Sommertag

Heute war mein freier Tag. Und wie so oft an freien Donnerstagen hatte ich Einiges auf dem Programm. Haare schneiden lassen, einkaufen, PET entsorgen, beim Velomech vorbeisehen, meine Eltern besuchen, biken, im Baucenter ein Telefon-Verlängerungkabel kaufen, Schulaufgaben für den morgigen Tag machen, und, und, und...

Es begann in Tat und Wahrheit damit, dass ich verschlafen habe. Das heisst nein, ich hatte keinen Wecker gestellt und bin um acht Uhr nicht aufgestanden, sondern habe mich nochmals umgedreht und bis halb zehn Uhr weitergeschlafen. Als ich dann aufstand und in der Küche das feine Brot sah, war das Frühstück perfekt. Die Sonne schien bereits kräftig und es war bestimmt schon 24° Grad warm. Ich holte die Zeitung, machte mir eine Tasse Schokomilch, setzte mich draussen hin und genehmigte mir in aller Ruhe eine morgendliche Stärkung. Dann begann ich mein Programm abzuspulen.

Nachmittags um vier Uhr nahm ich dann das Intense aus der Garage und machte mich auf den Weg zu einer Kombitour. Kombination: biken und Dinge erledigen. Zuerst ein paar Hügel richtig biken, dann zum freundlichen Bikehändler und nachher auf dem Weg zu meinen Eltern noch kurz im Baucenter das gewünschte Kabel kaufen. Alles gut durchdacht und genau so durchgeführt.

Auf der Biketour habe ich dann ein Nest eines Taucher-Paars gesehen, wo mehrere ganz kleine Taucherbabies umherstackselten. Bis ich aber angehalten habe, die Kamera hervorkramte und das Zoom so nah wie möglich eingestellt hatte, setzte sich die Mutter bereits wieder hin und die kleinen Tierchen verschwanden unter ihrem Federwerk. Nur eines ist noch draussen, wird jedoch vom Vater zurück in Nest beordert. Sehr schön anzusehen.

Weil es heute fast 30° Grad heiss war, wählte ich natürlich eine Strecke mit möglichst viel schattenspendendem Wald. Da lässt sich angenehm fahren und die trockenen Singletrails sind sehr gut zu befahren. Der Dreck an meinem Bike ist noch von früheren Tagen, denn Heute gab es höchstens Staub. ;-) Der Tacho sagt: 40 km., 2:30 Std., 600 Hm

Nun muss ich noch etwas lernen und mich für morgen vorbereiten. Ich mag Sommertage, wie diesen...

lange Frühlingsdonnerstagsbiketour

Heute Morgen konnte ich bei Philipp mein INTENSE Spider29 mit einer frisch revidierten Federgabel abholen, so war's abgemacht. Ich staunte jedoch nicht schlecht als ich sah, dass statt meiner RockShox-Gabel eine weisse FOX 29 RL eingebaut war. Die Teile im Servicekit der RockShox-Gabel hätten leider doch nicht gepasst. Deshalb sei meine Gabel noch zerlegt und bis Philipp die richtigen Teile hat, soll ich mit der Gabel rumfahren. Die FOX-Gabel hat er kurzerhand aus einem neuen TREK 69er ausgebaut. (Cooler Service!).

Treffpunkt für die Biketour war 12:20 Uhr, nur 5 Minuten von meiner Garage entfernt. Das Wetter war perfekt! Ich konnte in kurzen Hosen, ohne Knielinge, und in einem Kurzarmtrikot fahren. Vor der Tour habe ich erstmals wieder  Sonnencreme aufgetragen. Ein gutes Gefühl! ;-) Im Laufe des Nachmittags kletterte das Thermometer dann auch knapp über 20° Grad. Heute war ein herrlicher Frühlingstag und wir drei Glückspilze hatten 5-6 Stunden Zeit um eine erste längere Biketour im diesem Jahr  zu fahren. Wir starteten wie zum Kyburg-Loop in Richtung Brütten und Winterthur Töss. Von da steigt es dann ziemlich heftig an, bevor  man auf einem schönen Wanderweg nach Weisslingen abfahren kann. Zwar hetzte uns Christian gleich auf den nächsten Hügel hoch, doch als Entschädigung folgte dann ein schön abgelegter  Wanderweg durch ein Tobel. Super zu fahren! Die lange Anfahrt hat sich gelohnt.

Alles lief bestens, wir hatten weder Pannen noch Stürze und eine  gute, geniesserisch-dankbare Stimmung breitete sich mit zunehmender Tourlänge aus. Wir hatten Zeit um die vielen kleinen  Blumen am Wegesrand wahrzunehmen oder den wachsenden Bärlauch im Wald. Interessant auch zu sehen, wie nun das alte, abgestorbene Braun durch junges, frisches  Grün  ersetzt wird. Der Lauf des Lebens,  aufstehen, wachsen, blühen, vergehen, absterben und zu Erde werden, Nahrung für neues Leben werden. Ja, gerade im beginnenden und aufstrebenden Frühling wird einem dieser Kreislauf deutlich vor Augen geführt. Eine schöne Zeit.

Die von Christian ausgesuchte Tour war richtig nahrhaft. Da reihte sich Hügel an Hügel und bergrunter gab's fast immer super schöne Singletrails. Und das alles mit dem bekannten Donnerstagsvorteil: Keine Leute, niemanden, den man wirklich stören könnte. Dieser Vorteil zeigt sich immer wieder. Und ja, es ist ja auch der volle Luxus, wenn man sich so etwas gönnen kann.

Gegen Schluss musste ich etwas leiden was mich dazu brachte, seit langem wieder einmal einen Energiegel aus dem Rucksack zu kramen und das süssklebrige Zeugs mit Wasser runter zu spülen. Und siehe da, das hilft wirklich. Auch wenn ich auf den letzten 10-15 Kilometer meist etwas hinterher fuhr, so fühlte ich mich nach dem Gel doch deutlich besser, als davor. Vielleicht hatte ich etwas unterzuckert und der Gel hat dann dieses Defizit wieder ausgefüllt. Wie auch immer. Die heutige Tour war super schön, an einem herrlichen Tag, lang und ziemlich anstrengend. Ich bin nun gut müde. Der Tacho sagt: 61 km., 4:12 Std., 1'350 Hm.

Donnerstagstour

Gegen Mittag drückte endlich die Sonne auch bei uns  im Flachland durch die Hochnebeldecke und endlich wurde es auch mal etwas wärmer. Ideal also, um am Nachmittag eine Bikerunde mit Freunden zu fahren. Als ich um halb ein Uhr mittag losfuhr, war es 13° Grad.

Die Singletrails waren schon fast trocken und das machte natürlich mächtig Spass und Lust auf mehr. So wurde es heute eine ziemlich lange Tour  und wir genossen den ersten Frühlingstag 2009 in vollen Zügen. Zuhause war ich dann ziemlich müde. Mittlerweile war es fast 18° Grad warm. Der Tacho sagt: 53 km., 3:24 Std., 1'050 Hm.

Doch ich hatte nicht viel Zeit, musste noch einkaufen und dann den Schlüssel für das 29er PUSH-UP Lokal abholen und das Weitwurf-Bike hinbringen. Dann kam auch schon Karin mit dem Grosseinkauf und wir füllten den Kühlschrank und verstauten das übrige Zeug. Dann nach Hause fahren, kochen, essen und dann, endlich, mal die Füsse hochlegen und noch etwas bloggen.

der 1'000ste Kilometer 2009

Das Wetter war zwar kühl, doch noch immer gut und so drängte sich die heutige Teilnahme am "Donnerstagsbiken" förmilich auf. Pünktilich um 13:15 Uhr war ich am Treffpunkt. Heute waren wir zu fünft, eine schöne Gruppe, an einem Donnerstag Nachmittag... ;-)

Wir sind via Bikepark Bülach zum Stadlerberg gefahren und hatten da mächtig Spass. Das erste Mal  in diesem Jahr konnten wir trockene Singletrails fahren! Super! Da jauchzt das Herz. Endlich wieder einmal schnell zwischen Bäumen hindurch zirkeln, Anlieger und kleine Sprünge suchen und dabei guten Grip haben. Ja, so macht biken in unserer Gegend am meisten Spass.

Unterwegs haben wir dann einen Mitfahrer verloren. Irgendwann fehlte einfach Einer und wir fuhren wieder ein Stück zurück um ihn zu suchen. Doch weg war er. Zum Glück hat in der heutigen Zeit fast jeder ein Handy im Rucksack und so konnten wir uns zumindest telefonisch erreichen. Er sei schon zu weit weg von uns und fahre nun direkt zurück, wir sollen nicht mehr auf ihn warten. Ah, so. o.k. So beendeten wir die heutige Tour also nur zu viert. Zu erwähnen sind noch zwei Sachen.

Erstens das schöne Trek-Testbike, welches einer der Biker ausführte. Ein TREK Remedy 7, ein modernes "All Mountain"-Bike mit üppigen Federwegen. Hinten 150 und vorne verstellbare 115-160 Millimeter, das ist ein echtes Sofa-Bike. Ich konnte kurz damit fahren und kann den Reiz solcher Bikes voll verstehen. Natürlich war es mir etwas zu klein, doch wieviel Spass soviel Federweg bringen kann, habe ich sofort gemerkt. Zudem ist das Bike erstaunlich leicht (vergleichbar zu meinem Spider mit nur je 100mm Federweg) und lässt sich dadurch vermutlich auch noch vernünftig berghoch fahren. Gewöhnungsbedürftig fand ich den sehr flachen Lenkwinkel. Dadurch fährt sich das Bike ziemilch Chopper-mässig und ist wohl auch nicht sehr wendig. Diese Bike verspricht vor allem bergrunter Spass ohne Ende. Und ich finde, es sieht auch noch sehr gut aus. Würde ich noch 26-Zoll-Bikes fahren, würde ich dieses Bike wohl in die engere Auswahl nehmen.

Zweitens stellte ich zuhause fest, dass heute der tausendste Kilometer in diesem Jahr gefallen ist. Zwar später als in den Jahren zuvor, doch angesichts des kalten und verschneiten Winters bin ich damit ganz zufrieden. Für die Trainingswoche in Ligurien von Mitte April stimmt der Aufbau. Der Tacho sagt: 48 km., 2:52 Std., 940 Hm.

freier Donnerstag

Nach dem Frühstück fuhr ich zur Post, zum Einkaufen, zur Autogarage, zur Apotheke und zur Bank. Ein ganz schönes Programm.

Nachdem ich zuhause die Lebensmittel verstaut hatte, packte ich  die bestellten Bikeersatzteile aus und verzog mich in die Garage. Es galt, das mittlere Kettenblatt zu ersetzen, bevor ich zur Nachmittagsbiketour starte. Also demontierte ich die Kurbeln und die Kettenblätter. So von Nahem sah ich nun auch, wie stark abgenutzt das Aluminium-Kettenblatt ist. Nach dem Austausch fuhr ich kurz auf der Strasse auf und ab und schaltete dabei alle Gänge durch. Prima! Es klappt nun alles wieder bestens. Klar, denn nun sind das Ritzelpaket, die Kette und das mittlere Kettenblatt neu...

Kurz nach 12:30 Uhr machte ich mich dann auf den Weg zum Treffpunkt der Donnerstagsbikerunde. Dafür brauche ich gut 30 Minuten. Das Wetter ist trocken und bewölkt, etwa 4° Grad über Null. Für die Jahreszeit recht angenehm.  Schnee liegt nur noch sehr wenig. Die warmen Tage haben Wirkung gezeigt.

Heute waren wir zu fünft. Nicht schlecht. Wir befuhren  mit dem Stadlerberg, dem Ämperg und dem Strassberg drei Hügel im Zürcher Unterland. Die Leute kennen wirklich schöne Strecken, mit guten Singletrails. Da muss ich mir später mal die GPS-Daten genauer ansehen. Zusammen mit den Wegen, die ich schon kenne, lässt sich bestimmt eine schöne Runde zusammenstellen.

Die Biketour war heute ziemlich lang und bis ich wieder zuhause war, dunkelte es schon ziemlich ein. Als ich den Computer durchschaute, war ich zufrieden. Der Tacho sagt: 49 km., 3:20 Std., 1'030 Hm.

Nach der Dusche bin ich dann direkt vor den PC gesessen und habe einen Blog für unsere Gruppenarbeit eingerichtet. Es würde jetzt nichts nutzen, einen Link anzugeben, denn ich gestaltete die Sache Passwort-geschützt. Es soll nicht wirklich öffentlich im Internet stehen, denn Einigen von uns geht es zusammen mit der Diplomarbeit  darum, eine Geschäftsidee zu entwickeln  und zu testen. Da will man  diese Ideen ja nicht gleich auf dem silbernen Tablet Anderen anbieten.

Wer PC's und Internet kennt weiss, dass man für solche Projekte schnell Stunden opfert. Es gibt so Vieles zu konfigurieren und einzurichten. Benutzer, Berechtigungen, Kategorien, und, und, und... und so bin ich nun froh, nach 23:00 Uhr noch zu bloggen und dann das Schulzeug für Morgen zusammen zu packen. ... Heute war ein schöner, freier Tag... ;-)