Morgenstund...

Das KISH-Titanrad in der Morgensonne
Das KISH-Titanrad in der Morgensonne

Um acht Uhr morgens hatte ich einen Termin wahrzunehmen und weil es laut Wetterbericht der schönste Tag der Woche geben sollte war klar, dass ich mit dem Fahrrad da hinfahre. Das war eine richtig gute Idee! Es war zwar noch ziemlich frisch, doch die Morgensonne zeigte sich sehr schön.

Gegen 10 Uhr war ich wieder zuhause und erledigte ein paar kleine Dinge rund ums Haus. Die Bewölkung nahm wieder zu und schon gegen Mittag fielen wieder erste Tropfen...


Gegen Abend habe ich mich dann nochmal etwas diesem Blog angenommen. Zuerst habe ich einen Gradient-Hintergrund eingebaut. Wenn man jetzt nach unten zum Seitenende scrollt, wechselt die Hintergrundfarbe fliessend von hellgrau/rosa zu hellblau. Das gefällt mir richtig gut.

Dann habe ich das Google ReCaptcha aus der Kommentarfunktion entfernt und ein anderes Captcha-Plugin installiert. Dieses Plugin baut für Menschen unsichtbar, im Hintergrund zusätzliche Kommentar-Eingabefelder ein, die SPAM-Maschinen dann ausfüllen und somit erkannt und automatisch abgewiesen werden. Clever! :th_up:

Das Google ReCaptcha habe ich vorerst einfach mal deaktiviert, jedoch noch nicht entfernt. Ich beobachte die Situation mal ein paar Wochen und wenn es sich bewährt, lösche ich das Google-Plugin und passe dann auch die Datenschutzerklärung entsprechend an. Mein Ziel ist es, eine völlig Tracker-freie Seite anzubieten und so die grossen Datensammelfirmen eben nicht zu füttern. Man soll hier unbeobachtet rumstöbern können, ohne dass jeder Klick registriert und ausgewertet wird.

So soll es sein!
So soll es sein!

Es ist mir durchaus bewusst, dass es nicht in jedem Fall ohne Tracker gehen wird. Wenn ich z.B. einen GPS-Track via Garmin-Connect einfüge (was ich auf der Tour von Rom nach Genua jeden Tag gemacht habe), so schleust mir dieser Code-Schnipsel gleich vier Tracker auf die Seite. Oder im Fotoalbum, welches mit JAlbum erstellt wird, setzt JAlbum selbst bereits zwei Tracker und die Kommentarfunktion via Facebook-API bringt weitere zwei Stück mit. Doch ich sehe das auch nicht dogmatisch. Wenn es möglich ist, verzichte ich auf Tracker, wenn mir der Nutzen aber gross genug erscheint, nehme ich sie halt in Kauf.

Noch zwei Vergleiche zum Schluss: Wenn ich online den Tagesanzeiger lese, werden 18 Tracker und 6 Skripte zu Aktivitätsverfolgung gezählt... Oder bei meinem Lieblings-Mountainbikeforum werden unglaubliche 31 Tracker und 28 Skripts zur Aktivitätsverfolgung eingesetzt. Da wird wohl jede Mausbewegung registriert und an dutzende von Firmen weitergeleitet...

für Handy-Leser

Wiedereinmal habe ich diesen Blog etwas umgestaltet. (Schon wieder! :grins:). Der Fokus lag dabei auf der Blogbenutzung mit dem Handy/Mobile.

Weil Handys eine ziemlich kleine Auflösung haben, werden die Seitenleisten (am PC rechts) auf dem Mobile-Display unten, nach den ersten 10 Blogeinträgen, dargestellt. Das fand ich in Bezug auf Kategorien und Stichworte doch recht mühsam. Ich finde, diese Filteroptionen müssen einfacher zu erreichen sein.

Die einzige Möglichkeit dazu ist, diese Punkte ins Hauptmenü aufzunehmen. In Serendipity gibt es jedoch nur eine einzige Menüebene. Es ist nicht möglich, Untermenüs zu erstellen. Ich musste also etwas Hirnschmalz einsetzen um "das Problem" zu lösen.

Neu findet man auf der Hauptseite (Homepage) nur noch einen Beitrag, der den Webseitenbesucher begrüsst. Hier versuche ich den Besucher abzuholen und ihm/ihr die Funktion und den Hintergrund dieses Blogs zu erläutern. Der eigentliche Blog, so wie man ihn bisher kannte, den verschob ich in den ersten Menüpunkt BLOG. Wer diesen Blog so sehen möchte wie bisher, der sollte sein Lesezeichen/Bookmark entsprechend anpassen. Könnte sein, dass diese Änderung aus SEO-Sicht unklug ist, doch um Suchmaschinen und deren Ranking habe ich mich noch nie gekümmert...

Die ehemaligen Seitenleisten-Plugins Kategorien und Stichworte (Tags) folgen dann neu im Menü. Die Seitenleisten-Plugins habe ich danach deaktiviert. Die neuen Menüpunkte habe ich als statische Seiten erstellt. In Bezug auf die Kategorien finde ich das gar nicht schlecht, denn so kann man noch etwas Erklärungstext beigeben und es finden hier nur selten Änderungen statt. Auf dieser Seite habe ich auch auf das Blog-Archiv einen Link gesetzt.

Bei den Stichworten/Tags sieht es etwas anders aus. Das ist ja eigentlich dynamisch und mit jedem neu vergebenen Stichwort ändert sich diese Liste. Das Seitenleisten-Plugin updated sich automatisch, mein Menübeitrag bleibt aber statisch und müsste jedesmal händisch angepasst werden. Ist wohl nicht sehr realistisch... Ich werde das mal im Serendipity-Forum zur Diskussion stellen. Es sollte doch möglich sein, einen Beitrag mit dem Ergebnis des Plugins zu befüllen. Mal sehen... Bis dahin aktualisiere ich den Beitrag halt händisch, das ist keine grosse Sache. Ich denke, wenn ich das einmal im Monat oder alle zwei Monate mal mache, reicht das.

Mich interessiert nun natürlich sehr, wie diese Änderungen bei den Lesern des Blogs ankommen. Wäre schön, wenn es dazu ein paar Kommentare gibt. :wave:

Styx is what Serendipity should be!

In den letzten Wochen kümmerte ich mich etwas um diesen Blog, respektive um die zugrunde liegende Software Serendipity. Eher zufällig bin ich dabei auf Serendipity Styx-Edition gestossen. Das hat mich interessiert und deshalb habe ich mir mal eine Testumgebung aufgebaut. Ich habe dann da etwas rumgespielt und stellte dabei fest, dass ein paar Dinge doch etwas runder laufen als beim Original. Vor allem der WYSIWYG-Editor funktioniert um einiges sauberer (das ist die Oberfläche, mit der ich Blogeinträge erstelle).

Diese hier laufende Installation ist nun bald 14 Jahre alt. Ich weiss nicht, wie oft ich einen Upgrade durchgeführt habe, wie viele Themes oder Plugins ich in diesen Jahren installierte und bei Nichtgefallen später wieder löschte. Da ist doch einiges geschehen. Und wie das halt so ist, das System löscht unbenötigte Daten nicht automatisch und auch ich selbst habe einige Datenleichen produziert, die ich selber nicht mehr finde. Man könnte auch sagen, das hat alles etwas Staub angesetzt.

Bei der Testinstallation ist mir zum Beispiel aufgefallen, dass nach der Neuinstallation die Datenbank 22 Tabellen beinhaltet. Nachdem ich alle Plugins die ich hier verwende hinzuinstalliert habe, waren es 29 Datenbanktabellen. In meiner aktuellen Datenbank sind aber 40 Tabellen vorhanden. Oder wenn ich per FTP die Daten der Plugins ansehe, so zähle ich bei mir 58 Verzeichnisse, in der Styx-Testumgebung sind es aber nur deren 38. Wohlverstanden: Die Funktion ist links wie rechts die Gleiche. Das meine ich mit: etwas Staub angesetzt.

Ich bin dann auf folgende Idee gekommen: Ich installiere mir ein neues Blog-Gerüst auf Basis einer jungfräulichen Styx-Edition Installation. Da installiere ich alle benötigten Plugins, fülle aber nirgends Inhalt ein. Dann exportiere ich aus meinem Blog den Inhalt der 29 Tabellen, die in der neuen Installation vorhanden sind und importiere diese da. So hätte ich dann eine frische Installation, mit allen Daten.

Natürlich funktioniert dann noch nicht alles. Alle Bilder oder alle Fotoalben müssten auch noch kopiert werden. Aber egal. Die Idee schien mir einen Versuch wert. Damit ich nicht >3'000 Bilder kopieren musste, nahm ich nur die aus dem Jahr 2019. Auf die Fotoalben habe ich ganz verzichtet. Die sind ja mit JAlbum erstellt und werden vom Blog her verlinkt. Das funktioniert so oder so.

Heute habe ich nun diese Styx-Edition Neuinstallation durchgeführt und mit den aktuellen Blog-Daten befüllt. Und: Tatatata! Es funktioniert! :th_up:

Ich werde nun aber nicht sofort auf die Styx-Edition wechseln. Es besteht keine Eile. Styx ist derzeit bei Version 2.9.2 und der Entwickler testet derzeit die nächste Version. Da diese dann V3.0 heisst ist anzunehmen, dass es sich dabei um etwas grössere Änderungen handelt. Ich denke mir, dass das nicht mehr lange dauert. Dann sehe ich, ob man einfach von V2.9.2 auf 3.0 updaten kann oder ob man besser gleich neu installiert. Und weil ich diesen Blog eben neu installieren will, warte ich die Styx-Edition V3.0 ab.

Blog-Politur

An einem kühlen und regnerischen Sonntag kann ich schon mal ein paar Stunden investieren um diesen Blog noch etwas aufzupolieren ;-). Da gab es noch so ein paar Kleinigkeiten, die ich gerne anders/schöner wollte.

Die auffälligste Änderung ist wohl die eingeführte Grafik im Kopfbereich. Zuerst musste ich überhaupt mal herausfinden, wie ich da ein Bild oder eine Grafik als Hintergrund einfügen kann. Als das dann klappte merkte ich, dass bei Bildern die Titelzeilen -je nach Hintergrund- ziemlich schlecht lesbar waren. Nicht schön. Ich suchte also ein paar Bilder, die links im Titelbereich ziemlich hell sind, doch nichts konnte mich wirklich überzeugen. Die nächste Idee war dann die der Grafik. Die gewählte "Rad-Evolution"-Grafik habe ich mal auf einem T-Shirt gesehen und die passt doch ziemlich gut zu meinem Blog. Also Grafik im Internet suchen, auf die richtige Grösse trimmen und die Farben entsprechend meinem Blogdesign anpassen. Es brauchte dann bestimmt 10 Versuche, bis die Grafik die richtige Grösse hatte und auch am richtigen Ort platziert war. Vor allem nachdem man merkt, dass je nach Bildschirmauflösung die Grafik verschieden positioniert wird und eine unterschiedliche Grösse ausgibt. Da habe ich doch ein paar Stunden gebastelt... 8-)

Unter jedem Beitragstitel stand bisher "Geschrieben von Beat am ...". Da ich in diesem Blog der einzige Autor bin, kann das auch weg (weil immer gleich). Hier fand ich relativ schnell heraus wie ich es bewerkstelligen muss, dass diese Felder nicht mehr angezeigt werden.

Am jedem Beitragsende waren bisher zwei Zeilen. Zuerst mit der Angabe der jeweiligen Kategorie und dann die Anzahl Kommentare. Auf der zweiten Zeile dann die vergebenen Stichworte. Ich würde es schöner finden, wenn alles in einer einzigen Zeile dargestellt wird und wenn es unter dieser Zeile dann eine Linie anzeigen würde, damit klar ersichtlich ist, dass dieser Beitrag nun abgeschlossen ist und der nächste folgt. Die kurze Version: Das dauerte an die zwei Stunden, bis ich die richtigen Schrauben fand, an denen ich zu drehen hatte. Aber...

... mit Geduld lässt sich auch als Laie einiges bewerkstelligen. :th_up:

Blog-Erweiterung

Hast Du den Cookie-Hinweis akzeptiert? ;-)

Es hat auch drei neue Menüpunkte gegeben. Eine Linkliste wollte ich schon lange mal integrieren. Cookie-Hinweis, Impressum und Datenschutzerklärung waren dann eher ein "sollte ich mal machen" Ding. Eine wirklich gute Idee fand ich den Menüpunkt "Verkaufe". Da werde ich meine Biketeile anbieten, die ich nicht mehr brauche und wovon ich denke, dass es schade ist, wenn sie nur bei mir rumliegen. Wenn jemand anderes Freude daran findet, wäre das ja super.

Natürlich ist das mal ein erster Wurf. Es wird sich noch weiterentwickeln...

Redesign abgeschlossen

Oben sieht man die Original-Konfiguration des NEXT-Theme. Das war der Ausgangspunkt für meine Änderungen. Angepasst habe ich:

  • Google-Schriftfont Raleway integriert
  • Scroll-to-top Button eingebaut
  • Farben gewechselt (Hauptfarbe, Hintergrund, Titel-Schriften, Mouse-over-Effekte)
  • Schatten um Bilder erstellt
  • Blog-Archiv umgestaltet
  • Mehr Smileys integriert
  • und ein paar weitere Kleinigkeiten

Natürlich habe ich nicht nur am PC sondern auch auf dem Handy immer wieder kontrolliert, ob die Änderungen durchgängig sind und auch gut aussehen. Jetzt bin ich wirklich zufrieden. Das letzte Design, Skeleton-Theme, hat gut ein Jahr lang gelebt. Mal sehen, wie lange ich mit next_beat weiterfahre.

Die Überlegungen, weg von Serendipity auf ein anderes System zu wechseln, haben sich soweit nun auch erledigt. Ich fand einfach keine ausreichend gute Argumente um den ganzen Aufwand zu rechtfertigen. Und ja, ich finde Serendipity immer noch ein tolles und einfach zu bedienendes Blog-System, welches ich auch Beginnern empfehlen würde.

Als nächstes werde ich mich um die Datenschutzbestimmungen kümmen (müssen) und entsprechende Hinweise integrieren.

Next-Theme

Mit einem Theme wird das Aussehen dieses Blogs festgelegt. Grundsätzlich hat mir das vorher verwendete Skeleton-Theme sehr gut gefallen. Was mich aber wirklich störte war, dass das Menü nicht mobile-tauglich dargestellt wurde. Das heisst: Die aktuell drei Menüpunkte (Hallo, Fotogalerie, Übriges) werden bei der Darstellung auf dem Handy untereinander angeordnet und so wird der blaue Menübalken ziemlich dick. Da ich in Zukunft noch ein paar Menüpunkte anfügen will (z.B. Datenschutz), so wird der Balken dann immer dicker. Das kann's definitiv nicht sein.

In der letzten Woche habe ich ein paar Stunden investiert um dem Skeleton-Theme ein Mobile-Menü zu verpassen. Doch ich bin nur ein Anwender und habe keinerlei Programmierkenntnisse. Nach X Versuchen habe ich dieses Vorgehen dann beerdigt. Ich musste einsehen, dass ich das nicht kann und deshalb schaute mich nach einen anderen Theme um. Doch das war gar nicht so einfach. Ich wollte unbedingt den (Google-)Schriftfont Raleway weiterbenutzen, doch nur sehr wenige Serendipity-Themes bieten eine Integration von Google-Fonts an. Dann habe ich auch klare Vorstellungen, wie das Archiv auszusehen hat, und, und, und... ;-)

Wieder ein paar Stunden später habe ich mich dann heute morgen für das Next-Theme entschieden. Es folgte die farbliche Umgestaltung nach meinen Vorstellungen (und deshalb sieht man hier auf den ersten Blick auch kaum Veränderungen). Nun passt es soweit ganz gut und auch auf dem Handy sieht man nun -die von vielen Internetseiten gewohnte- Hamburger-Navigation.

Natürlich gibt es noch ein paar Kleinigkeiten, die ich noch "tunen" will. So wie immer...

gefangen?

Seit es diesen Blog gibt, also seit dem Dezember 2005, ist die basierende Software Serendipity. Ich startete damals mit Version 0.9 und nun sind wir bei Version 2.3.1 angelangt. Grundsätzlich bin ich mit dieser Lösung zufrieden. Serendipity läuft stabil und sicher.

14 Jahre sind eine lange Zeit. Vorallem in Bezug auf das Internet. Es hat sich sehr vieles verändert und viele neuen Funktionen und Möglichkeiten sind hinzugekommen. Alles wurde farbiger, bewegter und vor allem die visuelle Aufbereitung für mobile Benutzer hat neue Anforderungen mit sich gebracht. Das war vielleicht auch die grösste Änderung hier, als ich im Dezember 2017 auf eine mobile-ready Design-Vorlage umgestellt habe.

Serendipity ist ein "kleines" Produkt, welches von ein paar Enthusiasten in deren Freizeit weiterentwickelt wird. Das macht es sympathisch, doch professionell betreute Produkte können heute einfach mehr als Serendipity. Als ich die aktuelle Bike Butler Homepage aufgebaute, habe ich mich mit Joomla! auseinandergesetzt und dabei viel gelernt. Dies führte dann zu der Testinstallation J!-Spielplatz. Marktführer im Bereich der Blogsoftware ist heute aber eindeutig WordPress, welches die Grundlage für jeden dritten Blog weltweit bildet. WordPress bietet unglaublich viele Möglichkeiten und Zusatzsoftware, mit der man seinen Blog fast beliebig anpassen kann. Aufgrund der weiten Verbreitung gibt es natürlich eine grosse User-Community, welche sich in Foren austauscht und man so für fast jedes Problem einen Hinweis zur Lösung kriegt.

Natürlich gibt es noch viele andere Blog-Systeme und wenn man sich mit dem Gedanken trägt, einen Systemwechsel vorzunehmen, dann lohnt sich ein grosser Abklärungsaufwand im Voraus ganz bestimmt. WordPress ist zwar der Marktführer, doch das heisst nicht zwangsläufig, dass es auch "das Beste" System ist.

Wie ich vor ein paar Tagen (beim Backup) festgestellt habe, umfasst mein Blog, zusammen mit den Fotoalben, mittlerweile 1,7 Gigabyte an Daten. In den fast 14 Jahren wurden über 2'400 Blog-Einträge geschrieben, über 3'000 Bilder sind in den Einträgen platziert, über 1'000 Kommentare kommen dazu, genauso wie 34 Fotoalben mit etwa 5'000 Bildern... das ist eine gewaltige Menge an Daten...

Es gibt keine einfache Möglichkeit um zum Beispiel den Blog aus Serendipity zu exportieren und in WordPress zu importieren. Die Strukturen sind viel zu unterschiedlich und Serendipity ist am Markt mittlerweile so klein, dass grosse Anbieter wie eben als Beispiel WordPress keine Notwendigkeit sehen um eine Importfunktion für Serendipity zu schreiben. Die paar Serendipity-User die es noch gibt, sind einfach eine viel zu kleine Zielgruppe.

Bin ich nun also ein Gefangener von Serendipity? Komme ich schlicht und einfach nicht mehr davon los, weil ich schon zulange damit arbeite und zu viele Datan darin angesammelt habe? Es ist ja wohl völlig unrealistisch, 2'400 Blogeinträge händisch von einem System in ein anderes zu übertragen. Das würde hunderte von Stunden Arbeit bedeuten.

Die am einfachsten realisierbare Lösung wäre, wenn ich per Stichtag X ein neues Blogsystem in Betrieb nehme und darin die Vergangenheit, sprich diesen Serendipity-Blog einbette/anzeige, alle neuen Beiträge jedoch im neuen System schreibe. Ich habe das mal auf dem J!-Spielplatz getestet und das funktioniert soweit auch. Doch natürlich gibt es auch ein paar Nachteile, welche mich bisher von diesem Vorgehen abgehalten haben.

Erstens: Es gibt kein durchgängiges Archiv und somit ist keine einheitliche Suche mehr möglich. Jedes System hat seine eigene Suchabfrage und deshalb sucht man dann im aktuellen System zurück bis zum Stichtag X und im eingebetteten Serendipity-Blog dann von X bis zum Anfang. Zweitens: Man muss zwei Systeme pflegen. Wobei hier der Aufwand bezüglich Serendipity ziemlich klein ist. Weil man den Blog nicht mehr ausbaut, kann man sich auf grössere (Security-)Updates beschränken. Trotzdem muss man das im Auge behalten. Und drittens: Das ist einfach ein unschönes Gebastel...

Seit fast zwei Jahren beschäftigt mich dieses Thema immer mal wieder. Die Frage, was denn an einem anderen System als Serendipity so viel besser sein soll, kann ich nicht schlüssig beantworten. Ausser moderner und mehr fancy Möglichkeiten? Hinzu kommt die Überzeugung, dass jedes System Vor- und Nachteile hat. Die Nachteile von Serendipity kenne ich, die Nachteile eines neuen Systems würde ich erst noch kennenlernen. Das Einfache von Serendipity ist nicht zu unterschätzen. "Keep it simple" ist ja ein Leitmotiv von mir...

Ich weiss es nicht... ich stelle einfach fest, dass ein Umstieg nicht so einfach möglich ist. Und ist es nicht so, dass Inhalt wichtiger ist als Form? Ist ein etwas altbackenes Aussehen schlecht? Nur weil mein Blog etwas popiger daher kommen würde, wäre er ja nicht interessanter...

mehr Bilder in Beiträgen

Beat alternativer TextAlternativer Text

Ich suche nach einer halbwegs komfortablen Lösung, wie ich mehrere Bilder in meine Beiträge einbinden kann. Solange es nur ein Beitragstitelbild sein soll, ist der normale Weg ganz o.k. (Bild auf die gewünschte Grösse zuschneiden, lokal speichern, in Mediendatenbank hochladen und von da in den Beitrag integrieren). Wenn ich jedoch mehrere Bilder in einem Beitrag zeigen will, wird dieses Vorgehen ziemlich zeitraubend. Das ist der Grund dafür, dass ich meist nur noch ein Hauptbild am Beitragsanfang zeige.

Auf Reisen fallen jedoch viele Bilder pro Tag an und es wäre schön, wenn ich ein paar davon relativ einfach in einen Beitrag einbauen kann. Dazu ist festzuhalten, dass von diesen (grösseren) Unternehmungen jeweils ein Fotoalbum erstellt wird. Fotos in ein Fotoalbum hochzuladen funktioniert schnell und einfach. Dieser Test zeigt nun vier Beispielbilder, die in einem Fotoalbum abgespeichert sind (d.h. sie sind nicht in der Blog-Mediendatenbank). Wie man hier sieht, kann ich auf die Bilder verlinken und sie in beliebiger Grösse in einem Beitrag anzeigen. Auch die Bildbeschreibung funktioniert mit "mouse-over". Klickt man auf das Bild, wird das Foto auch per Lightbox in gross angezeigt, doch die Beschreibung kriege ich (leider) nicht angezeigt.

Zudem muss ich die URL-Formung der JAlbum-Software austricksen um direkt auf die Bilder auf dem Web-Server linken zu können. Aus: /JAlbum/2019_Italien_2/%281%29%20nach%20Rom/index.html#img=DSC00202.JPG muss ich /JAlbum/2019_Italien_2/%281%29%20nach%20Rom/slides/DSC00202.JPG machen, dann klappt's.

Dieser Beitrag ist also irgendwie nur für mich. Als Gedankenstütze für kommende Vorhaben.

Regentag

Ich bin schon fast geneigt zu sagen: ENDLICH wieder einmal ein Regentag, an dem ich guten Gewissens zuhause bleiben kann. Der letzte freie Tag unter der Woche war der 17. Mai. Seither war ich immer 6 von 7 Wochentagen mit der Rikscha in Zürich unterwegs.

Natürlich gäbe es nun genügend Dinge, die ich fürs Geschäft machen könnte/müsste. Die neue Datenschutzverordnung verlangt nach Anpassungen an der Homepage und auch sonst gibt es noch einige Arbeiten, die ich angehen könnte/sollte.

Doch ich geniesse lieber diesen freien Tag. Am Morgen liess ich mir die Haare schneiden und ging kurz einkaufen. Seither sitze ich am PC und am Tablet und update beides auf den aktuellen Stand. Zwischendurch lese ich etwas und denke daran, einen Blogeintrag zu schreiben. Und da ist dann wieder diese Leere oder Unsicherheit. Was soll ich nur schreiben?

Ich könnte einige Dinge nacherzählen. Am letzten Sonntag waren wir z.B. mit Freunden mit einem kleinen Boot auf dem Rhein unterwegs, genossen den herrlichen Tag und badeten im Fluss. Das war ein wirklich sehr schöner Tag. Ich habe das Handy zuhause gelassen, deshalb habe ich keine Bilder davon.

Ansonsten setzt sich die, schon seit längerem stattfindende Veränderung zu mehr Stille fort. Das ist sehr schwierig zu beschreiben. Ich werte und beurteile Erlebtes immer weniger und deshalb erfahre ich mehr Stille und Akzeptanz. Ich mag nicht mehr alles benennen und somit Etiketten ankleben, will mich auch nicht allzu lange mit Erlebtem/Gesehenem/Gehörtem/Gelesenem aufhalten, denn schon zeigt sich der nächste Augenblick, den ich auch wieder mit Frische erleben möchte. Da stören allzu viele Gedanken und Worte nur. So erscheint mir das Leben intensiver. Ich habe das Gefühl, mehr bei "der Sache" zu sein und weniger Gedanken und Vorstellungen nachzuhängen.

Und was das Schreiben anbelangt stecke ich immer noch in meinem Sprach-Dilemma... Sprache ist Teil dieser relativen Welt... Sprache ist dualistisch, wie ein zweischneidiges Schwert. Alles was ich sage oder schreibe schliesst das nicht-gesagte und das nicht-geschriebene aus. Es teilt die eine Wirklichkeit in einen sichtbaren und einen unsichtbaren Teil. Es ist also immer nur eine Beschreibung und nicht die volle Wirklichkeit. Das ist einfach eine Realität und an sich kein Problem. Doch es verunsichert mich, weil ich oft denke: "ich könnte das genaue Gegenteil denken/schreiben und es wäre genau so wahr." Ich will mich dann nicht für eine Seite entscheiden... und bleibe still.