Festessen

An Heiligabend waren wir bei meinen Eltern zu Fondue Chinoise eingeladen. Am Weihnachtstag hatten wir selbst Gäste und es gab Tischgrill in allen Variationen und heute stand ein weiteres Festessen auf dem Programm.

Diesmal war es jedoch nicht mit dem Aufstellen der Zutaten getan. Für das Filet Wellington mussten 500 Gramm Champignons geputzt, geschnitten und vorgekocht werden. Das Filet wurde zuerst scharf angebraten und wieder kalt gestellt. Dann den Blätterteig auf die richtige Grösse auswallen und dünn mit Kalbsrät bestreichen. Darauf dann die Champignons verteilen und festdrücken. Das Filet mittig platzieren und alles einpacken, verzieren und mit Eigelb bestreichen. Nach 35 Minuten im Backofen sah es dann aus wie oben abgebildet.

Dazu gab es als Vorspeise einen Nüsslisalat mit Ei, Speck und Brotcroutons. Als Beilage grüne Bohnen mit Pepperoni und etwas Nudeln, sowie eine Champignon-Rahmsauce. Zum Dessert dann Eis mit warmen Waldbeeren. Mmmm... welch ein Schmaus.

Ich mag diese Weihnachtszeit mit all den ausgedehnten Essen in guter Gesellschaft. Eine schöne Zeit... da darf das bloggen ruhig einmal etwas warten...

Grillparty

Am heutigen Pfingstsonntag haben Karin und ich eine kleine Grillparty organisiert. Das heisst, eigentlich wollten wir am Samstag die Party steigen lassen, doch das durchzogene Wetter hat uns im Laufe der Woche dazu veranlasst, das ganze auf den Sonntag zu verschieben. Das hat sich wirklich auch gelohnt, denn heute war das Wetter wieder besser und für eine Grillparty eigentlich richtig gut. Natürlich ging es bei dieser Party auch darum, dass ich mich von meinen Freunden verabschieden konnte, denn bis ich von meiner Sommeerreise zurückkomme, werde ich die Meisten ja nicht mehr sehen.

Es war ein sehr schöner Abend, mit gutem Essen und vielen anregenden Gesprächen, was mir sehr gut gefallen hat. Klarerweise freue ich mich auf meine langen Sommerferien, doch irgendwie beschlich mich dann doch ein etwas mulmiges Gefühl. Das will ich einfach alles zurücklassen? Wirklich? Dreieinhalb Monate ohne meine Frau, meine Freunde, unsere Katze, das schöne Haus in angenehmer Umgebung, den Schrank voller Kleider und die Garage voller Fahrrräder, das Wasserbett, die schöne Dusche, ... Ja, da hat mich dann doch etwas der Mut verlassen ... klar, das ist das mir Bekannte und vor mir liegt ein Sommer voller neuer Erfahrungen und voller Unbekanntem. Das schüchtert dann doch etwas ein.

Zum Glück stieg nicht Angst in mir auf, sondern Dankbarkeit. Ja, ich bin wirklich sehr dankbar für die Fülle, die mein Leben bietet und all die lieben Menschen, die mich begleiten. Es ist ja auch nicht so, dass ich das alles einfach so hinter mir lasse. Ich werde wiederkommen und würde mich natürlich sehr freuen, mein bekanntes Umfeld wieder anzutreffen. Es ist wirklich nur eine Auszeit und kein Abbruch. Innerlich sehe ich auch mein zukünftiges Leben in dieser Umgebung und mit diesen Menschen. Das gibt mir ein gutes Gefühl mit auf den Weg... Danke Euch allen!

Fondue-biken

Einmal jeden Winter unternehmen wir eine Abendbiketour mit anschliessendem Essen. Wir fahren eine Biketour zu einem schönen Restaurant, treffen da unsere Frauen und essen gemeinsam Fondue. Die Frauen kommen meist mit dem Auto und so kann nachher jeder frei entscheiden, ob er noch mit dem Bike in der Dunkelheit heimfährt oder ob er das Rad lieber ins Auto packt.

Am schönsten sind solche Touren natürlich bei Schnee und winterlichen Bedingungen. Wenn es draussen eisig kalt ist, schmeckt Fondue in der warmen Gaststube gleich noch etwas besser. Heute war jedoch ganz anderes Wetter. Etwa 8° Grad, unter einer geschlossenen Hochnebeldecke. Viele nasse Forststrassen mit da und dort ein paar Schneeresten, Durch den Regen der letzten Tage war alles richtig dreckig, mit teils tiefen und morastigen Singletrails. Es war Killerwetter für teure Edelteile... Schutzbleche wären nicht schlecht gewesen... Wir liessen uns aber nichts anmerken. Wir hatten gute Laune und waren gewillt vorher ein paar Kalorien zu verbrennen, damit wir nachher beim Fondue voll zuschlagen können. Ausserdem macht richtig dreckig ja auch richtig gut Eindruck bei den Frauen...

Nach dem Essen bin ich dann gemeinsam mit Peter mit dem Bike nach Hause gefahren. Wir wollten eigentlich noch die Räder bei einer Autowaschanlage putzen, doch nach 20:00 Uhr war dann da bereits geschlossen. Schade. So musste er ein dreckiges Bike ins saubere Auto verladen und ich stellte das zugesaute Bike in die Garage. Da weiss ich schon jetzt, was ich morgen mal machen werde... 41km., 3:00 Std., 1'000 Hm.

Festtagsessen

Nachdem wir an Heiligabend und am Weihnachtstag bei lieben Menschen zu feinstem Essen eingeladen wurden, waren wir am heutigen Stephanstag nun die Gastgeber. Insgesamt neun Personen sassen um unseren schön dekorierten Esstisch und freuten sich auf den Weihnachtsbraten. Wie der Kenner  anhand des Bildes  sicher gleich  erkannt hat, gab es bei uns Filet Wellington, mit Teigwaren, Broccoli und Salat. Bevor es den feinen Filets an den Kragen ging, machte ich noch schnell das Foto des Tages.

Die Stunden in der Küche haben sich wirklich gelohnt. Alles hat vorzüglich geschmeckt und so gab es eigentlich nur lauter zufriedene Gesichter (und volle Bäuche). Diese drei Tage waren wirklich sehr schön und beinhalteten alles, was man sich von besinnlichen Weihnachtstagen so wünscht. Liebe Menschen, gute Stimmung, anregende Gespräche, von Herzen kommende Geschenke, einfach ein rundum gutes und aufgehobenes Gefühl. Sehr schön. Dafür bin ich wirklich dankbar.

Natürlich bin nun aber doch auch  froh, dass  die Völlerei  langsam vorüber ist und  mein Leben  mit einer normalen Arbeitswoche weitergeht. Denn der allabendliche Blick auf die Waage zeigt ganz deutlich, dass es so wohl nicht allzulange dauern würde, bis ich platzen würde...

Knusperente auf frischem Gemüse

Das für heute ausgesuchte Abendessen war in Richtung "kochen mit Wok" eine neue Herausforderung. Zuerst musste ich die zwei Stücke Entenbrust in einer Gemüsebrühe 45 Minuten vorgaren, diese abkühlen lassen, dann mit Honig bestreichen und zu guter letzt im heissen Öl frittieren. Daneben galt es das frische Gemüse zuzubereiten und um den gebratenen Reis musste ich ja auch noch zeitgerecht hinkriegen. Das alles brauchte meine volle Aufmerksamkeit und hat mich gut eineinhalb Stunden beschäftigt.  

Leider ist das Foto nicht ganz so gut geworden, wie es geschmeckt hat. Die Entenbrust war vielleicht eine Spur zu stark gegart, die Knusperkruste war aber ganz ausgezeichnet. Beim Gemüse hat mir etwas der Grünton gefehlt. Vielleicht hätte ich da etwas mehr vom Grünen der Frühlingszwiebeln verwenden sollen. Aber ich will nicht zu kritisch sein, denn für den ersten Versuch fand ich es schon sehr gut gelungen. Es ist auch heute nichts übrig geblieben und alles aufgegessen worden. Schön so. Dieses Gericht habe ich bestimmt nicht zum letzten Mal gekocht.

Garnelen mit Ingwer und Knoblauch

Schon gestern hatte ich mir ein Rezept für den Wok zurecht gelegt, welches ich heute Abend kochen wollte. Dazu brauchte es:

  • 400 g Garnelenschwänze
  • 100g Rüebli (Karotten)
  • 100g Chinakohl
  • 100g Soja- und andere frische -sprossen
  • 50g frischer Ingwer
  • 2 Frühlingszwiebeln  
  • 2 Knoblauchzehen
  • etwas Gemüsebrühe, Fisch-, Austern- und Sojasauce, Sambal oelek, Pfeffer + Salz

Dazu machte ich eine Pfanne gebratener Reis. Das Resultat kann man auf den Bildern sehen. Geschmeckt hat es... asiatisch... speziell... ungewohnt aber fein. Wir sind uns die asiatische Küche halt nicht wirklich gewohnt und so lerne ich die neuen Gemacksnoten erst kennen. Die Garnelen (Crevetten) schmeckten ausgezeichnet und waren von der Konsistenz her genau richtig. Der Chinakohl und die verschiedenen Sprossen waren vielleicht einen Hauch zu lange in der Pfanne, die hätten noch eine Spur knackiger sein können. Wie auch immer, es hat uns wirklich gut geschmeckt und wir haben beide Pfannen leer geputzt. Aus diesem Kochbuch werde ich bestimmt noch einige andere Essen austesten und wieder davon berichten.

kochen mit dem Wok

Nachdem mich schon andere Leute darauf angesprochen haben und auch Patricks Kommentar hier auf einen Wok abzielte, habe ich mir am Freitag nun eine dieser Riesenpfannen gekauft. Am Shopping-Saturday kam dann noch ein Kochbuch dazu und unser Einkauf im Lebensmittelgeschäft führte uns in einen uns bisher unbekannten Bereich, nämlich den mit asiatischen Produkten. Ingwer und Koriander...  

Am Samstagabend war dann Premiere. Ich bratete/kochte Schweinefleisch mit Broccoli und Frühlingszwiebeln an einer Soja-Sherry-Sauce. Das hat auch super geklappt und war sehr lecker. Wie im Kochbuch empfohlen, kochte ich die doppelte Portion Reis, damit ich heute gebratenen Reis machen konnte. Dazu gab es eine Vegi-Pfanne mit Broccoli, Blumenkohl, Karotten, gelbe Rüben, Shiitake-Pilzen, Knoblauch und natürlich wieder Ingwer und Koriander. Diesmal habe ich dann auch ein Foto vom fertigen Gericht gemacht. Sieht doch lecker aus, oder? Uns hat es auf alle Fälle geschmeckt.

Ich finde die Essenszubereitung mit dem Wok spannend und werde das Kochbuch noch eingehend studieren, um meine Fertigkeiten zu verbessern und vor allem zu verbreitern. Die ersten Ergebnisse sind auf alle Fälle ermutigend. Da habe ich Freude daran und kann erst noch zu einem gesünderen Essen beitragen.

mehr Früchte und Gemüse

Wenn ich das erlernte Ernährungswissen der Vitaltrainerschule etwas an mir selbst ausprobieren will, so finden sich rasch ein paar Punkte, die ich optimieren kann. Und da bei uns zu Hause generell ich der Koch bin, und wir uns gewohnt sind abends eine warme Hauptmahlzeit zu essen, kann ich den Menueplan ja einfach etwas anpassen.

Als erstes versuche ich 5 am Tag zu erreichen. Fünf Portionen Früchte und Gemüse in verschiedenen Farben pro Tag. Ideal wären drei Portionen Gemüse, davon eine roh und zwei Portionen Früchte, wovon eine auch Fruchtsaft sein kann. So ideal werde ich das aber kaum schaffen. Ich steigere erstmal den Konsum von Obst und Früchten. Ein Apfel, eine Orange und eine Banane pro Tag, das ist kein Problem. Dazu Gemüse oder Salat zu der Hauptmahlzeit, das macht dann schon einmal 4 am Tag. Ein Anfang.

Gelernt habe ich auch, dass das Essen umso gesünder ist, je weniger weit es vorverarbeitet ist. Zurück zur Natur bedeutet in der Küche mehr Arbeit und bedingt auch, dass man Lebensmittel zeitnah einkaufen sollte. Frisch ist halt nur ein Tag wirklich frisch. Als Handycap kommt hinzu, dass ich nur wenig Erfahrung in der schmackhaften Zubereitung von Gemüse habe und so öfters schon vor dem Einkaufen das Kochbuch konsultieren muss, damit ich dann auch das Richtige habe und weiss, wie ich es machen kann. Diese Zeit habe ich nun Donnerstag und Freitag und so blicken wir auf kulinarisch interessante Wochen zurück. Ich koche dann neue Varianten von Gemüse. Heute: Gefüllte Peperoni. Aufwand: 1 Stunde.

Die Füllung machte ich aus kleingeschnittenen Peperoni, vier Champignons, einer Handvoll kleiner Tomaten, einer halben, gehackten Zwiebel, zwei zerdrückten Knoblauchzehen und viel frischem Basilikum. Etwas Salz und Pfeffer, mmmhhh... ja, das war lecker. Im Backofen zuerst gegart und dann mit etwas Käse überbacken... Dazu ein kleines aber feines Stück Rindfleisch (Eiweiss), ein paar Teigwaren (Kohlenhydrate) und ein schönes Glas Rotwein (sekundäre Pflanzenstoffe). Fertig war das gesunde Donnerstags-Festessen!

Früher hätte ich statt Gemüse, einen fertig vorbereiteten Salat gekauft und dazu eine Salatsauce gemacht. Aufwand: 5 Minuten. Montag bis Mittwoch finde ich das auch nach wie vor o.k., doch an den anderen Tagen möchte ich dafür sorgen, dass wir ein breiteres Angebot an Gemüse kennen lernen und halt dementsprechend neue Rezepte lernen. Es wird gesünder, abwechslungsreicher und spannend. Win-Win

selbstgemachte Schupfnudeln

Nach den Raviolis stand nun mit Schupfnudeln der zweite Livetest mit Kochrezepten aus dem Kochkurs auf dem Programm. Meine Frau hatte vier Freundinnen zum Spieleabend eingeladen und das waren die idealen Testesserinnen .

Am Mittag  kochte ich als Vorbereitung ein knappes Kilo Kartoffeln weich, die ich danach draussen abkühlen liess (eigentlich sollte man die Kartoffeln am Vorabend kochen). Dann die Kartoffeln schälen und bereit stellen.

Hier sind wir nun also. Die Kartoffeln durchs Passevite drehen und  nochmals wägen. Nun ist es noch etwa 750g Kartoffeln. 2 aufgeschlagene Eier hinzugeben und mit  etwa 300g Mehl vermischen und nach und nach zu einem Teig kneten. Mit Muskatnuss, Salz und Pfeffer etwas würzen. Das ist brutal klebrig (die Stärke der Kartoffeln) und fast nur zu zweit gut machbar. Einer knetet und der Andrere streut nach und nach das Mehl dazu, bis es einen halbwegs knetbaren Teig gibt.

Danach die Kleinarbeit. Teigstücke ausrollen, in Stücke schneiden und jedes einzelne unter den Fingern in die gewünschte konische Form rollen und auf ein Backpapier auslegen. In etwa einer Stunde habe ich 180 Schupfnudeln gebastelt, das sollte reichen. (Etwa 200g Teig habe ich nicht mehr verarbeitet).

Nun die Schupfnudeln abkochen (bis sie an der Oberfläche schwimmen +1 Min.), in kaltem Wasser abschrecken und in Abtropfsieb zwischenlagern. Dazu brauche ich drei Durchgänge. Danach Kochtopf weg und Bratpfanne hervor nehmen. Pfanne heiss werden lassen und mit Butter die Schupfnudel leicht anbraten. Dabei Paniermehl darüber streuen und mitanbraten. Wieder drei Durchgänge. Danach die fertigen Schupfnudeln zugedeckt bei 80° Grad im Backofen warm halten.

Den Salat habe ich zwischendurch schon vorbereitet und so kann ich mich nun dem Fleisch (Rindshuftschnitzel) und der Sauce (Morchelsauce) zuwenden.

Das Fleisch habe ich mittags mit einer Marinade aus Gewürzen, Senf und Olivenöl eingepinselt und dieses ist somit bratfertig. Für die Morchelsauce habe ich getrocknete Morcheln in Milchwasser eingelegt, die ich für die Sauce jetzt herausnehme, abspüle, putze und klein schneide. Ich dünste Zwiebeln und Knoblauch kurz an, gebe die Pilze dazu und lösche mit etwas Weisswein ab. Für die Sauce verwende kein Rahm  sondern Milch und binde die Sauce mit Mehl. Etwas Senf ist auch noch gut. Immer gut rühren. Getrocknete "herbes de provence" mitköcheln lassen und mit Gewürzen abschmecken, Zum Schluss einen Schuss Zitronensaft. Prima. In der Köchel-Phase die Rindshuftschnitzel "a la minute braten" und warm stellen (wieder drei Durchgänge). Zum Schluss das Fleisch mit der Sauce übergiessen und auf Wärmeplatten anrichten. Nun die Schupfnudeln (und die vorgewärmten Teller) aus dem Backofen und alles auf den Tisch stellen.

Es duftet herrlich und alle freuen sich auf das heutige Essen. Man wünscht sich gegenseitig  "en Guete" und legt los. Die Schupfnudeln sind wirklich gut, das angebratene Paniermehl ist ideal um Morchelsauce aufzunehmen. Das Fleisch ist auch auf den Punkt getroffen. Alles super!

Nur Fotos habe ich keine mehr gemacht.... das ging einfach unter. Schade, wirklich schade. Erstens hätte ich mit der  vollen Schale Schupfnudeln schon noch etwas angeben wollen und zweitens wäre es das erste Bild in meinem Blog gewesen, wo fünf Frauen mit mir an einem Tisch sitzen! Wann gibt's denn so etwas schon mal...

Rückblickend muss ich sagen, dass die Schupfnudeln zwar geschmeckt haben, der Aufwand dafür aber schon erheblich ist. Da braucht man 3 Stunden nur für die Schupfnudeln... das ist schon sehr aufwändig und deshalb glaube ich nicht, dass ich das so schnell wieder machen werde. Mal sehen, vielleicht wenn mal 6 Frauen am Tisch sitzen .

selbstgemachte Ravioli

Morgen Montag Abend steht der zweite Pasta-Kochkursabend auf dem Program und mindestens ein mal wollten wir schon einen Selbstversuch unternehmen. Wir entschieden uns für die zweifarbigen Ravioli mit Ricotta-Spinat-Füllung. Der orangrote Pastateig ist mit Tomatenpürre gefärbt, der grüne Teil mit Spinat. Meine Frau hat gestern alles notwendige eingekauft und die Ravioliform konnten wir bei der Nachbarin ausleihen. Dann also nichts wie los.

Wir mischten und kneteten die zwei Teig   und machten  die Ricotta-Spinatfüllüng mit Parmesan, Olivenöl, etwas Knoblauch und Muskatnuss  fertig. Dann eine Pause um alles etwas kühlen zu lassen. Im zweiten Teil wallten wir zuerst den grünen Teig aus und legten ihn auf die Form. Mit dem Spritzbeutel dann die Füllung verteilen und vor dem zudecken mit dem roten Teig die Zwischenräume etwas mit Einweiss bestreichen, damit der Teig gut zusammen klebt. Zudecken und mit dem Wallholz gut festdrücken. Das Kunststück ist jetzt zu vollbringen: Die fertigen Ravioli aus der Form zu drücken, ohne sie zu beschädigen. Das ist recht knifflig.  

Nun war es an der Zeit um Wasser aufzukochen und die Tomatensauce mit Basilikum zu machen. Dazu ein Salat dessen Dressing auch noch gemacht werden musste. Dann die Ravioli kochen. 7 Minuten. Wir testen und entschliessen uns, nochmals 2 Minuten dran zu hängen. Nach 9 Minuten sind sie nach unserem dafürhalten gut und wir können alles fertig anrichten. Die Ravioli sehen wirklich lecker aus und schmecken auch. Die gut gewürzte Tomatensauce passt gut zu der Ricotta-Käse Füllung. Wir sind mit dem Resultat sehr zufrieden und genossen das Essen, so  dass ich prompt vergass, vom fertigen Gericht ein Foto zu machen. Soviel zum Trost: Das waren bestimmt nicht die letzten hausgemachten Ravioli. Da kann ich Fotos ein ander mal nachliefern.