Sizilien

Als ich heute Morgen aufwachte, sah ich Schnee auf dem Dach des Nachbarhauses. Wirklich? Schnee am 14. April? Na dann krieche ich nochmal unter die warme Decke... Schon bald wandelte sich der Schnee in Regen und die Prognose versprach für den ganzen Tag keine wirkliche Besserung. Da kann man ruhig in der warmen Stube am PC sitzen und etwas von Ferien in wärmeren Gefilden träumen.

Da meine mögliche Reisezeit irgendwo zwischen November und März liegt, muss es etwas südlicher sein, damit eine Radreise noch bei angenehmen Temperaturen stattfinden kann. Ich mag Italien sehr und am südlichsten liegt da Sizilien. Da ich positive Erinnerungen an eine Sizilienreise mit Karin habe und vor allem weil Sizilien kulturell unglaublich vie zu bieten hat, war die Entscheidung schnell gefallen.

Ein Zeitfenster von zwei Wochen ist zu knapp um ganz Sizilien zu bereisen. Man muss sich also auf eine Gegend konzentrieren und weil ich eben Wettersicherheit suchte, fiel mein Entscheid auf die südliche Hälfte von Sizilien. Von Catania her startend geht es die erste Woche ziemlich hüglig westwärts, durchs Landesinnere, bis an die Küste. Dann nach Agrigent (mit dem Tal der Tempel als Highlight). Danach nochmals ans Meer und wieder ins Landesinnere bis zur Kreamikstadt Caltagirone. Dann südlich via die Barockstädte Ragusa, Modica und Noto an die Ostküste bei Sirakus. Dann nochmals ein Abstecher ins Landesinnere um die Nekropolen von Pantalica zu besichtigen und dann zurück nach Catania.

Wie auf der Frühlingsveloreise von Rom nach Genua sind wieder etwa 800 bis 850 Kilometer geplant. Es dürfte etwas mehr Höhenmeter geben, weil das Landesinnere doch recht hüglig ist, doch es geht nie auf über 1'000 Meter über Meer, so dass auch nicht mit Schnee zu rechnen ist (mit ein Grund dafür, dass ich auf den Ätna verzichte). Die obige Grafik zeigt eine erste Grobplanung. Detaillierte Tracks werde ich an den kommenden Regentagen erstellen.

Noch habe ich keine Ahnung, wann ich diese Süd-Sizilien-Reise unternehmen kann. Gerne würde ich noch dieses Jahr, z.B. Anfang November da hin, doch ich weiss noch nicht ob das finanziell und auch organisatorisch klappt. Als nächste Option wäre dann wieder Ende Februar bis Anfang März ein Thema. Mit etwas Glück könnte man zu der Jahreszeit viele blühende Mandelbäume sehen. Momentan ist es noch mehr ein träumen als ein konkret geplantes Unternehmen. Ein erster Sehnsuchtsschuss... an einem kalten und verregneten Sonntag...

Thailand-Ferien

Gestern, kurz nach Mitternacht, sind wir in Bangkok bei über 30° Grad ins Flugzeug eingestiegen und heute Morgen in Zürich bei -4° Grad dann wieder ausgestiegen. Das sind Gegensätze! Und das ist gut so. Ferien sollen einen Gegenpol zum normalen Alltagsleben bilden und sich vom Gewohnten unterscheiden.

Wir waren nun schon zum fünften Mal in Thailand und nur schon das zeigt, dass wir sehr gerne da hin reisen, das Land, die Natur und die Menschen lieben gelernt haben. Auch wenn es -zumindest in Bangkok- auch oft hektisch und laut zu und her geht, so empfinden wir Thailand als sehr friedlich, freundlich und angenehm.

Diesmal waren wir zuerst 10 Tage in Krabi (zum entspannen) und danach noch 6 Tage in Bangkok (zum einkaufen). Krabi hat uns sehr gut gefallen. Eine unglaublich malerische Landschaft mit unzähligen, vorgelagerten Inseln. Sehr saubere Strände, klares Meerwasser und teils tolle Schnorchelmöglichkeiten. Wir haben während der ganzen Zeit einen Motorroller gemietet, so dass wir auch das Hinterland erkunden konnten. Es ist in der Gegend sehr hügelig und dadurch sehr interessant. Ja, das hat mir wirklich sehr gut gefallen.

Jetzt muss ich mich erst mal wieder an Minustemperaturen und Schnee gewöhnen...

etwas Anderes

Thailand, Krabi, 32° Grad Luft, 25° Grad Wasser, ideale Schnorchel-Bedingungen... tolle Ferien!

kurz vor Monatsende

Es ist wieder viel Zeit vergangen seit dem letzten Eintrag und wenn der November nicht ganz leer ausgehen soll, so ist heute die letzte Chance für einen Blogbeitrag.

Am 31. Oktober sind Karin und ich nach Bangkok geflogen. Da trieben wir uns eine Woche in der Stadt rum, bevor wir dann nach Ko Phangan weiterreisten um zwei Wochen Insel- und Strandferien zu geniessen. Das waren sehr schöne Ferien und wir kamen dann auch entspannt und top erholt wieder zurück in die Schweiz. Natürlich könnte ich nun ein paar Ferienanekdoten erzählen oder in Erinnerungen schwelgen. Aber was bringt's? Die eindrücklisten Erlebnisse speichert man im Hirn und das ist auch gut so...

Wir sind auch sehr gerne wieder nach Hause gekommen. Ferien sind eine Auszeit aus dem "normalen Leben" und gerade dieser Kontrast ist bereichernd. Unser "normales Leben" ist ja recht stimmig und angenehm und so kehrt man auch wieder gerne wieder zurück. Unsere zwei Wollknäuel-Katzen haben uns natürlich auch gefehlt...

Seit knapp zwei Wochen sind wir also wieder da und in der Zeit bin ich natürlich häufig diesem Blog begegnet und habe mir überlegt, ob ich etwas schreiben soll und wenn ja, was. Es wird zunehmend schwierig. Ich habe immer weniger Lust, mich mitzuteilen. Oder, ich habe immer mehr das Gefühl, dass ich gar nichts zu sagen habe. Das nichts so wichtig wäre, um es hier festzuhalten. Ist noch schwierig zu erklären. Ich versuche es mal andersherum: Wenn jemand einen Blog schreibt der öffentlich zugänglich ist, dann glaubt er irgendwo im Hinterkopf entweder, dass er etwas (besonderes) zu erzählen hat oder, dass er durch diese Tätigkeit Bestätigung und Anerkennung findet. Wäre dem nicht so, so könnte er ja auch ein privates Word-Dokument oder ein Papier-Tagebuch führen.

Wenn ich also in der Vergangenheit erzählte/schrieb, dass ich diesen Blog vorwiegend für mich selbst, als eine Art elektronische Gedächtnisstütze, mache, so war das wohl nicht ganz falsch, doch eher ein vorgeschobenes Motiv. Der Hintergedanke "ich bin etwas Besonderes" und habe deshalb auch etwas zu erzählen, ist wohl genauso wahr. Genau gleich, wie das Heischen nach Aufmerksamkeit und Anerkennung. Beides hat in den letzten Jahren jedoch an Bedeutung verloren. Ich lerne mich selbst besser kennen und das stabilisiert mich. Ich bin deshalb nicht mehr so stark auf Feedback von aussen angewiesen. Der Glaube "ich bin etwas Besonderes" hat sich fast vollständig verflüchtigt.

Das soll nun gar nichts Enttäuschtes ausdrücken, im Gegenteil. Es ist eher eine Beruhigung, eine Entspannung, ein Loslassen von falschen eigenen Erwartungen und Vorstellungen. Es ist gar nicht notwendig "etwas" oder "jemand" zu sein, es reicht vollkommen, zu sein. Und dieses "sein" läuft immer im jetzt, von Moment zu Moment ab. Das verlangt Offenheit, Achtsamkeit und Unvoreingenommenheit. Das hat so gar nichts zu tun mit dem Nacherzählen von Erlebnissen oder Erfahrungen. Der Fokus verschob und verschiebt sich immer mehr auf das was ist und nicht auf das, was war. Ich verliere an Vorstellungen wie etwas sein sollte und an persönlichen Meinungen darüber, wie etwas ist. Es ist, wie es ist. Und das ist gut so...

holidays are over

Schon sind unsere zwei Wochen Ferien vorbei und bald besteigen wir das Flugzeug um von der schönen und warmen Karibik zurück ins kalte und graue Europa zu fliegen. Tja, so ist das Leben!

Diese zwei Wochen haben mir wirklich gut getan und ich konnte es sehr geniessen. Ich war so viel im Wasser und am Schnorcheln wie vermutlich noch nie zuvor und das war genau das richtige Kontrastprogramm zu den 8 Monaten Rikschafahren zuvor. Genau so müssen Ferien sein!

Ferien

Sun, Fun and nothing to do...

Nun sind die zwei Wochen Karibik-Ferien auch schon um und wir sind wieder zu Hause. Nach zwei Wochen mit Temperaturen um oder über 30° Grad im Schatten schockierten uns die etwa 10° Grad hier in der Sonne doch etwas...

So gesehen war ich nicht unfroh, dass der Wetterbericht für heute eher regnerisch und kalt angesagt hatte, so dass ich noch einen Tag zu Hause bleiben und mich aklimatisieren konnte. Morgen Dienstag werde ich dann wieder in die Stadt fahren und sehen, was mit der Rikscha nun im Herbst noch so geht.

etwas Zeit...

Heute verbrachten wir den Tag ums Haus herum, mit Gartenarbeiten, Oliven pflücken, Kaffee trinken und faulenzen. Gegen Abend noch etwas in die untergehende Sonne blinzeln...

Bari

Familienausflug nach Bari, bei herrlichem Wetter.

Potenza

Karin und ich fuhren heute mit dem Fiat Panda nach Potenza um uns die Stadt etwas anzusehen.

Monticchio Laghi

Ein heftiger Temperatursturz von 25° auf noch etwa 10° Grad vermieste uns etwas den Ausflug zu den beiden kleinen Sees am Monticchio. Das motivierte nicht zum Pedalo fahren, schön war es trotzdem.