Morgenstund...

Das KISH-Titanrad in der Morgensonne
Das KISH-Titanrad in der Morgensonne

Um acht Uhr morgens hatte ich einen Termin wahrzunehmen und weil es laut Wetterbericht der schönste Tag der Woche geben sollte war klar, dass ich mit dem Fahrrad da hinfahre. Das war eine richtig gute Idee! Es war zwar noch ziemlich frisch, doch die Morgensonne zeigte sich sehr schön.

Gegen 10 Uhr war ich wieder zuhause und erledigte ein paar kleine Dinge rund ums Haus. Die Bewölkung nahm wieder zu und schon gegen Mittag fielen wieder erste Tropfen...


Gegen Abend habe ich mich dann nochmal etwas diesem Blog angenommen. Zuerst habe ich einen Gradient-Hintergrund eingebaut. Wenn man jetzt nach unten zum Seitenende scrollt, wechselt die Hintergrundfarbe fliessend von hellgrau/rosa zu hellblau. Das gefällt mir richtig gut.

Dann habe ich das Google ReCaptcha aus der Kommentarfunktion entfernt und ein anderes Captcha-Plugin installiert. Dieses Plugin baut für Menschen unsichtbar, im Hintergrund zusätzliche Kommentar-Eingabefelder ein, die SPAM-Maschinen dann ausfüllen und somit erkannt und automatisch abgewiesen werden. Clever! :th_up:

Das Google ReCaptcha habe ich vorerst einfach mal deaktiviert, jedoch noch nicht entfernt. Ich beobachte die Situation mal ein paar Wochen und wenn es sich bewährt, lösche ich das Google-Plugin und passe dann auch die Datenschutzerklärung entsprechend an. Mein Ziel ist es, eine völlig Tracker-freie Seite anzubieten und so die grossen Datensammelfirmen eben nicht zu füttern. Man soll hier unbeobachtet rumstöbern können, ohne dass jeder Klick registriert und ausgewertet wird.

So soll es sein!
So soll es sein!

Es ist mir durchaus bewusst, dass es nicht in jedem Fall ohne Tracker gehen wird. Wenn ich z.B. einen GPS-Track via Garmin-Connect einfüge (was ich auf der Tour von Rom nach Genua jeden Tag gemacht habe), so schleust mir dieser Code-Schnipsel gleich vier Tracker auf die Seite. Oder im Fotoalbum, welches mit JAlbum erstellt wird, setzt JAlbum selbst bereits zwei Tracker und die Kommentarfunktion via Facebook-API bringt weitere zwei Stück mit. Doch ich sehe das auch nicht dogmatisch. Wenn es möglich ist, verzichte ich auf Tracker, wenn mir der Nutzen aber gross genug erscheint, nehme ich sie halt in Kauf.

Noch zwei Vergleiche zum Schluss: Wenn ich online den Tagesanzeiger lese, werden 18 Tracker und 6 Skripte zu Aktivitätsverfolgung gezählt... Oder bei meinem Lieblings-Mountainbikeforum werden unglaubliche 31 Tracker und 28 Skripts zur Aktivitätsverfolgung eingesetzt. Da wird wohl jede Mausbewegung registriert und an dutzende von Firmen weitergeleitet...

Vorbereitungen

Bin heute mit dem Kish in die Stadt geradelt um drei Rikschas für den morgigen Event bereit zu machen.

Morgen Donnerstag werden wir zum dritten Mal am Swiss Travel Day mit unseren Rikschas einen Shuttle-Service zwischen dem Bahnhof Oerlikon und der Messehalle Stage-One anbieten. Der Messeorganisator sucht dafür jeweils einen Sponsor und dieser erstellt ein Mini-Branding für die Rikschas. Dabei werden speziell bedruckte Rückwände und Dachleisten eingesetzt. Die übrigen Flächen bleiben neutral/weiss.

An meiner persönlichen Rikscha wechselte ich auch noch ein Hinterrad aus, weil da schon zwei Speichen gebrochen sind und ich kein weiteres Risiko eingehen wollte. Die ganze Raparatur- und Umbau-Aktion hat knapp zwei Stunden gedauert. Ich bin unter dem Hochnebel in die Stadt gefahren und als ich dann wieder aus der Garage ans Tageslicht kam war ich positiv überrascht, dass nun die Sonne durchzudrücken begann. Der Hochnebel löste sich langsam aber sicher auf und es zeichnete sich ein schöner Herbstnachmittag ab. Ideal, um in der Innenstadt noch kurz einen Kaffee zu trinken und ein Blog-Foto zu machen. ;-)

Das ist übrigens sehr typisch für den Swiss Travel Day. Schon die ersten zwei Mal war jeweils prächtiges Herbstwetter und auch morgen wird es wohl ein schöner Hersttag werden. So machen solche Einsätze natürich Spass. Und ich bin auch wirklich dankbar, dass es eben nicht regnerisch und kühl sein wird. Bei gutem Wetter wird das Angebot auch viel reger benutzt und am Abend sind alle zufrieden.

Ich genoss es sehr, mit dem Kish wieder einmal etwas länger zu fahren. Auch wenn ich es schon mehrmals geschrieben habe: Das Rad rollt einfach super! Die dünnen, ziemlich hart gepumpten Reifen rollen wie von selbst und nahezu geräuschlos. Das ist natürlich ein Riesenunterschied zum TREK 1120, mit seinen dicken Stollenreifen. Auf flacher Strasse kann man mit dem Kish ganz locker und doch zügig fahren (dahin gleiten). So kann ich auch noch einen kleinen Umweg auf dem Heimweg einbauen. Den schönen Nachmittag und das milde Herbstwetter auskosten. Aus reiner Freude.

Abendrunde

Gestern und heute war ich mit der Rikscha nicht sonderlich erfolgreich und deshalb bin ich heute schon früher als üblich nach Hause gekommen. Ich wollte nicht länger in der Stadt rumstehen sondern mit dem Kish noch eine Abendrunde drehen um den Kopf etwas auszulüften. Das Wetter war mit 28° Grad prächtig und nicht mehr so schwülheiss wie in den letzten Tagen.

Ich wählte bewusst eine hüglige Strecke um das Blut etwas in Wallung zu bringen. Hat funktioniert und gut getan!

Sonntagsausfahrt

Das SANTA CRUZ ist verkauft, das TREK zerlegt und beim Lackierer, bleibt also nur noch das KISH für eine gemütliche Sonntagsausfahrt.

Irgendwie kann ich mich nicht vom Moonmen-Riser-Titanlenker trennen. Nachdem ich ihn am TREK gegen einen anderen Lenker tauschte und damit eigentlich eher besser klarkomme, lag der Lenker nun wieder ein paar Wochen in der Werkstatt rum. So rein theoretisch würde er schon am Besten ans KISH passen... Ich weiss... da hatte ich ihn ja ursprünglich dran und dann wieder demontiert. Trotzdem... Ich will ihm nocheinmal eine Chance geben.

Also habe ich den bestehenden Lenker mit Hörnchen und Schaftverlängerung demontiert und den Moonmen-Lenker wieder montiert. Dann bin ich auf eine gemütliche Runde um den Flughafen gestartet. Die Sitzposition ist damit ziemlich aufrecht und entspannt. Fährt sich an und für sich schon gut, wenn mir nur nicht nach etwa einer halben Stunde die kleinen Finger einschlafen würden...

Kleinigkeiten...

Es war ein prächtiger Tag, mit vielen Menschen unterwegs. Ein Genuss-Sommer-Sonntag und so will ich diesen Tag auch in Erinnerung behalten.

eiskalte Erinnerung

Wegen der aktuellen Kältewelle blieb ich in den letzten Tagen vorwiegend zuhause in der warmen Stube. Als ich jedoch heute Morgen die Sonne sah, wollte ich doch wieder einmal etwas raus an die frische Luft und ein paar Velokilometer zurücklegen.

Über die Wintermonate dachte ich schon ein paar Mal daran, auf die Lägern-Hochwacht zu fahren, doch meist war ich zu faul und konnte mich nicht richtig motivieren. In den MTB-Anfangszeiten waren die Lägern quasi mein Hausberg, doch seit wir vor 15 Jahr umgezogen sind, haben die Besuche auf der Aussichtplattform immer mehr abgenommen. Seit ich Rikscha fahre und eigentlich nur noch in den Wintermonaten freie Zeit finde, bin ich schon froh, wenn ich es einmal pro Jahr schaffe. Ich schaue kurz nach... hier, am 30. Oktober 2016, also vor fast 1 1/2 Jahren, war ich das letzte Mal dort oben. Es war also wirklich wieder einmal an der Zeit.

Ich wusste: Es ist und bleibt kalt. Doch spätestens seit meiner Winterreise 2017 weiss ich auch, wie ich mich dafür zu kleiden habe. Zwei paar Socken an den Füssen, darüber feste Wanderschuhe. Gepolsterte Unterhose, dann eine lange Merino-Unterhose und als Aussenschicht eine winddichte Winterradhose. Oben zuerst ein kurzes Thermo-Shirt, dann ein Merino-Langarmshirt, darüber ein dünner Fleece-Pullover und zum Schluss eine gefütterte Windstopper-Jacke. Ein Buff für Hals und Kinn, sowie ein dickes Stirnband für die Ohren und darüber eine Fleece-Mütze. Und natürlich zwei verschiedene paar Handschuhe (1x dünn für berghoch und 1x dicker für flach und bergrunter). Nach diesem Tenü-Marathon konnte es also loslegen.

Ich brauche etwa eine Stunde Anfahrtsweg. Zum Warmfahren zuerst über einen Hügel mit etwa 150 Höhenmetern und danach vorwiegend flach. Vor allem in der Fläche kamen die Erinnerungen an die Winterradreise wieder deutlich hoch. Es ist kalt, man kurbelt so vor sich hin, die Natur ist im Winterschlaf, der Spass hält sich in Grenzen... Am Fuss der etwa 400 Höhenmeter langen Steigung mache ich einen kurzen Halt. Ich ziehe den Fleece-Pullover unter der Jacke aus und verstaue diesen in der Seitentasche. Dann ziehe ich die dünneren Handschuhe an, setze mich wieder auf und fahre weiter.

Irgendwie werden die Berge mit zunehmendem Alter immer steiler... Mein Fitness-Level ist nicht gerade prickelnd... ich muss runter schalten, auf's kleine Kettenblatt... das konnte ich auch schon besser... dranbleiben... gleichmässig atmen... nicht übertreiben... in der Ruhe liegt die Kraft...

Die gewählte Route zwingt mich die letzten etwa 50 Höhenmeter das Fahrrad durch den Wald hoch zu schieben. Das ist auch im Sommer zu steil um zu fahren, im Winter mit Schnee und Eis dann unmöglich. Es stört mich nicht. Im Gegenteil. Mal eine andere Art der Bewegung und auch eine gute Belastung. Doch am schattigen Nordhang ist es schon sehr kalt... das GPS sagt - 11,2° Grad... Immerhin, das Ziel, die Aussichtsplattform, liegt dann nicht mehr im Schatten. Nur hat sich in der Zwischenzeit eine Art milchiger Hochnebel gebildet und deshalb ist die Aussicht nicht wirklich gut. Hier zeigt das GPS nun -8,5° Grad, doch es weht ein unangenehmer Nordwind. Auch die noch schneebedeckten Bänke laden nicht wirklich zum Verweilen ein. Deshalb mache ich nur ein paar Fotos, schaue ein paar Mal in die Ferne, ziehe mich wieder warm an und schon bald geht es wieder runter.

Es ist ganz klar, dass ich auf dem Nachhausweweg noch eine Kaffeepause einlegen werde und dafür bietet sich der Imbiss am Flughafen-Pistenende bei Oberglatt förmlich an. Das ist ein guter Belohnungsort, denn von da gibt es nur noch einen Hügel und weniger als 10 Kilometer bis nach Hause. Ich geniesse den heissen Milchkaffee und schaue den Flugzeugen bei der Landung zu. Flugzeuge, egal ob beim Start oder bei der Landung sind immer wunderbare Gedankenspender. Wo kommen die jetzt wohl her? War es dort sonnig und heiss? Ferien oder Business? Freuen sie sich wieder zu Hause zu sein oder steigen sie hier nur um? Herrlich, was man sich da alles zusammendichten kann... Bei mir ist es ganz sicher. Ich fahre jetzt nach Hause und stelle mich unter die heisse Dusche. Darauf freue ich mich! Das GPS sagt: 49,9km, 2:59 Std., 830 Hm.

meine Fahrräder

TREK 1120
seit 2018, 45 Bilder

KISH Titan 29er
seit 2007, 82 Bilder

SANTA CRUZ Tallboy
2010-2019, 33 Bilder

INTENSE Spider 29
2007-2011, 43 Bilder

ARROW Sirius Red Racing
2001-2008, 28 Bilder

frühere BIKES ab 1994
ab 1994, 22 Bilder

etwas radfahren

Schon seit fast zehn Tagen ist es bei uns eigentlich viel zu warm. Meist liegen die Temperaturen zwischen 5 und 12° Grad. Zwar regnete es ab und zu, doch für heute Samstag war schönes und trockenes Wetter angesagt. Genau richtig um noch etwas Rad zu fahren und die eine oder andere angefressene Kalorie wieder zu verbrennen.

Ich fuhr mit dem Kish ins Stadtzentrum von Zürich und flanierte etwas durch die Stadt, bevor ich mir dann am Seebecken einen Kaffee gönnte. Das schöne Wetter lockte sehr viele Menschen nach Draussen und es war eine friedliche und schöne Stimmung.

Ende November dachte ich eigentlich, dass ich dieses Jahr die 7'000-Kilometer-Marke noch knacken werde, doch mit dem Schnee Anfang Dezember und dem Regen gegen Mitte Monat lag nicht viel drin. Nebst drei Mal Rikschafahren war ich heute das einzige Mal wirklich auf dem Bike und so wird es also nicht reichen. Das ist mir egal. Wär's mir das nicht, so hätte ich bestimmt noch die eine oder andere Tour reingequetscht, einfach um über die 7'000 zu kommen.

Die heutige Ausfahrt habe ich sehr genossen. Das sanfte dahinrollen mit dem Kish gefällt mir immer wieder ausgezeichnet. Schade, dass ich das nicht öfters tun kann. Denn, die Kilometer verteilen sich dieses Jahr sehr einseitig. Knapp 6'000 Kilometer war ich mit der Rikscha in Zürich unterwegs. Die restlichen Kilometer verteilten sich auf das Santa Cruz Mountainbike und das Kish Strassenrad. Ich kann mich nicht erinnern, wann ich ziletzt so wenig mit dem Mountainbike unterwegs war wie dieses Jahr. Tja, die Zeiten ändern sich... Und 2013 wird es wieder ähnlich sein...

Genussausfahrt

Nach dem verfrühten Wintereinbruch wurde es nun wieder wärmer und sonniger. Für heute waren gegen 13° Grad angesagt und deshalb wollte ich den Tag nutzen um wiedereinmal eine etwas ausgedehntere Strassenrunde mit dem Kish zu drehen.

Die Strassen war zwar mehrheitlich trocken, doch viele Schmelzwasserpfützen liessen immer wieder das Wasser unangenehm hochspritzen. Deshalb werde ich über kurz oder lang das Kish wohl noch mit vernünftigen Schutzblechen ausrüsten. Momentan ist jedoch die Verfügbarkeit von 29er-Schutzblechen hier in der Schweiz noch nicht gegeben. Normale 28"-Schutzbleche passen leider nicht, weil die 50mm breiten Reifen darunter nicht Platz finden. Im Internet habe ich aus Holland oder England zwar schon entsprechende Schutzbleche gesichtet, doch schrecken mich bis anhin noch die Transport- und Zollkosten vor einem möglichen Kauf ab. Kommt Zeit, kommt Rat (oder Angebot).

Meine heutige Tour führte mich via Kyburg ins Tösstal, von wo ich eigentlich auf den Sternenberg hoch wollte. Ich fühlte mich aber nicht sonderlich wohl und machte deshalb beim Bahnhof Turbental eine längere Pause. Auf dem Tacho standen 35 Kilometer und es war schon nach ein Uhr Mittag. Mit dem Sternenberg würden es wohl gegen 100 Kilometer, was etwa 3 Stunden Fahrzeit und mit Pausen etwa 4 Stunden Bruttozeit entspricht. 13:15 + 4 = 17:15 = Dunkelheit. Nein. Ich fühlte mich nicht fit genug und in die Dunkelheit wollte ich auch nicht fahren. Also Planänderung.

Ich fuhr dann über den Wildberg nach Russikon und von da via Fehraltdorf, Volketswil, Wallisellen nach Bassersdorf. Da machte ich dann nochmals ein Pause und nutzte die Gelegenheit um gleich auch noch ein feines Abendessen einzukaufen. Die Packtasche am Kish bietet dafür ja den nötigen Stauraum. Danach fuhr ich noch hoch nach Gerlisberg, wo ich die letzten Sonnnenstrahlen genoss, bevor sich die Abendsonne hinter Wolken verzog. Als ich dann kurz nach vier Uhr zu Hause vom Rad gestiegen bin, fielen bereits erste Regentropfen. Ein super Timing! Statt kalter Regen bevorzuge ich die warme Dusche! Es war eine schöne Tour. Hat Spass gemacht. Das GPS sagt:3:41 Std. 74 km., 600 Hm

alte Freu(n)de

Mein geliebtes Strassen- und Tourenvelo hat in den letzten sieben Monaten, wo es traurig und ungenutzt in der Garage verbrachte, schon etwas Staub angesetzt. Nachdem es im letzten Sommer ganz Italien bereisen konnte, musste es diesen Sommer ein tristes und unbeachtetes Dasein fristen. Höchste Zeit also um es endlich wieder einmal auszuführen.  

Es stand eine kleine Besorgung an, die ich heute zu erledigen hatte und weil ich nicht wirklich auf das Motorrad steigen wollte war endlich der Moment gekommen um die Reifen am KISH wieder auf Normaldruck zu pumpen, den Staub von Sattel und Oberrohr zu wischen und es somit startklar zu machen. Der Himmel war zwar wolkenverhangen und die +2° Grad waren auch nicht gerade berauschend, doch immerhin waren die Strassen meist trocken und somit bot sich eine Fahrt mit dem Velo geradezu an.

Sofort kam Heimweh auf. Dieses Fahrrad rollt einfach fantastisch. Die Sitzposition ist perfekt und natürlich kamen gleich Erinnerungen vom letzten Sommer hoch. War das schön! Es war, wie wenn man einen alten Freund wieder einmal trifft, nachdem man sich schon lange Zeit nicht mehr gesehen hat. Alles ist sofort vertraut und man geniesst es einfach, wieder einmal Zeit miteinander zu verbringen. Ich habe es sehr genossen... Das GPS sagt: 1:12 Std., 21 km., 280 Hm.

neue HR-Felge

Letzte Woche kaufte ich bei www.mainstreet42.ch eine neue Hinterradfelge für das Kish. Nachdem ich ja einen fast durchgängigen Riss im Felgenbett entdeckt hatte, war es an der Zeit, die Felge zu tauschen, bevor es zu einem Bruch kommt.

Nach etwas diskutieren waren wir der Meinung, dass eine etwas stabilere und breitere Felge wohl sinnvoll sei und so entschied ich mich für eine Stan's ZTR Flow. Die gleichen Felgen fahre ich auch am Santa Cruz Fully und die halten ganz ordentlich was aus. Dazu noch 32 neue Speichennippel aus Messing.

Heute Morgen baute ich dann das Hinterrad aus dem Rahmen, entfernte Reifen und Schlauch und speichte dann von der alten auf die neue Felge um. Das war nicht allzuschwer und ging auch ziemlich flott. Richtig gut zentrieren kann ich Räder nicht, dafür fehlt mir auch ein Zentrierständer, doch es gelang mir auch so, das Rad ziemlich gerade aufzubauen. (Für einen Feinschliff werde ich mich am kommenden Donnerstag mit Peter treffen).

Da es heute schon wieder ziemlich schönes Wetter war, nutzte ich dann den Nachmittag für eine Testfahrt und einen schönen Sonntagsbummel an das Zürcher Seebecken. Die Luft war nach dem gestrigen Regen ganz klar und glasig, die Berge waren zum greifen nah, richtiges Postkartenwetter. Sehr schön. Ganz gemütlich genoss ich einen schönen Sonntagmittag und rundete den tag mit einem kurzen Besuch bei meinen Eltern ab.