Kompensation

Bike Butler Buchhaltung
Bike Butler Buchhaltung

Habe mich ja gestern über meinen Einkauf bei LIDL geärgert und deshalb war klar, dass ich heute an einem anderen Ort einkaufen gehe. Anscheinend neige ich zu "kompensatorischen Massnahmen". ;-)

Heute bin ich auf dem Heimweg deswegen extra einen Umweg in ein Nachbardorf gefahren, weil es dort noch eine alteingesessene Bäckerei gibt. Die kaufen Mehlprodukte bei einer lokalen Mühle und es stehen noch gelernte Bäcker in der Backstube, die Ihr Handwerk verstehen. Da werden keine Halbfertigprodukte aufgetaut und fertiggebacken... Ich sah diese schönen Schokoladebrötchen mit dem B obendrauf. Die musste ich einfach haben! Und natürlich zwei Stück davon. Für Beats Blog oder für Bike Butler... 8-)

So ging dann die Geschäftsbuchhaltung viel lockerer von der Hand (und mein Gewissen ist zumindest etwas beruhigt). :applaus:

LIDL - lohnt sich

lohnt sich - für wen?
lohnt sich - für wen?

Heute war mein erster Arbeitstag 2020 als Magaziner/Lagerist. Wenn ich von 06:00 bis 12:00 Uhr arbeite, dann steige ich ziemlich hungrig auf's Velo für den Nachhauseweg. Da überlege ich schnell mal, wo ich rasch, einfach und nach Möglichkeit auch günstig zu ein paar Kalorien komme. Direkt an meiner Strecke liegt in Kloten eine Filiale von LIDL - bietet sich ja förmlich an...

Ein paar Bemerkungen vorneweg. Erstens: Ich meide ALDI und LIDL ziemlich konsequent. Seit deren Markteintritt in der Schweiz (ALDI = 2005, LIDL = 2009) bin ich vermutlich noch keine zehn Mal in einem der beiden Geschäfte gewesen. Zweitens: Ich misstraue Werbung (und das ist vor allem das, was ich von ALDI und LIDL mitkriege). Und Drittens, eine meiner Thesen: Alles was gesagt wird oder geschrieben steht, ist nur eine Geschichte. Das genaue Gegenteil könnte genau so wahr sein.

Man merkt, ich bin gegenüber diesen beiden Discountern ziemlich negativ eingestellt. Was mich am allermeisten ärgert und was mein Hauptgrund ist, weshalb ich diese Geschäfte meide, ist dies: Die Schleuderpreise (Entschuldigung: Tiefstpreise) die für die Produkte aufgerufen werden, entwerten einfach alles. Vielfach ist die angebotene Ware derart billig günstig, dass man sich fragt, wie sich das wirtschaftlich überhaupt rechnet. Man darf aber ganz getrost davon ausgehen, dass es sich rechnet, sonst würden die Erben des ALDI-Gründers heute wohl nicht zu den reichsten Deutschen gehören. Aber das ist eine ganz andere Geschichte.

Also, ich betrete heute den LIDL in Kloten und kaufe einen warmen Cheeseburger, ein Schinken/Käse-Gipfeli und eine Käsebrotstange. An der Kasse bezahle ich für alles (lächerliche) Fr. 4.25... ("nöd emal en Schnägg"). Dafür kriege ich an einer Tankstelle oder in einer Bäckerei nicht ein einziges Sandwich... Der Cheeseburger alleine kostete Fr. 1.99 - Ja, siehst Du: LIDL - lohnt sich! Das sagt ja schon die Werbung...

Ich frage mich blos: Für WEN lohnt sich mein gekaufter LIDL-Cheeseburger wirklich? Für den Getreidebauern, den Brotproduzenten, den Viehbauern, den Metzger, den Gemüse-, Käse- oder den Saucenproduzenten? Für die Zwischenhändler, den Verpackungshersteller die Transportunternehmer oder die LIDL-Mitarbeiter die diesen Burger erhitzen, verpacken, einsortieren und an der Kasse verrechnen? Und das alles für Fr. 1.99 ??? Und ehrlich: Dieser Burger schmeckte noch nicht mal schlechter als einer bei McDonalds, wo er rund das Doppelte kosten würde... das ist eine verrückte Welt!

Diese absolute Entwertung aller Produkte und jeglicher Arbeit die dahintersteckt, das ist es, was mich so masslos aufregt. Es gibt nur zwei Gewinner: Herr LIDL und ich als Kunde, der Geld spart... Wie heissen doch gleich zwei andere Werbeslogans? "Ich bin doch nicht blöd!" oder "zuviel bezahlen können Sie wo anders!"

Also: ich habe es getan. Nur lassen mich meine inneren Stimmen nun nicht mehr los. Ich befürchte, dass ich zukünftig wieder so blöd sein werde und an LIDL vorbeifahre um anderswo (mehr) Geld auszugeben... :-P

neues Spielzeug

Habe mich heute ziemlich spontan dazu entschieden, mir ein neues Fahrrad zu kaufen. Nachmittags bin ich zum freundlichen Bikehändler gefahren und habe gleich bestellt. Es wird ein TREK 1120

Es ist eine Kreuzung aus Mountainbike und Tourenrad. Modern ausgedrückt nennt man diese Kategorie "Bikepacking" und darunter versteht man mehrtägige Mountainbiketouren, wofür man zwangsläufig etwas Gepäck mitführen muss. Speziell dafür sind die auffallend orangen Gepäckträger an diesem Rad.

Wie es dazu kam? Gute Frage... ich sitze gerade schmunzeld vor dem PC... das ist eine lange Geschichte... Die Kurzform davon geht in etwa so: Früher war ich lange Zeit begeisterter Mountainbiker. Dann begann ich mich für Fahrradreisen zu interessieren und fuhr (wie man in diesem Blog ja nachlesen kann) im Jahr 2011 durch Italien und im Winter 2017 durch Deutschland. Mit dem normalen Reiserad ist man auf festen Untergrund -um nicht zu sagen auf Strassen- angewiesen. Somit ist man zwangsläufig dem motorisierten Verkehr ausgesetzt, was nicht immer lustig und zeitweise auch gefährlich ist. Zudem bewegt man sich so ausschliesslich in bevölkerten Gegenden, wo jeder Trottel hinkommt oder hinfahren kann. Und letztendlich ist das Naturerlebnis kleiner, als wenn man auf schlechten Wegen, abseits von Strassen unterwegs ist.

Wie auch immer... In den letzten Jahren kam nun diese Bikepacking-Geschichte auf und die Hersteller begannen dieses neue Marktsegment zu erschliessen. Speziell an diesem Rad ist noch zu erwähnen, dass es ziemlich dicke Reifen haben wird. Das nennt sich 29+ (Neunundzwanzig Plus) und bezeichnet 29 Zoll grosse Laufräder mit überbreiten Reifen (ca. 7,5cm breit). Das grössere Luftvolumen dient einerseits der besseren Traktion und andererseits ersetzt es in minimaler Form die Federung. Wie man sehen kann, ist das Velo an sich völlig ungefedert, hinten keine Federung, vorne keine Federgabel. Das Konzept ist also "keep it simple" -> alles was nicht dran ist, kann auch nicht kaputt gehen.

Anyway. Letztendlich war es eine -rasch gefällte- Bauchentscheidung. Ich wollte mir einfach wieder einmal etwas Gutes tun und mich für die sparsamen letzten paar Jahre entschädigen. So in zwei Wochen sollte das Bike beim Händler eintreffen und dann gibt ein paar Live-Bilder.

Natürlich freue ich mich gerade richtig... aber: Der Platz im Fahrradschuppen wird knapp. Ich werde mich wohl von dem einen oder anderen Fahrrad trennen. Es macht einfach keinen Sinn zuviele Fahrräder rumstehen zu haben. Vermutlich werde ich das SANTA CRUZ Fully und das NÖLL Rennrad verkaufen. Das trägt dann auch ein Stückweit zur Finanzierung dieses neuen Spiezeugs bei.

OBike und so...

Seit etwas über einem Jahr gibt es in Zürich den OBike-Veloverleih aus Singapur. Der öffentliche Raum wurde geflutet mit 2'000 dieser hässlich gelben Fahrräder. Seit Beginn dieses Jahres gibt es ein Vergleichsangebot. Diesmal heissen Sie Lime-Bike und sind grün (aber genauso hässlich). Ich stehe dem Ganzen ziemlich ambivalent gegenüber. Einerseits finde ich es begrüssenswert wenn mehr Velo gefahren wird und zudem musste ich schmunzeln, mit welcher Kaltschnäuzigkeit dieser Veloverleih eingeführt wurde. Ohne Bewilligung, ohne Bikestationen, ohne Absprache mit Behörden oder Polizei. Einfach so. Dabei gibt es in Zürich schon seit Jahren den Plan, dass man ein Velo-Verleihsystem anbieten will, doch die Politik machte alles furchtbar kompliziert und so zog sich das Projekt über Jahre hin, ohne dass irgendetwas Nützliches geschah. Und PENG! Plötzlich waren diese OBikes da.

Als ich im letzten Jahr einmal mit einer Rikscha nach Winterthur zu einer Hochzeit fuhr, ist mir der OBike-Sammelpark das erste Mal aufgefallen und auf der heutigen Velorunde habe ich dann ein paar Fotos gemacht. Ich weiss nicht wie viele Fahrräder rund um den Schuppen gestapelt werden, doch es sind bestimmt mehr als 1'000 Stück. Viele davon rosten schon oder sind bereits beschädigt. Welche Ressourcenverschwendung!

Zuhause habe ich dann die Fotos auf den PC geladen und noch etwas gegoogelt. Dabei bin ich auf die nachfolgenden Bilder aus China gestossen. So sieht es dann also aus, wenn ein paar Millionen Menschen mit diesen Verleihbikes gesegnet werden...

Da kann man dann schon mal über Sinn und Unsinn dieser Veloverleihsysteme nachdenken. Oder darüber, worum es denn in Tat und Wahrheit wirklich geht? Lässt sich so mit einem Veloverleih wirklich Geld verdienen? Oder sind diese Firmen Händler von Kundendaten? Das Verleihsystem funktioniert ja vollelektronisch, über Internet und Mobile-App. Man muss sich registrieren und bezahlt via Mobile-Abo oder Kreditkarte. Man kommt also gar nicht umhin um Daten preis zu geben. Ich weiss ehrlich nicht, wie das wahre Geschäftsmodell dieser Firmen aussieht. Wenn man kurz recherchiert erfährt man auch, dass bis anhin gar kein Geld verdient wird, sondern einfach mal zig Millionen in den Geschäftsaufbau investiert werden, die dann irgendwann zurückfliessen sollen. Etwas dubios...

Nachdenklich stimmt mich dieser extreme Einsatz von Ressourcen aber schon. Wenn ein einzelnes dieser Velos bis zu seiner Verschrottung nur ein paar wenige Kilometer fährt, dann ist die ganze Ökobilanz zur Sau. In der Schweiz sollen dieses Jahr sogar neue Räder eingesetzt werden (die eine 3-Gang-Schaltung haben. Die aktuellen haben ja nur einen Gang). Was geschieht denn mit den oben gezeigten Fahrrädern? All die Energie, die für die Produktion, den Transport und die Verschrottung aufgewendet wird... unglaublich... mal ganz abgesehen vom Rohstoffverbrauch...

Hinzu kommt die optische Verschandelung von Stadtzentren. All die wild abgestellten und oftmals defekten Leihräder sind kein schöner Anblick. Hier wird der öffentliche Raum, den andere aufgebaut und bezahlt haben, ganz einfach für die eigenen Zwecke gebraucht (oder missbraucht). Ohne jegliche Rücksicht oder Verantwortungsbewusstsein.

Die nächsten Jahre werden zeigen, wie es diesbezüglich weitergeht. Vermutlich werde ich wieder einmal darüber bloggen.

das nächste Spielzeug

Langsam bin ich reif. Reif für ein GPS Navigationssystem für meine Biketouren.

Nach dem positiven Test des Garmin GPSMAP 60CSx im September und Oktober war eigentlich bald klar, dass ich mir auf die neue Saison ein entsprechendes Gerät kaufen werde. Ich wartete dabei  auf  das an der Eurobike 2007  vorgestellte Garmin EDGE 705, welches auf Ende Jahr angekündigt wurde. Das soll die perfekte Kombination von Biketacho und Navigationssystem mit Kartenanzeige sein.

Das hat sich nun (wie so vieles...) etwas verzögert und die Auslieferung wird aktuell auf Ende März 2008 angekündigt.  Neu ist, dass man das Gerät nun "offiziell" bestellen kann. Veloplus zum Beispiel zeigt an, dass das Gerät nach Ostern, in Woche 13, geliefert werden soll.

Bei Distrelec kann man das Teil günstiger kriegen und weil ich gleich zusammen mit einem Freund bestellen würde, wären nochmals 60 Franken drin. Macht dann 733 zu 829 Franken, oder fast 100 Unterschied. Natürlich kann Distrelec auch nicht schneller liefern. Klar ist auch, dass ich noch die Swisstopo-Karten brauche. Ein Speicherchip wird wohl auch noch nötig sein. Alles in allem wird es wohl so oder so die Tausendermarke kratzen. Da muss ich noch etwas weiter vergleichen... zum Glück habe ich dafür etwas gespart ;-)

Christmas shopping

Meine Frau wollte heute in ein grosses Einkaufzentrum in der Region fahren, um noch etwas Ausschau nach möglichen Weihnachtsgeschenken zu halten. Vielerorts sind an diesem Sonntag die Verkaufsgeschäfte offen, so dass zum Schluss keiner sagen kann, er hätte keine Zeit gehabt um etwas zu kaufen... Ich war froh, dass Sie gar nicht damit rechnete, dass ich mitkommen würde. Sie weiss, dass nur schon der Gedanke an die vielen Leute, die mit Dollarzeichen in den Augen auf Jagd sind, für mich ein Greuel ist. Ausserdem wollte ich schon noch ein bestimmtes Geschenk kaufen, doch genau dafür sollte ich nicht mit Ihr unterwegs sein.

Kaum war Sie aus dem Haus, durchstöberte ich das Internet um festzustellen, wo in meinem Bikeumfeld die Geschäfte offen haben ;-) So kann ich das Nützliche mit dem Angenehmen verbinden und noch ein paar Kilometer Radfahren. Gute Idee. Draussen war es dann grau in grau. Zäher Nebel und Hochnebel bei Temperaturen knapp unter dem Gefrierpunkt wirkten nicht wirklich angenehm. Da ich heute jedoch in Zivilkleidern mit dem KISH unterwegs war, konnte ich guten Gewissens bummeln und schön gemütlich etwas rollen. Im ersten Geschäft fand ich dann leider nicht was ich wollte und so verlängerte sich meine kurze Einkaufstour doch noch um ein, zwei Dörfer und so kam noch über eine Stunde Velofahren zusammen. Das war ganz angenehm ;-)

Wieder zuhause nutzte ich das leere Haus um die Geschenke gleich fertig zu machen und einzupacken. Super, hat alles bestens geklappt! Nun bin auch ich bereit für einen fröhlichen Weihnachtsabend (und habe erst noch ein paar Winterpokalpunkte gesammelt). Der Tacho sagt: 20 km., 1:12 Std., 290 Hm.

Konsum zur Kompensation

Bei mir sind es Mountainbikes, Teile für Mountainbikes, Bikekleider, Bikeferien und was es noch so gibt, in dieser Richtung.

Ich weiss genau, dass man für weit weniger Geld genausoviel Spass haben kann, wie mit meiner Hightech-Ausrüstung. Es kommt nicht so sehr auf die Technik an, vielmehr zählt einfach die Zeit, die man überhaupt im Sattel verbringen kann. Die Schweiz ist derart schön und wie für Mountainbikes geschaffen, da gibt es noch so vieles zu entdecken und zu befahren.

Weil eben die Freizeit begrenzt ist und durch das Arbeitsleben finanziert wird, versuche ich mit guten Teilen und toller Technik die Qualität dieser Bike-Zeit zu erhöhen. Aber irgendwie hätte ich lieber mehr Zeit, als teure Spielzeuge... Beides liegt gleichzeitig irgendwie nicht drin. Früher hatte ich mehr Zeit, doch weniger Geld und heute habe ich weniger Zeit. Mit Geld kompensiere ich jetzt etwas Zeit...

... immerhin denke oder hoffe ich, dass ich einige Dinge die ich mir heute leiste in eine Lebensphase hinüberretten kann, in der ich dann wieder mehr Zeit habe.

GPS und so...

Nach der Tour vom Samstag habe ich mir natürlich ein paar Gedanken zum Garmin GPSMAP 60CSx gemacht.

Das Nachfahren von Tracks die Andere abgespeichert haben und über Internet zur Verfügung stellen, klappt einwandfrei. So lassen sich viele neue Touren erschliessen. Das ist super! Die Präzision der Peilung finde ich schlicht beeindruckend. Mit einer detaillierten Hintergrundkarte, wie der geladenen Swisstopo-Karte, sieht man wirklich jedes Detail.

Weil die Strecke klarerweise vorgegeben ist, kann man schlecht Varianten einbauen. Ohne lokale Kenntnisse  muss man dem Tourenverlauf wirklich folgen. So hängt man also von der Art und Qualität des gespeicherten Tracks ab. Wirkliche Singletrailrunden mit sehr wenig Strassenanteil werden wohl schwer zu finden sein. Der heutige GPS-Benutzer ist vermutlich Tourenfahrer mit eher wenig Anspruch auf technisch schwierige Passagen. Mal sehen. Wie auch immer. So ein Teil macht schon noch Sinn. Gerade auch für Ferien oder Weekends. Man kann sich im voraus Touren downloaden und einspielen.

Es stellt sich nun also eher die Frage ob wir dieses Leihgerät kaufen oder nicht. Ich persönlich neige dazu noch etwas zu warten und danach das Nachfolgemodell des Garmin Edge 305 zu kaufen. Das ist ein GPS mit zusätzlichen Fahrradfunktionen und neu können auch Hintergrundkarten angezeigt werden (so wie das das 60CSx auch kann). Es ist ziemlich kleiner und flacher als das 60CSx und für den Einsatz am Vorbau/Lenker gebaut. Ah, jetzt habe ich es auf der internationalen Website von Garmin gefunden. Es heisst Edge 705 und ist auf Ende Jahr angekündigt. Mal nachdenken und sparen...

shopping

So ein, zwei Mal im Jahr mache ich mich auf Shoppingtour um Kleider zu kaufen. Diesmal brauchte ich zwei Anzüge, Schuhe, Hemden. Ich bin schnell in der Entscheidung und wenn mir etwas gefällt kaufe ich rasch. Ein Anzug in schwarz und einer in silbergrau ist es geworden. Für meine Frau geht das irgendwie zu rasch. Ich müsste viel länger vergleichen und aussuchen ;-) . Ich gehe einkaufen und nicht shoppen. Dafür fehlt mir irgendein Gen.

neue Fahrräder 2007

Es sieht so aus, wie wenn ich am kommenden Samstag das KISH 29er Hardtail beim Bikehändler abholen kann. Hier ein Bild des Bikes, wie es vom Vorbesitzer aufgebaut war.

Rahmen, Gabel und Radnaben habe ich zusammen gekauft. Alle Anbauteile kommen nun vom Händler dran. Meine fahrfertige Kombination wird    ziemlich gleich aussehen doch etwas schwerer werden, weil ich stabilere Teile wählte. Ich bin aber auch fast 20 Kilo schwerer als Jochen. Nun  bin ich natürlich sehr gespannt, wie sich das schöne Rad fahren wird.

Noch vor kurzer Zeit hätte ich nicht geglaubt, dass ich vor dem INTENSE Spider 29 noch ein Bike kaufen werde. Es ist mir auch irgendwie peinlich und doch freue ich mich wie ein kleiner Bub auf das KISH-Hardtail. Der Titanrahmen ist einfach ein Traum...

Wenn nun dieser Rahmen wirklich geliefert wird, ist noch immer unklar. Der Importeur erwartet die Lieferung "Ende Mai", aber er wolle da auch nichts Verbindliches mehr sagen... Natürlich überlegte ich in der Zwischenzeit oft ob ich die Bestellung stornieren solle doch ich wusste zu keiner Zeit, was es denn Besseres gäbe, was wirklich verfügbar ist. Darauf fand ich keine wirklich gute Antwort und deshalb habe ich stets zugewartet und denke noch immer, dass sich das Warten auch lohnen wird. Grundsätzlich soll das INTENSE Spider 29  das ARROW Sirius Red Racing ablösen. Das kann das KISH nicht. So gesehen wird das INTENSE das wirkliche Mountainbike und das KISH qausi das Trekking- und Strassenbike. Ich werde erleben, wie sich das Ganze entwickelt ;-)