Arbeitstier

auf dem Heimweg
auf dem Heimweg

Die letzten drei Tage bin ich mit dem Kish zu meinem neuen Teilzeitjob gefahren. Am Mittwoch war es trocken, am Donnerstag regnete es und heute Morgen lag etwas Schnee und der Strassendienst streute Salz. Wenn ich nun mein Kish ansehe wird mir bewusst, dass Pendel-Fahrräder wohl den extremsten Bedingungen eingesetzt werden. Jeden Tag, bei Wind und Wetter und sie müssen immer funktionieren.

Ich bin natürlich froh, dass weder der Titanrahmen noch die Edelstahlgepäckträger rosten können, denn das aktuelle Wasser-/Salzgemisch ist ein echter Rost-Beschleuniger. Ich nehme mir aber trotzdem vor, dass ich das Bike mindestens einmal im Monat mit sauberem Wasser putze und -auch wichtig- alle beweglichen Teile gut öle.

Panoramarunde

Top-Panorama
Top-Panorama

In den letzten Tagen bin ich doch ziemlich viel vor der Computertastatur gesessen. Meine Tests mit der Serendipity Styx Edition haben mich ziemlich angefixt und motiviert um mich damit vertiefter auseinanderzusetzen. So habe ich mich auch heute Morgen mit der Styx-Testinstallation beschäftigt und nur so aus dem Augenwinkel wahrgenommen, dass es draussen doch ziemlich schönes Wetter ist. Klar, dass ich noch eine Bikerunde drehen wollte.

Aber man kennt es ja. Da gibt es noch ein kleines Problemchen, welches man gerne noch "kurz" erledigen möchte und kaum ist das gemacht, stolpert man über das nächste Detail. So geht es von Einem zum Nächsten und die Stunden verfliegen nur so. Es war schon kurz vor drei Uhr am Nachmittag, bis ich mich endlich losreissen konnte und die Bikekleider angezogen habe.

TREK 1120 - Flugzeug - Panorama
TREK 1120 - Flugzeug - Panorama

Heute war es ausgesprochen mild. Das Thermometer zeigte locker 10° Grad und ein "warmer" Wind war auszumachen. Aha, eine Südwind- oder Föhnlage. Sehr gut. Nach der Auffahrt auf den ersten Hügel in der Umgebung und freiem Blick in Richtung Süden war dann alles klar. Es zeigte sich ein grossartiges Alpenpanorama. Vom Säntis ganz links über die Glarner Alpen in der Mitte, bis nach rechts in die Berner Alpen. Fantastisch! :th_up:

die letzten Pilze 2019
die letzten Pilze 2019

Natürlich steuerte ich meinen Kaffeespot am Pistenende an und machte dort ein paar Fotos. Ich hatte nicht viel Zeit, denn gegen halb fünf wird es jetzt schon bald dunkel. Auf dem Heimweg sah ich dann diese halbrund angeordneten Pilze. Das sieht man auch nicht alle Tage und das war mir dann nochmal einen kurzen Fotohalt wert. Das Timing war sehr gut, denn die Abenddämmerung hat schon ziemlich eingesetzt, als ich wieder zuhause vor den Veloschuppen fuhr. Das hat gut getan! Wie immer! Dann warm/heiss duschen, einen grossen Milchkaffee machen und noch malein paar Stunden vor den PC. Ein durchaus gelungener Sonntag. ;-)

Samichlausfahrt

Holzbrücke über die Töss
Holzbrücke über die Töss

Der zähe Nebel der letzten Tage war heute weg und so war es klar, dass ich am Nachmittag noch eine Runde aufs Rad steige. Ich wollte noch ein paar Kleinigkeiten erledigen und deshalb nahm ich das Kish und fuhr in normaler Strassenkleidung.

Ich bin nach Winterthur gefahren und in der Altstadt, spätestens beim Weihnachtsmarkt, wurde mir bewusst, dass heute Samichlaus-Tag ist. Ein Samichlaus mit Schmutzli und Esel war am Weihnachtsmarkt unterwegs und natürlich waren viele Mütter mit ihren Kindern genau deswegen gekommen. Der hatte einen richtig stressigen Job. ;-)

Am Weihnachtsmarkt kaufte ich ein paar frisch gemachte Berliner, denn ich hatte mich bei Marcello für einen Kaffee angemeldet. Kurz vor seinem Wohnort kam ich über die schöne Brücke, wo ich das heutige Tagesbild gemacht habe. Das Treffen war dann echt gemütlich. Ein heisser Kaffe, frische Berliner und dazu etwas plaudern. Genau richtig. Danach gemütlich nach Hause fahren, frisch-kalte Luft atmen, 30 Kilometer auf dem Tacho und gute zwei Stunden Bewegung. Perfekt! :th_up:

schön-kalt

ein schöner Wintertag
ein schöner Wintertag

Die heutige Rikschafahrt musste ich mir verdienen. Zum Treffpunkt waren etwa 130 Höhenmeter hochzukurbeln. Mit der über 90 Kilo schweren Rikscha komme ich dabei auch bei Temperaturen um den Gefrierpunkt ins Schwitzen...

Mit den Fahrgästen ging es dann runter an den See und danach quer durch die Stadt zu einem Restaurant. Es handelte sich um eine Jubiläumsfahrt mit -mittagessen für einen Mitarbeiter. Wie man auf dem Bild sieht, war das Wetter echt schön. Aussentemperatur bei einer Apotheke abgelesene 2° Grad über Null. Da nehmen auch gestandene Männer gerne die Fleece-Decke über die Beine.

Nach der Fahrt bin ich noch etwas in der Stadt rumgelümmelt. Es ist derzeit tagsüber sehr wenig los. Nur noch wenige Touristen und die Einheimischen sitzen in der warmen Stube oder arbeiten im Büro.

Morgenstund...

Das KISH-Titanrad in der Morgensonne
Das KISH-Titanrad in der Morgensonne

Um acht Uhr morgens hatte ich einen Termin wahrzunehmen und weil es laut Wetterbericht der schönste Tag der Woche geben sollte war klar, dass ich mit dem Fahrrad da hinfahre. Das war eine richtig gute Idee! Es war zwar noch ziemlich frisch, doch die Morgensonne zeigte sich sehr schön.

Gegen 10 Uhr war ich wieder zuhause und erledigte ein paar kleine Dinge rund ums Haus. Die Bewölkung nahm wieder zu und schon gegen Mittag fielen wieder erste Tropfen...


Gegen Abend habe ich mich dann nochmal etwas diesem Blog angenommen. Zuerst habe ich einen Gradient-Hintergrund eingebaut. Wenn man jetzt nach unten zum Seitenende scrollt, wechselt die Hintergrundfarbe fliessend von hellgrau/rosa zu hellblau. Das gefällt mir richtig gut.

Dann habe ich das Google ReCaptcha aus der Kommentarfunktion entfernt und ein anderes Captcha-Plugin installiert. Dieses Plugin baut für Menschen unsichtbar, im Hintergrund zusätzliche Kommentar-Eingabefelder ein, die SPAM-Maschinen dann ausfüllen und somit erkannt und automatisch abgewiesen werden. Clever! :th_up:

Das Google ReCaptcha habe ich vorerst einfach mal deaktiviert, jedoch noch nicht entfernt. Ich beobachte die Situation mal ein paar Wochen und wenn es sich bewährt, lösche ich das Google-Plugin und passe dann auch die Datenschutzerklärung entsprechend an. Mein Ziel ist es, eine völlig Tracker-freie Seite anzubieten und so die grossen Datensammelfirmen eben nicht zu füttern. Man soll hier unbeobachtet rumstöbern können, ohne dass jeder Klick registriert und ausgewertet wird.

So soll es sein!
So soll es sein!

Es ist mir durchaus bewusst, dass es nicht in jedem Fall ohne Tracker gehen wird. Wenn ich z.B. einen GPS-Track via Garmin-Connect einfüge (was ich auf der Tour von Rom nach Genua jeden Tag gemacht habe), so schleust mir dieser Code-Schnipsel gleich vier Tracker auf die Seite. Oder im Fotoalbum, welches mit JAlbum erstellt wird, setzt JAlbum selbst bereits zwei Tracker und die Kommentarfunktion via Facebook-API bringt weitere zwei Stück mit. Doch ich sehe das auch nicht dogmatisch. Wenn es möglich ist, verzichte ich auf Tracker, wenn mir der Nutzen aber gross genug erscheint, nehme ich sie halt in Kauf.

Noch zwei Vergleiche zum Schluss: Wenn ich online den Tagesanzeiger lese, werden 18 Tracker und 6 Skripte zu Aktivitätsverfolgung gezählt... Oder bei meinem Lieblings-Mountainbikeforum werden unglaubliche 31 Tracker und 28 Skripts zur Aktivitätsverfolgung eingesetzt. Da wird wohl jede Mausbewegung registriert und an dutzende von Firmen weitergeleitet...

vollständig, stimmig und rund

nochmal: leuchtende Herbstfarben
nochmal: leuchtende Herbstfarben

Bin wegen des wechselhaften Wetters auch heute zuhause geblieben und als sich dann am frühen Nachmittag doch noch für einen Moment die Sonne zeigte, machte ich einen kurzen Spaziergang ins Dorf um ein paar Kleinigkeiten einzukaufen.

Auf dem Rückweg hing ich etwas meinen Gedanken nach und weil das so stimmig war, machte ich noch einen kleinen Umweg. Man sah schon die nächsten dunklen Regenwolken herannahen. Ich wollte diesen schönen Spätherbstmoment vollständig auskosten. Was gibt es denn besseres, als mit den ersten Regentropfen nach Hause zu kommen um dann in der warmen Stube einen frischen Kaffee zu trinken und zu sehen, wie es draussen regnet? ;-) . Alles richtig gemacht. Trendbewusst und mit einem schelmischen Zwinkern könnte man das auch "successful living" nennen. :-D

Der heutige Titel beschreibt eigentlich ziemlich gut meinen inneren Zustand der letzten Wochen. Momentan gibt es für mich sehr wenig Pflicht. Es gibt Vieles, was ich tun könnte, doch Nichts was ich unbedingt erledigen muss. Und weil ich nun ziemlich viel Zeit habe, packe ich auch kleine Dinge an, die nie wirklich wichtig genug waren, dass ich mich echt darum gekümmert hätte. Und interessanterweise erzeugen solch erledigte Kleinigkeiten ein rundes und stimmiges Gefühl.

in den Regen

schon bald kommt der nächste Regenschauer
schon bald kommt der nächste Regenschauer

Das Wetter war April-haft. Immer wieder wechselten sich Wolken, Regen und kurze trockene Phasen ab. Ich drückte mich deshalb etwas herum und war nicht wirklich schlüssig, ob ich nun biken soll, oder nicht. to bike, or not to bike, that's the question! Ich besuchte mal das Bike im Schuppen... und?...

Ja, ich will! Also los! Nicht lange fackeln sondern umziehen, aufsteigen und losfahren. Zur Sicherheit packte ich die Regenjacke in den Rucksack. Meist ist es ja so, dass es nicht zu regnen beginnt, wenn man eine Ragenjacke dabei hat. ;-) Vielleicht ist das ja für die heutige Sonntagsfahrt auch ein gutes Omen.

Der viele Regen der letzten Woche hat den Waldboden ziemlich aufgeweicht und durchtränkt. Es war also klar, dass es dreckig werden würde. Heute war mir das aber ziemlich egal. Ich war innerlich in guter Stimmung und hatte einfach richtig Lust um draussen etwas mit dem Bike zu spielen. Egal bei welchem Wetter.

Übrigens: Heute konnten die Bontrager XR4 Reifen mal so richtig zeigen, was sie können. Matschiger Boden, rutschiges Laub, nasse Steine und Wurzeln - alles dabei. Und ehrlich: Ich bin echt begeistert! Mit etwa 0,7bar Druck findet dieser Reifen immer noch irgendwo Traktion und vermittelt viel Sicherheit und ein gutes/stabiles Fahrgefühl. Genau richtig für das Winterhalbjahr in unseren Breitengraden. :th_up:

Etwa auf halber Strecke begann es dann tatsächlich zu regnen. Also kurz anhalten, die Regenjacke anziehen, den Regenschutz über den Rucksack stülpen und weiterfahren. Irgendwie brachte mich heute wirklich nichts aus der Ruhe und selbst als es dann richtig kräftig schüttete, war mir das ziemlich egal. Ich überlegte, wann ich letztmals im Regen bikte. Das muss hier gewesen sein. Auch schon lange her...

Insgesamt war ich zwei Stunden unterwegs und habe jede einzelne Minute davon genossen. Genauso wie die heisse Dusche nach dieser Regenfahrt. :applaus:

I'm blue

blau und violett - meine Lieblingsfarben

Auch heute war es grau und trüb, doch es regnete immerhin nicht mehr. Feuchte Wolken hingen in den umliegenden Hügeln. Es ist kalt geworden. Nichts mehr mit kurzen Hosen oder Kurzarm-Shirt...

Dennoch. Ich wollte nicht den ganzen Tag drinnen vor dem PC verbringen und deshalb schwang ich mich im Laufe des Nachmittags doch noch aufs Bike. Ich hatte nichts grosses vor. Auch wollte ich nicht das -am Sonntag so fein säuberlich geputzte- Bike wieder völlig einsauen. Es ging mehr darum, um überhaupt etwas nach draussen zu gehen und etwas frische Luft zu schnappen. Eine Art Bewegungstherapie. ;-)

Da eignet sich eine Fahrt ans Pistenende ganz gut. Hin und zurück sind das etwa 25 Kilometer, ein Hügelzug ist dabei zu überqueren, was knappe 400 Höhenmeter bringt. Mit Kaffeepause etwa zwei Stunden frische Luft, knapp eineinhalb Stunden in Bewegung. Das passt. Ich bin dann also vorwiegend Strasse und Waldwege gefahren und dabei fiel mir auf, wie viel mehr Laub nun am Boden liegt. Der Wind und Regen der letzten Tage zeigt Wirkung. Schon bald sind die Laubbäume winterlich und blattlos.

Heute wollte ich mal nicht nur ein Bild meines Bikes und deshalb habe ich einen anderen Besucher der Imbissbude angequatscht, damit er ein Foto von mir, mit Bike, macht. Als ich mir das Foto dann angeschaut habe, musste ich richtig schmunzeln. Blau und violett sind ganz offensichtlich meine Lieblingsfarben. Das sieht man an mir, an meinem Bike und auch am Design dieses Blogs. Da kam mir natürlich unweigerlich der Song "I'm blue" von Eiffel 65 in den Sinn (leider kann ich nicht so toll tanzen wie die Girls in dem Video). Etwas erstaunt bin ich, dass mir das nicht schon früher einmal aufgefallen ist. Ich habe mir nie Gedanken darüber gemacht und es hat sich einfach so ergeben, ohne bewusste Wahl oder Entscheidung.

Bürowetter

Es sieht nicht gut aus:

Schon seit Montag ist es grau, trüb und nass und so soll es anscheinend noch bis zum kommenden Sonntag weitergehen. Ich habe nur am Samstag eine Buchung für eine Rikschafahrt und so werde ich also die kommenden Tage vorwiegend zuhause verbringen.

Das macht mir nichts aus. Nein, im Moment schätze ich das sogar. Ich widme mich der Bike Butler Homepage, führe die Buchhaltung nach, surfe im Internet und "grümschele" einfach etwas rum... ;-)

Und à propos Regenwetter: Die Hände nass machen kann ich mir auch ohne nach draussen zu gehen... ich streichle einfach unsere nasse Katze, nachdem sie hereingekommen ist. Das mag sie... :love:

was soll das?

Eigentlich sollte heute meine Rikschasaison 2019 starten. Doch schon der gestrige Wetterbericht liess nichts Gutes vermuten und so war ich nicht allzusehr verwundert, als es heute Morgen mal kräftig schneite. Trotzdem: So habe ich mir das nicht vorgestellt!

Schlimm war es jedoch nicht, denn so hatte ich Zeit, um mich administrativ auf Vordermann zu bringen. Es galt die noch ausstehenden Anfragen der letzten zwei Wochen zu bearbeiten, Zahlungen zu machen und auch die Daten, die sich während der Italienreise anhäuften auf unserem Netzwerkspeicher am richtigen Ort zu verstauen. Nun bin ich also parat. Morgen gibt es dann auch keine Ausreden mehr, denn eine erste Buchung steht auf dem Programm.