Abendspaziergang und schlitteln

Heute Abend verabredeten wir uns mit einem befreundeten Paar um einen schönen Abendspaziergang auf die Alp Egg zu unternehmen. Das Winterwetter war herrlich, es lag sehr viel Schnee und die Sonne versank langsam am Horizont. Nacht etwa eineinhalb Stunden gemütlichen Hochlaufens erreichten wir den höchsten Punkt und genossen die fantastische Aussicht ins Tal und über den Zürcher Untersee und den Seedamm. Das war wirklich sehr, sehr schön.

Im Bergrestaurant hatten wir uns einen Tisch reserviert und der Aufstieg machte auch richtig Hunger. Diesen konnten wir auch wirklich gut gebrauchen, denn die Portionen waren wirklich riesig (man beachte die gigantischen Cordon Bleu). Nach dem Abendessen mieteten wir Schlitten um zogen die Stirnlampen am um den Weg runter ins Tal nicht zu verfehlen. Der Schlittelweg machte mächtig Spass und der ganze Abend war ein voller Erfolg. Danke an unsere Freunde für's organisieren.

Eiszeit (2)

Ich weiss nicht genau wie lange es nun schon andauert, doch seit einiger Zeit sind hier die Aussentemperaturen nicht mehr in den positiven Bereich gekommen. Nach und nach werden kleinere Seen in der Umgebung zum Eislaufen freigegeben. Das hat bestimmt auch seinen Reiz, doch für mich (und wohl die meisten Radfahrer) ist es eher... suboptimal.

Irgendwie büsse ich nun auch etwas für meinen Entscheid Ende August ein Motorrad, statt ein Auto gekauft zu haben. Bei Minustemperaturen schränkt sich so mein Aktionsradius doch sehr ein. Dabei schreckt mich die Kälte noch nicht mal so arg, es ist mehr die Angst vor einem Sturz. Vereiste und schneebedeckte Strassen sind für Motorradfahrer einfach ziemlich gefährlich.

So bin ich also viel zu Hause und nutze die Zeit um mich für den Frühling vorzubereiten. Ich mache mich schlau bezüglich der Geschichte von Zürich, der Sehenswürdigkeiten und den berühmten Zürcher Persönlichkeiten. Wenn ich mit den Velotaxibetrieb starten möchte, sollte ich den Touristen ja auch ein paar Hintergrundinformationen bieten können.

Alles in allem muss ich etwas aufpassen, nicht in Lethargie zu verfallen und die positive Grundhaltung zu behalten. Dass der Februar in unserer Gegend die kälteste Jahreszeit ist, ist an sich normal und für einen "echten" Winter ja auch ganz schön. Dran bleiben.

schöne Weihnachten

Dieses Jahr ist zu Weihnachten das Wetter in der Schweiz wirklich TOP! Hier im Flachland ist es zwar grün, doch schon ab 1'000 Metern über Meer liegt Schnee, so dass Wintersportler auch zum Genuss kommen. Dazu ist es vielfach sonnig, mit fantastischer Aus- und Fernsicht. Wirklich super schön. Klar, dass ich zwischen all den Festtagsessen einmal aufs Bike wollte um meinen (wieder dicker werdenden) Bauch etwas zu bewegen.Ich entschied mich für eine Standardrunde, denn ich wollte schon gerne ein Standardfoto vom diesjährigen Weihnachtstag. Ja, schön war es! Das GPS sagt: 41 km., 3:15 Std., 1'050Hm.

erster Schnee im Flachland

Heute Morgen fiel nun auch hier der erste Schnee. Nachdem es letzte Woche vor allem regnete, wurde es zum Wochenende hin kühler und so gab es nun ganz wenig Schnee. Vermutlich bleibt dieser hier auf etwa 450 Metern über Meer auch nicht lange liegen, denn für die nächsten Tage sind bereits wieder Temperaturen über Null Grad angesagt. Weisse Weihnachten dürften hier in diesem Jahr kaum drinliegen, doch lassen wir uns überraschen.

Wie schon gestern unternahm ich nachmittags einen Spaziergang in Wanderschuhen. Für Velofahren war mir das Wetter zu schlecht, dennoch wollte ich zumindest einmal am Tag aus der warmen Stube und die Nase in den Wind halten. Und heute roch es auch wirklich nach Schnee. Wer es kennt, weiss genau, was ich meine.

Safiental

Nach einem ausgedehnten Frühstück packten wir unsere Sachen im Ferienhaus langsam wieder zusammen. Die zwei, drei kleinen Putz-Jobs wurden verteilt und schon bald war alles wieder so hergerichtet, wie man sich bei Ankunft ein Ferienhaus wünscht. Unser Gastgeber zeigte uns die nähere Umgebung und so fuhren wir mit dem Auto ganz nach hinten ins Safiental. Das Tal ist zeitweise extrem steil und schroff, deshalb ist es wintersportmässig nicht erschlossen. Es ist ruhig und wirklich abgelegen. Man sieht nur wenige Touristen, ein paar Tourengeher, ein paar Schneeschuhläufer, ein paar Wanderer. Absolut entspannend.

Beim einzigen Restaurant sitzen wir draussen in der Sonne und geniessen nochmals einen herrlichen Wintertag. Wir können sogar Rehe, Gämse und ein paar Steinböcke sehen; einfach so, in freier Wildbahn. Sie suchen an schneefreien Stellen nach Futter und immer wenn sie wieder über den Schnee gehen, kann man sie erkennen. Das war wirklich sehr schön.

Im Laufe des Nachmittags machen wir uns auf den Nachhauseweg und tauchen dazu wieder unter die Hochnebeldecke. Der zuvor so strahlend blaue Himmel verbirgt sich schon bald hinter dem Dunst und die zuvor so leuchtenden Farben werden wieder blass und kraftlos... Ein, zwei Tage in den Bergen haben einen wirklich grossen Erholungswert! Das war ein Super-Weekend! Danke!

Winterwanderung in Flims

Dieses Wochenende fuhren wir mit einem Freund in die Berge. Karin wollte seit langem wieder einmal Ski fahren und ich dachte eigentlich an eine Schneeschuhtour. Nur, dafür lag einfach zu wenig Schnee und deshalb disponierte ich am Freitagabend um. Es soll über zehn ausgeschilderte Winterwanderrouten geben und so etwas konnte ich mir als Alternative gut vorstellen.

Ich entschied mich für die Strecke: Flims - Foppa - Stargels - Naraus. Alles berghoch, nur 3,5 Kilometer, jedoch 800 Höhenmeter. Dann mit dem Sessellift von Naraus runter zur Alp Foppa und von da wieder zu Fuss zurück nach Flims.

Die heutige Tour war eine richtige Beizen-Tour und wie man den Bildern entnehmen kann, war das Wetter absolut hammermässig. Schon bald konnte ich einen Pullover, die Kappe und die Handschuhe ausziehen und im Rucksack verstauen. Am Sonnenhang berghoch wandern gibt schnell warm. Zuerst waren die Wege noch geräumt, doch schon bald kam festgefahrener Schnee und da konnte ich die Nordic Walking Stöcke gut gebrauchen. Im Schnee finden die Spitzen gut Halt und mit gutem Stockeinsatz kann man die Trittsicherheit - gerade auf Schnee und Eis - enorm erhöhen. Nach etwa einer Stunde Wanderzeit kehrte ich das erste Mal ein. Das war bei der Talstation Foppa (Titelbild der Aussicht).

Es folgte dann ein wirklich steiler Abschnitt, den ich ganz langsam und gemütlich hochging. Es gab überhaupt keinen Grund zur Eile. Ich hatte jede Menge Zeit und gerade deswegen lag mir mehr am Genuss und an der herrlichen Aussicht, als an irgendeiner sportlichen Betätigung. Eine stille Geh- und Atemmeditation... Unterwegs machte ich bei einem leerstehenden Ferienhaus eine Pause und setzte mich auf die wunderbar plazierte Aussichtsbank. Ich konnte nur im T-Shirt bekleidet an der Sonne sitzen und war echt froh, im Rucksack auch noch etwas Sonnencreme zu finden. Praktisch. Für Biker und Wanderer geeignet.

Kurz nach 13 Uhr war ich dann am höchsten Punkt meiner Wandertour, der Bergstation Naraus, auf 1'842 Metern über Meer. Dort genehmigte ich mir einen weiteren Kaffe, diesmal mit einem Berliner. Von meinem Platz auf der Aussichtsterasse konnte man sich fast nicht satt sehen. Da war vor mir das prächtige Alpenpanorama (bild links, Grap Sogn Gion im Hintergrund) und hinter mir war das Bergrestaurant und im Hintergrund erkennt man sogar noch die Godelbahn die hoch nach Gassons auf 2'676 Meter führt. Absolut spannend jedoch fand ich, wie sich das Alpenpanorama in den Glasscheiben des Bergrestaurants widerspeigelte. In real konnte man das viel deutlicher erkennen, weil man mit dem Auge gezielt fokussieren kann, leider kommt das auf dem Foto nicht so gut rüber. Es sah auf jeden Fall so aus als ob die Leute, die unmittelbar vor dem Fenster sassen, direkt vor den verschneiten Bergen sitzen. Täuschend echt.

Später bin ich mit dem Sessellift runter zur Alp Foppa gefahren und bin dann von da die fast gleiche Strecke zurückgelaufen, die ich am Morgen herkam. Auch wenn berghoch gehen anstrengender ist, so ist es auf alle Fälle angenehmer, als bergrunter zu gehen. Auf dem Schnee ist es oft rutschig und das stete Bremsen geht doch ordentlich in die Knie und in die Beine.

Gegen Abend haben wir uns in Flims wieder getroffen und sind von da mit dem Auto weiter nach Safien gefahren, wo unser Freund ein Ferienhaus besitzt. Da haben wir uns dann rasch eingerichtet und schon bald blubberte der Käse in der Fonduepfanne. Der ganze Tag an der frischen Luft hat uns allen einen mächtigen Hunger beschert und so freuten wir uns schon heftig auf das feine Fondue. Das ist natürlich genau der Klassiker für so eine Alpen-Hütten-Romantik. Der perfekte Tag!

Fondue-biken

Einmal jeden Winter unternehmen wir eine Abendbiketour mit anschliessendem Essen. Wir fahren eine Biketour zu einem schönen Restaurant, treffen da unsere Frauen und essen gemeinsam Fondue. Die Frauen kommen meist mit dem Auto und so kann nachher jeder frei entscheiden, ob er noch mit dem Bike in der Dunkelheit heimfährt oder ob er das Rad lieber ins Auto packt.

Am schönsten sind solche Touren natürlich bei Schnee und winterlichen Bedingungen. Wenn es draussen eisig kalt ist, schmeckt Fondue in der warmen Gaststube gleich noch etwas besser. Heute war jedoch ganz anderes Wetter. Etwa 8° Grad, unter einer geschlossenen Hochnebeldecke. Viele nasse Forststrassen mit da und dort ein paar Schneeresten, Durch den Regen der letzten Tage war alles richtig dreckig, mit teils tiefen und morastigen Singletrails. Es war Killerwetter für teure Edelteile... Schutzbleche wären nicht schlecht gewesen... Wir liessen uns aber nichts anmerken. Wir hatten gute Laune und waren gewillt vorher ein paar Kalorien zu verbrennen, damit wir nachher beim Fondue voll zuschlagen können. Ausserdem macht richtig dreckig ja auch richtig gut Eindruck bei den Frauen...

Nach dem Essen bin ich dann gemeinsam mit Peter mit dem Bike nach Hause gefahren. Wir wollten eigentlich noch die Räder bei einer Autowaschanlage putzen, doch nach 20:00 Uhr war dann da bereits geschlossen. Schade. So musste er ein dreckiges Bike ins saubere Auto verladen und ich stellte das zugesaute Bike in die Garage. Da weiss ich schon jetzt, was ich morgen mal machen werde... 41km., 3:00 Std., 1'000 Hm.

rund um die Kyburg

So wie letzte Woche, trafen wir uns um elf Uhr für eine Bike-Trainingsrunde. Heute waren wir zu viert. Das Wetter war (noch) hochnebelverhangen bei sechs bis acht Grad über Null. Es dauerte jedoch nocht lange, bis wir die Sonne sehen und bei super guten Bedingungen biken konnten.

Die Strecke rund um die Kyburg bietet ein paar schöne Trails, die heute alle gut fahrbar und fast trocken waren. Super! So macht biken selbst im Februar Spass! Bei einer kurzen Bananenpause an der Sonne fotografierte ich noch mein oranges Plastikvelo... Schön war's, aber auch ganz schön anstrengend. Das GPS sagt: 54 km., 3:28 Std., 1'300 Hm.

lass es rollen...

Um 08:00 Uhr hatte ich einen Termin bei der Physiotherapeutin. Es gab 20 Minuten Massage und 10 Minuten Bewegungsübungen an Geräten. So lässt sich durchaus in den Tag starten...

Zuerst dachte ich, dass ich gleich wie letzte Woche nach dem Physiotermin ins Fitnesscenter fahre und dort die Morgenlektion Spinning mitmache. Doch der Wetterbericht war einfach zu gut für Indoor-Training und ich wollte den Tag lieber draussen, an der frischen Luft, verbringen.

Noch lag unser Dorf jedoch in dichtem Nebel. Noch sah man keine Spur von blauem Himmel oder Sonne. Das machte mich einen Moment unsicher, genauso, wie ich eigentlich noch keinen Streckenplan im Kopf hatte. Hulftegg-Sternenberg war noch nett letztes Jahr, das wäre vielleicht etwas. Ich starte den PC und schau mir in Internet den Wetterbericht an. 10° Grad, Sonne. Perfekt. Keine Ausreden! Ich ziehe mich also um, fülle frisches Wasser in den Trinkrucksack, lege ein zweites Stirnband und ein Langarmtrikot dazu, ein Apfel, eine Mandarine, Geld, Handy, GPS, Hausschlüssel. Alles dabei, um 09:46 Uhr ging es dann los.

Ich wollte via Kyburg nach Kollbrunn ins Tösstal fahren. Von da flussaufwärts bis eine Abzweigung links zur Hulftegg weggeht. Das war so in etwa der Plan. Nur, diese Abzweigung schien ich verpasst zu haben. Ich merkte es nicht sofort sondern schleichend, weil ich bei jeder weiteren Ortschaft die ich passierte, unsicherer wurde. Es war mir aber auch nicht wichtig. Das Wetter war schön, die Luft gut zu atmen, die Velowege in Ordnung. Ich freute mich auch über eine abgeänderte Tour über Rapperswil und der Zürichseeuferstrasse. Flach und lang soll mir auch recht sein. In Rapperswil fuhr ich ans Seebecken und genoss einen Moment die Frühlingsstimmung. Mittags, 13:42 Uhr.

Dann folgte ich bewusst der Seestrasse entlang des rechten Zürichseeufers. Auch wenn es da mehr Autoverkehr gibt, so lohnen sich die flachen 30 Kilometer als ausgezeichnete Roll-Strecke. Man kann über eine Stunde lang meist gleichmässig treten. Dazu immer wieder tolle Blicke aufs Wasser, über den See, die Nachbarhügel und die dahinter liegenden Schneeberge. Einfach prächtig! Das ist gutes Training!

Heute habe ich nicht so Lust auf Zürich Stadtzentrum und die bekannten Wege die ich sonst so fahre. Spontan entscheide ich mich, hoch zum Zoo zu fahren und von da via Dübendorf, Wallisellen und Bassersdorf nach Hause zu fahren. Beim Bahnhofskiosk in Dübendorf mache ich dann meinen letzten Kaffeehalt. Heute habe ich insgesamt drei mal Kaffee getrunken und zweimal dazu einen Mandelgipfel gegessen. Nun gönnte ich mir zum Kaffee ein Schoggistängeli - Zucker und Fett in süsser Kombination... Benzin für die letzten Kilometer. 16:00 Uhr.

Mittlerweile schien bereits eine warme Abendsonne. Ich guckte öfters aufs GPS und fragte mich, ob ich es auf über sechs Stunden Fahrzeit bringen würde... nicht dass es wichtig wäre... die 100 Kilometermarke war schon längst gefallen... Das GPS sagt: 126 km., 6:03 Std., 950 Hm.

Als ich abends vor dem PC sitze, spüre ich die müden Beine. 126 Kilometer, 6 Stunden, das ist lang und viel. Das gute Wetter halt viel dazu beigetragen. Aber ich gebe es zu, ich suchte auch diese Momente der gleichförmigen Bewegung, indenen mein Körper angenehm belastet ist und perfekt durchlüftet und mit frischem Blut versorgt wird. In solchen Momenten bleibt mir auch freie Energie um "urteilsfrei zu betrachten". Bei der stillen Meditation nutzt man die freie Energie, die durch still sitzen, durch körperliches Energiesparen, gewonnen wird. Bei meiner aktiven Velo-Meditation nutze ich die überschüssige Energie, welche mein aktiver Körper produziert, nicht jedoch für die Fortbewegung benötigt. In beiden Fällen gibt es freie Energie, die zur Reflexion/Meditation genutzt werden kann.

Sonntagstour (für die Statistik...)

Es ist noch keinen Monat her, wo ich mich über meine Statistik-Geilheit geärgert habe und wo ich ernsthaft überlegte, für dieses Jahr ganz auf eine Velo-Kilometer und Aktivitäten-Statistik zu verzichten. Ich fing ja dann doch wieder damit an und nun, gegen Ende Januar stellte ich fest, dass ich schon noch die eine oder andere Stunde Sport benötigen kann, um auf das angestrebte Ziel "eine Stunde Sport pro Tag" zu kommen...

Wobei, die Gelegenheit für eine Velotour war auch günstig. Erstens wollte meine Frau an eine Ferien-Ausstellung, was für mich -an einem Sonntag- eine Schauervorstellung ist, und zweitens, hatten wir noch einiges an altem Brot zuhause, welches man locker ein paar Enten verfüttern könnte. Und schon war der Plan geboren, mit dem Kish-Strassenrad in die Stadt, an den See zu fahren um das, zuvor natürlich schnabelgerecht zerkleinerte Brot, ins Wasser des Zürichsees zu werfen, und damit ein paar Enten und Möwen eine Freude zu bereiten. So haben alle etwas vom Sonntagnachmittag...

Das Wetter war ziemlich ähnlich wie gestern, hochneblig, nur noch eine Spur kälter. Das Aussenthermometer zeigte -5° Grad und so zog ich lieber noch eine Schicht wärmende Kleider an im Vergleich zu gestern. Zumal man ja bei Strassentouren länger in der gleichen Position auf dem Rad sitzt und so auch schneller auskühlt. Das war eine gute Entscheidung.

Schon auf der Fahrt ans Zürcher Seebecken überlegte ich, wo ich denn ein halbwegs vernünftiges Foto schiessen kann. Das Wetter war wirklich grau in grau und so ziemlich kontrastlos. So dachte ich rasch an ein paar Graffiti-Wände, die ich nach geeigneten Möglichkeiten absuchte. Da ich mich selbst ja eher als herzlichen Softie einstufe wunderte es mich nicht, dass ich mich für einen herzlichen und farbigen Hintergrund entschieden habe. Martialische Graffities sind nicht so mein Ding. Die gemachten Fotos gefallen mir wirklich gut.

Auf dem Nachhauseweg machte ich noch einen kurzen Abstecher bei meinen Eltern vorbei um zu sehen, wie es ihnen geht. Meine Schwester mit ihrem Mann war auch gerade da und so konnten wir locker noch ein Sonntagsschwätzchen halten. Alles ist in Ordnung und so bin ich zufireden die letzten Kilometer nach Hause gerollt. Mir hat die Runde trotz Kälte und Hochnebel heute sehr gut gefallen und der Statistik wurde somit auch Genüge getan. Das GPS sagt: 50 km., 2:30 Std., 500 Hm.