Artikel mit Tag TREK1120

Frühherbstausfahrt

War heute Nachmittag eine Runde biken. Das Wetter war zwar sonnig, doch gegenüber gestern war es mit etwa 18° Grad doch merklich kühler, zumal ein steter Biswind zu spüren war.

Ich fuhr so quasi meine Standardtour. Via Irchel und Rhinsberg nach Oberglatt um da am Pistenende einen Kaffee zu trinken. Bis ich dann wieder zuhause bin kommen gut 50 Kilometer und etwa 1'000 Höhenmeter zusammen. Das heisst etwa 3 Stunden Fahrzeit, mit Pausen etwa 4 Stunden draussen in der Natur sein. Dabei fiel mir auf, dass erstes Herbstlaub von den Bäumen fällt. Noch ist der Wald vorwiegend dunkelgrün, der Übergang zu braun kommt erst noch. Wie nicht anders zu erwarten war, war ich an diesem Mittwochnachmittag völlig alleine unterwegs. In den Wäldern bin ich noch nicht mal Hunde-Spaziergängern begegnet. Das war sehr angenehm, beruhigend und es tat -wie immer- der Seele gut.

best bike ever?

War heute zuhause und vorwiegend am PC. Gegen Abend zeigte sich dann die Sonne doch noch und so drehte ich eine kurze Bikerunde um noch etwas frische Luft zu schnappen. Während der Fahrt dachte ich: "Das ist das beste Bike, das ich je hatte." :-)

Das ist natürlich Quatsch, denn "das beste Bike" an sich gibt es überhaupt nicht. Das ist immer abhängig vom Einsatzzweck, den persönlichen Vorlieben und dem eigenen Fahrstil. Ich hatte ja schon einige Bikes. Manche lösten mehr Emotionen aus und andere halt weniger. Das INTENSE Spider habe ich in bester Erinnerung. Das war mein erstes Bike mit 29-Zoll-Laufrädern. Nach dem ARROW Sirius (welches ich doch recht lange gefahren bin), war das ein echtes Aha-Erlebnis. Die Vollfederung war sehr komfortabel und die grossen Laufräder passten sehr gut zu meiner Körpergrösse und liessen bergab die vorher bekannten Überschlagsgefühle rasch vergessen. Das war für mich, zumindest damals, auch das "best bike ever".

Ich hätte mir auch lange überhaupt nicht vorstellen können auf einem ungefederten Bike im Gelände unterwegs zu sein. Doch auch ich werde älter und vorsichtiger. Ich suche nicht mehr die ultimative Herausforderung mit den schwierigsten Trails und besonders schnell zu sein ist auch nicht mehr wichtig. Meine Ambitionen haben sich viel stärker in Richtung Genuss verlagert. Und mit dem TREK 1120 durch die Gegend zu fahren ist halt ein echter Genuss. Die Rahmengrösse passt bestens und die dicken Reifen machen einfach Spass. Da habe ich echt jedes Mal viel Freude daran... und deshalb ist dieses Bike aktuell für mich das "best bike ever"!

im Paradiesgärtli

Bin an diesem prachtvollen Spätsommertag etwas mit dem Bike in der Gegend herumgestreunt. Der Ort, an dem dieses Foto gemacht wurde heisst tatsächlich Paradiesgärtli und liegt nahe Eglisau, etwa 100Hm über dem Rhein. Steht man vorne am Geländer, kann man auf den Rhein runterschauen.

Ich finde den Namen Paradiesgärtli einfach bezaubernd. Das Paradies ist ja schon der Garten Eden und in diesem Garten scheint es noch ein kleines, spezielles Gärtchen zu geben... Wer kommt auf so eine Idee?

auf die Lägern

Nach dem gestrigen Regentag überlegte ich heute morgen, ob ich in die Stadt auf die Rikscha soll oder ob ich eine Bikerunde in der Umgebung machen soll. Es war kaum 20° Grad und die zügige Bise machte das Ganze ziemlich frisch. Es lagen keine Rikscha-Buchungen vor. Also: Heute eher eine Runde biken, Donnerstag bis Samstag dann Rikscha fahren und Geld verdienen.

Ich entschied mich dafür, wieder einmal auf die Lägern-Hochwacht zu fahren. Das bedeutet zwar eine längere Teer-Anfahrt, doch die schönen Trails und die gute Aussicht von der Plattform entschädigen dafür. Ausserdem sorgen die 400 Höhenmeter Anstieg bis zur Hochwacht für erhöhten Puls und einen gewissen Trainingseffekt. Das passt also gut.

Das TREK 1120 macht einfach unglaublich Spass. Mittlerweile habe ich es sehr gut auf meine körperlichen Anforderungen angepasst und es fährt sich einfach toll. Was mit "toll" gemeint ist, lässt sich nur schwer beschreiben. Es ist so unkompliziert und direkt. Irgendwie ehrlich. Ohne Federung weiss man immer ziemlich genau über den Untergrund bescheid und trotzdem bieten die dicken Reifen guten Komfort. Die 1x11-Schaltung funktioniert knackig und die Bremsen verzögern ausreichend. Es passt einfach. Und natürlich gefällt es mir seit der Umlackieraktion auch sehr gut. Das GPS sagt: 59 km., 3:28 Std., 920 Hm.

etwas pampig

Am heutigen Sonntagnachmittag hatte ich Zeit für eine Bikerunde. Ich wollte mal nicht die übliche Sonntags-Flughafenrunde drehen, sondern in unmittelbarer Nähe ein paar Forststrassen ausprobieren, an denen ich üblicherweise vorbei fahre. Das Wetter war sonnig und schön, etwa 26° Grad warm.

Irgendwie fühlte ich mich etwas pampig und schlapp. An Anstiegen schaltete ich rasch auf kleine Gänge und somit wurde es eine sehr gemütliche, eher langsame Runde. Ich bin alt genug um mich nicht über solche Formschwächen zu ärgern. Da sehe ich ziemlich locker darüber hinweg und geniesse um so mehr die Natur, in der ich mich bewege. Und natürlich das schöne Bike, welches völlig geräuschlos seinen Dienst verrichtet. ;-)

kurze Runde

Habe den heutigen Nationalfeiertag für eine kurze Bikerunde um den Flughafen genutzt. Nichts sportliches, sondern einfach eine gemütliche und genussreiche Ausfahrt. Velo-Spazieren.

Nun habe ich wirklich super Freude am farbigen Bike. Es macht einfach Spass, damit zu fahren. Und wenn das Wetter noch so angenehm und prächtig ist wie heute, dann komme ich mit einem zufriedenen Lächeln nach Hause.

It's magic

Seit die neu lackierten Teile da sind machte ich schon ziemlich viele Fotos und wenn ich sie mir danach am PC anschaue, so denke ich meistens: "es sieht irgendwie nicht so aus, wie ich es gesehen habe".

Das ist der magische Trick! Die Magie entsteht in meinem Auge und nicht in der Linse der Kamera. Das, was ich sehe und die Kombination des Sehens mit den dadurch ausgelösten Gedanken/Gefühlen erzeugt einen Gesamteindruck, der nicht durch ein Foto wiedergegeben werden kann.

Natürlich gibt es auch erklärbare Gründe wie zum Beispiel: Beide Farben enthalten Metallic-Splitter, die je nach Lichtverhältnis und Blickwinkel ganz unterschiedlich reflektieren. Im Violett sind die Metallic-Splitter so fein, dass man sie nur im direkten Sonnenlicht sehen kann (auch beim Detailbild oben muss man ganz genau hinsehen). Dann leuchtet die Farbe förmlich. Sobald es etwas bewölkt ist, erscheint der Rahmen dunkler und einfach violett. Im Blau der Gabel gibt es erstens mehr und zweitens viel grössere Metallic-Teile und deshalb sieht man da den Effekt viel besser und auch im Schatten noch sehr gut. Diese Metallic-Zusätze verleihen der Farbe Tiefe und Lebendigkeit. Dies kann die Digitalkamera nicht wiedergeben. Das ist zu komplex und wird zu einem Mittelwert zusammengerechnet. Nur das menschliche Auge kann solche Farben "erleben".

Das alles finde ich ganz speziell und spannend. Es zeigt mir, dass nichts direktes Sehen und Erleben ersetzen kann. Da nützen 1'000 Zeilen Text oder dutzende von Fotos nichts. Man muss es selbst sehen! Das ist wie das einfache Beispiel eines Apfels. Ich kann die Form, Farbe, Konsitenz, den Geruch und den Geschmack noch so detailgetreu beschreiben. Das ist alles Nichts im Vergleich zum einfachen reinbeissen in den Apfel. Nur das direkte Erleben ist Realität. Alles andere ist höchstens eine gute Beschreibung.

Genau so ist das Leben! Immer Jetzt, unmittelbar. Nie fotografiert oder beschrieben. Und gerade deshalb habe ich manchmal Mühe um Blogeinträge zu schreiben. Das direkte Erleben ist extrem vielschichtig und facettenreich, es kann immer nur bruchstückhaft wiedergegeben werden. Nur schon Gedanken und Sprache sind künstlich, beschreibend, und deshalb höchstens halb-wahr. Und das, was der Leser dann daraus macht, ist nochmals ein weiteres Stück von der Realität entfernt. Ich weiss das mittlerweile und es ist auch nicht schlimm, es ist einfach so.

gleich übertreiben

Nachdem ich gestern keine Zeit hatte um mit dem wiederaufgebauten TREK 1120 eine Bikerunde zu drehen, wollte ich das heute nachholen. Ich hatte keine Buchungen für Rikschafahrten, ganz im Gegensatz zu Samstag. Am Sonntag soll es dann regnen und nur noch 20° Grad warm sein. Sozusagen der perfekte Tag für eine ausgedehnte Testrunde.

Es wurde wieder ein Hitzetag mit deutlich über 30° Grad und deshalb wollte ich die Sache a) ruhig angehen und b) viel im schattigen Wald fahren. Zudem füllte ich die Trinkblase bis obenhin voll.

Die ersten zwei Stunden vergingen wie im Flug und es kann schon sein, dass ich die Hitze etwas unterschätzte und auch nicht genügend getrunken habe. Auf alle Fälle verliess mich an einem Anstieg fast schlagartig die Kraft und ich suchte den nächstgelegenen Brunnen im Schatten auf. Da hielt ich den Kopf zur Kühlung unter das laufende Wasser und trank sicher einen Liter, bis ich mich wieder besser fühlte. Proviant hatte ich keinen dabei und deshalb plante ich einen Essenshalt in der Tössegg. Das hat dann auch wirklich gut getan.

Als ich weiterfuhr war es kurz vor 14:00 Uhr. Die Sonne brannte gnadenlos von einem wolkenlosen Himmel und es war richtig heiss. Kaum trank ich einen Schuck aus der Trinkblase, hatte ich schon wieder einen trockenen Mund. Ich plante einen nächsten Halt bei einer Tankstelle für ein kaltes Süssgetränk und einen Schokoriegel.

Langsam kriegte ich rechts Knieschmerzen. Komisch, sowas hatte ich noch nie. Also ignorieren und weiterfahren. Doch es wurde nicht besser, sondern der Schmerz machte sich immer deutlicher bemerkbar. Als ich bei einer nächsten Pause im Schatten sass fiel mir auf, dass mein rechtes Knie leicht angeschwollen war. Nicht gut. Ich war noch etwa 15 Kilometer und einen Hügelzug von zuhause entfernt. Etwas zum Abendessen wollte ich auf dem Heimweg auch noch einkaufen. Als ich dann den Supermarkt betratt, humpelte ich deutlich. Ein stechender Schmerz machte sich bei jeder Beugung des Knies bemerkbar. Mist.

Zu allem Übel wurde mir auch noch übel ;-) vermutlich überhitzt, Anzeichen eines Sonnenstichs. Als ich dann zuhause ankam, machte ich mir reichlich zu trinken und musste mich erstmal hinsetzen. Ja, das war alles irgendwie zuviel. Es machte halt einfach super Spass und Zeit hatte ich auch, wieso sollte man denn beim ersten Zieperlein gleich heimfahren? Obwohl, gescheiter wäre es vermutlich gewesen... Nun sitze ich zuhause und habe das Knie mit Perskindol Coolgel eingeschmiert. Morgen stehen Rikschatermine an, da muss ich zumindest wieder halbwegs fit sein. Das GPS sagt: 62 km., 4:24 Std., 1'310 Hm.

Candy-Bike

Heute war es nun soweit. Am Morgen konnte ich Rahmen und Gabel abholen und am Nachmittag baute ich das Bike dann wieder auf.

Für eine Probefahrt hat es leider nicht mehr gereicht. Etwas arbeiten musste ja auch noch sein. Werde in den nächsten Tagen aber bestimmt weiter berichten. Ich find's super!

Beat's TREK

Habe soeben ein Bild des fertig gestalteten Rahmens erhalten.

Auf dem Unterrohr steht nun nicht mehr TREK sondern BEAT ;-)

Ich dachte, wenn ich durch die Umlack-Aktion den Garantieanspruch verliere, so kann ich auch gleich meinen Namen auf den Rahmen schreiben. So ist es ganz bestimmt ein Unikat. Egozentrisch? Egal. Ich find's zumindest originell.

Ganz ehrlich... irgendwie habe ich mich für diese Aktion schon fast etwas geschämt. Ich habe wirklich niemandem davon erzählt. Es war mir irgendwie peinlich. Es hat schon einen etwas kindlichen Touch, wenn man seinen Namen auf seine Spielzeuge schreibt. Schmunzeln muss ich trotzdem...