntag anfangen? Weil der Wetterbericht für die kommenden Tage (schon) wieder Regen ankündigte, entschied ich mich dazu, nochmals nach Zürich zu fahren um einige Stunden mit der Velorikscha meine Dienste anzubieten.

Leider nahm dann aber die Bewölkung stetig zu, was dann gleich auf die Motivation von möglichen Kunden drückt. Das fand ich nicht tragisch. Ich wollte einfach Präsenz zeigen und eher etwas auf Kunden warten als leer herumfahren.

Lustig fand ich zwei Japaner, die mit gezücktem Fotoapparat auf mich zu kamen und fragten ob ich wisse, wo das Foto geschossen wurde, welches sie mir im Display zeigten. "Schwierig zu sagen... wieso?". Sie hätten da in der Nähe ihr Mietauto parkiert und suchen dieses nun schon seit über einer Stunde, aber ohne Erfolg. Ich schaute mir das Foto noch einmal genau an. Ich hatte eine Idee und die zwei stiegen ein. Und siehe da, an der Fraumünsterstrasse fanden wir dann ihr Mietauto. Da waren Sie sehr erleichtert.

Gegen halb fünf Uhr am Nachmittag fielen dann erste Regentropfen und weil ich mich nicht überlasten wollte, fuhr ich gleich zurück zur Garage und brach meine Sonntagsübung ab. Nachher stellte ich zwar fest, dass es nicht wirklich zu regnen begann und ich nach einer kurzen Pause wieder hätte weiterfahren können. Doch irgendwie schallten mir die Worte des Arztes noch im Ohr, der mir drei, vier Tage Ruhe und Erholung verordnet hatte. Also besser nicht übertreiben.

erster Schnee im Flachland

Heute Morgen fiel nun auch hier der erste Schnee. Nachdem es letzte Woche vor allem regnete, wurde es zum Wochenende hin kühler und so gab es nun ganz wenig Schnee. Vermutlich bleibt dieser hier auf etwa 450 Metern über Meer auch nicht lange liegen, denn für die nächsten Tage sind bereits wieder Temperaturen über Null Grad angesagt. Weisse Weihnachten dürften hier in diesem Jahr kaum drinliegen, doch lassen wir uns überraschen.

Wie schon gestern unternahm ich nachmittags einen Spaziergang in Wanderschuhen. Für Velofahren war mir das Wetter zu schlecht, dennoch wollte ich zumindest einmal am Tag aus der warmen Stube und die Nase in den Wind halten. Und heute roch es auch wirklich nach Schnee. Wer es kennt, weiss genau, was ich meine.

auf dem Pfannenstiel

Karin und ich nutzten das schöne Herbstwetter um mit dem Auto auf den Pfannenstiel zu fahren und von da zu Fuss bis zum Restaurant Hochwacht zu spazieren. Wir suchten uns auf der Gartenterasse zwei schöne Sonnenplätze und spielten gemütlich ein paar Runden SkipBo. Wie an einem sonnigen Sonntag üblich war einiges los. Schön war's. Das Foto schoss ich aus der Hüfte, kurz vor dem Gehen.

I'm walking in the rain

Heute bin ich lange auf verschiedenen Stühlen rumgesessen und las ein interessantes Buch. Draussen war es grau in dunkelgrau. In der Nacht regnete es bereits und alles sah so aus, als ob es bald wieder zu regnen beginnt. Ein idealer Tag also, um dem eigenen Geist mit Lesen ein paar neue Ideen näher zu bringen.

Im Laufe des Nachmittags setzte der Regen wieder ein und trotzdem hatte ich nun Lust um mich draussen noch etwas zu bewegen. All das Gelesene brauchte auch etwas Luft, um sich setzen zu können. Ausserdem ist das letzte Mal Nordic Walking bestimmt schon eine Ewigkeit her. Das kann man auch gut bei Regenwetter machen. Entsprechende Regenbekleidung habe ich ja schon vom Biken. Es ist trotz des Regens noch an die 20° Grad, also überhaupt nocht kalt, was ja bei Regen oft zum Hauptproblem wird. Also los, sei nicht schlapp! Umziehen, bereitmachen und loslaufen.

Ich beginne den Bewegungsablauf sofort zu lieben und atme ganz automatisch passend zum Laufrhythmus. Ein harmonisches Fliessen stellt sich ein. Die Beine bewegen sich wie Pendel einer grossen Standuhr, während der Oberkörper und die Arme die Gewichtsverlagerungen ausgleichen. Die Wirbelsäule steht aufrecht und wird in dynamischen Wellenbewegungen immer wieder neu und optimaler als zuvor positioniert. Ja, auch wenn Nordic Walking -mit diesen Stöcken- bescheuert aussieht, so mag ich es! Das ist ein gutes Ganzkörpertraining auf tiefem Belastungsniveau. Ideal um eine gewisse Grundausdauer aufzubauen oder um zu regenerieren und durch die sanfte Bewegung die Durchblutung anzuregen. Wieder keine Bilder, da Regen. Das GPS sagt: 9,5 km., 1:45 Std., 260 Hm.

neue HR-Felge

Letzte Woche kaufte ich bei www.mainstreet42.ch eine neue Hinterradfelge für das Kish. Nachdem ich ja einen fast durchgängigen Riss im Felgenbett entdeckt hatte, war es an der Zeit, die Felge zu tauschen, bevor es zu einem Bruch kommt.

Nach etwas diskutieren waren wir der Meinung, dass eine etwas stabilere und breitere Felge wohl sinnvoll sei und so entschied ich mich für eine Stan's ZTR Flow. Die gleichen Felgen fahre ich auch am Santa Cruz Fully und die halten ganz ordentlich was aus. Dazu noch 32 neue Speichennippel aus Messing.

Heute Morgen baute ich dann das Hinterrad aus dem Rahmen, entfernte Reifen und Schlauch und speichte dann von der alten auf die neue Felge um. Das war nicht allzuschwer und ging auch ziemlich flott. Richtig gut zentrieren kann ich Räder nicht, dafür fehlt mir auch ein Zentrierständer, doch es gelang mir auch so, das Rad ziemlich gerade aufzubauen. (Für einen Feinschliff werde ich mich am kommenden Donnerstag mit Peter treffen).

Da es heute schon wieder ziemlich schönes Wetter war, nutzte ich dann den Nachmittag für eine Testfahrt und einen schönen Sonntagsbummel an das Zürcher Seebecken. Die Luft war nach dem gestrigen Regen ganz klar und glasig, die Berge waren zum greifen nah, richtiges Postkartenwetter. Sehr schön. Ganz gemütlich genoss ich einen schönen Sonntagmittag und rundete den tag mit einem kurzen Besuch bei meinen Eltern ab.

na mal id Badi

Am Morgen fielen noch ein paar Regentropfen vom Himmel, doch so um die Mittagszeit besserte sich das Wetter deutlich. Es waren 25° Grad angesagt und Karin und ich wollten den Nachmittag für eine schöne Velorunde nutzen. Nach meinem Schwärmen vom Montagabend konnte ich sie dafür begeistern, mit dem Velo an den Greifensee zu fahren.

Wir waren kaum fünf Kilometer unterwegs, als es wieder zu tropfen begann. Wie bitte? Wir wollten in die Badi... Wir machten Halt und standen unter Bäume um uns vor dem Ragen zu schützen. Die viertelstündige Pause hat uns nicht demotiviert, weil wir vor uns den blauen Himmel sehen konnten und annehmen konnten, dass es doch noch schön wird. So war es dann zum Glück auch und als wir in der Badi Egg ankamen stellten wir zufrieden fest, dass es da überhaupt nicht geregnet hat und die Liegewiese schön trocken war. Es hatte am heutigen Sonntag logischerweise mehr Leute als am letzten Montag, doch es war noch immer angenehm ruhig und beschaulich.

Ich hatte mir für meine Sommerreise wasserdichte Beutel gekauft und einen davon nahm ich heute für einen Test mit. Die Idee war, den Fotoapparat mit auf eine der Schwimmplattform mitzunehmen um von da zu fotografieren. Oder ich möchte ins Meer hinausgehen können und von da zum Ufer fotografieren. Bisher hatte ich keine Erfahrung damit, doch der Aufdruck "tested and approved by the Navy Experimental Diving Unit" erzeugte ein gewisses Vertrauen. Ich steckte die Digicam in das Täschen und verschloss den Zipverschluss. Dann steckte ich mir das Päckchen hinten in die Badehose und machte mich auf den Weg ins Wasser. Wie man an den Bildern erkennen kann, hat es funktioniert. Die Kamera ist trocken geblieben, wunderbar.

Vor der Rückfahrt stärkten wir uns mit einem feinen Servelat vom Grill. Wir hatten 27 Kilometer auf dem Tacho, also werden es bis nach Hause über 50 Kilometer werden. Weil Karin bisher noch nie so weit Velo gefahren ist war mein Angebot, dass sie jederzeit anhalten und aufhören konnte, wenn sie keine Lust mehr hatte. Ich würde dann alleine nach Hause fahren und sie mit dem Auto abholen. Das war aber überhaupt nicht nötig. Je näher wir nach Hause kamen, desto weniger wollte sie aufgeben. Geduldig trat sie in die Pedale und der schöne Abend half ihr, die aufkommenden Sitzbeschwerden zu ertragen. Hoffentlich wird der Muskelkater nicht zu übel... 54 Kilometer, mit 220 Höhenmeter, in 3 Stunden und 14 Minuten. Ein neuer Streckenrekord für Karin! Eine super Leistung! Gratulation!

Zur Belohnung kochte ich uns ein feines Nachtessen und nach diesem erlebnisreichen Sonntag werden wir bestimmt gut schlafen. Schön war's. Danke.