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Heute bin ich einfach nicht richtig in die Gänge gekommen und habe vorwiegend rumgetrödelt oder Sport am Fernseher geguckt. Erst gegen Abend war dann das schlechte Gewissen gross genug, so dass ich mich doch noch aufraffen konnte um eine kurze Sonntags-Bikerunde zu fahren. Das Wetter dazu war nochmals prächtig schön und etwa 25° Grad warm.

Unterwegs machte ich mir ein paar Gedanken zu der Velotour auf Sizilien, welche ich Ende Februar 2020 plane. Grosse Teile der Strecke habe ich bereits am PC geplant und gezeichnet, doch irgendwie bin ich mit dem Streckenverlauf noch nicht wirklich zufrieden. Im Vergleich zu der diesjährigen Tour von Rom nach Genua wird es wohl deutlich mehr Asphalt geben, dazu etwas Schotterstrassen, doch fast keine Wanderwege oder Singletrails. Das hätte ich doch gerne etwas "anspruchsvoller".

Nach der Bikerunde habe ich im Internet dann die gängigsten GPS-Portale nach MTB-Strecken auf Sizilien abgesucht. Rund um den Ätna und in den Bergen im Norden findet man ein paar Strecken, doch im Süden und Südwesten bleiben die Karten vorwiegend leer. Hmmm... über die Gründe kann ich nur spekulieren. Viel Privatgrund, im Sommer zu heiss... wieso auch immer. Terra incognita.

Historisch und kulturell ist der Süden Siziliens sicher eine Reise wert. Vielleicht muss da halt der Anspruch auf eine Mountainbiketour etwas runtergeschraubt werden. Mal sehen. Es bleibt bis dahin ja noch viel Zeit und so kann ich noch etwas weiter recherchieren.

Frühherbstausfahrt

War heute Nachmittag eine Runde biken. Das Wetter war zwar sonnig, doch gegenüber gestern war es mit etwa 18° Grad doch merklich kühler, zumal ein steter Biswind zu spüren war.

Ich fuhr so quasi meine Standardtour. Via Irchel und Rhinsberg nach Oberglatt um da am Pistenende einen Kaffee zu trinken. Bis ich dann wieder zuhause bin kommen gut 50 Kilometer und etwa 1'000 Höhenmeter zusammen. Das heisst etwa 3 Stunden Fahrzeit, mit Pausen etwa 4 Stunden draussen in der Natur sein. Dabei fiel mir auf, dass erstes Herbstlaub von den Bäumen fällt. Noch ist der Wald vorwiegend dunkelgrün, der Übergang zu braun kommt erst noch. Wie nicht anders zu erwarten war, war ich an diesem Mittwochnachmittag völlig alleine unterwegs. In den Wäldern bin ich noch nicht mal Hunde-Spaziergängern begegnet. Das war sehr angenehm, beruhigend und es tat -wie immer- der Seele gut.

best bike ever?

War heute zuhause und vorwiegend am PC. Gegen Abend zeigte sich dann die Sonne doch noch und so drehte ich eine kurze Bikerunde um noch etwas frische Luft zu schnappen. Während der Fahrt dachte ich: "Das ist das beste Bike, das ich je hatte." :-)

Das ist natürlich Quatsch, denn "das beste Bike" an sich gibt es überhaupt nicht. Das ist immer abhängig vom Einsatzzweck, den persönlichen Vorlieben und dem eigenen Fahrstil. Ich hatte ja schon einige Bikes. Manche lösten mehr Emotionen aus und andere halt weniger. Das INTENSE Spider habe ich in bester Erinnerung. Das war mein erstes Bike mit 29-Zoll-Laufrädern. Nach dem ARROW Sirius (welches ich doch recht lange gefahren bin), war das ein echtes Aha-Erlebnis. Die Vollfederung war sehr komfortabel und die grossen Laufräder passten sehr gut zu meiner Körpergrösse und liessen bergab die vorher bekannten Überschlagsgefühle rasch vergessen. Das war für mich, zumindest damals, auch das "best bike ever".

Ich hätte mir auch lange überhaupt nicht vorstellen können auf einem ungefederten Bike im Gelände unterwegs zu sein. Doch auch ich werde älter und vorsichtiger. Ich suche nicht mehr die ultimative Herausforderung mit den schwierigsten Trails und besonders schnell zu sein ist auch nicht mehr wichtig. Meine Ambitionen haben sich viel stärker in Richtung Genuss verlagert. Und mit dem TREK 1120 durch die Gegend zu fahren ist halt ein echter Genuss. Die Rahmengrösse passt bestens und die dicken Reifen machen einfach Spass. Da habe ich echt jedes Mal viel Freude daran... und deshalb ist dieses Bike aktuell für mich das "best bike ever"!

no es Käfeli

Mein heutiger Arbeitstag verlief ziemlich ernüchternd. Es war Klassewetter, angenehm warm und eigentlich ideal für eine Rikschafahrt. Doch es waren ziemlich wenig Leute in der Stadt und die Asia-Karavanen die durch die Altstatt ziehen sind für mich (leider) uninteressant. So verbrachte ich viel Zeit mit warten und konnte nur ein paar kleine Taxifahrten verbuchen.

Gegen 16:30 Uhr hatte ich genug. Ich wollte selbst noch etwas von diesem schönen Tag haben und so entschloss ich mich kurzerhand nach Hause zu gehen. Da kochte ich mir ein Abendessen und während dem Essen kam ich auf die Idee, dass ich nachher mit dem Bike noch ans Pistenende des Flughafens fahren könnte um da in der Abendsonne einen Kaffee zu trinken.

Gesagt, getan. Zwischen meinem Wohnort und dem Flughafen liegt ein Hügel mit etwa 150 Höhenmeter. Meist kurble ich diesen eher gemütlich hoch. Wenn ich aber, so wie heute, nur eine kurze Tour vorhabe, kann ich da schon mal etwas mehr Druck aufs Pedal geben um den Puls hochzujagen. Bei netten 25° Grad komme ich so auch schnell ins schwitzen und entledige mich dadurch der "Unzufriedenheits-Giftstoffe", die sich tagsüber angesammelt haben.

Dann gemütlich einen Kaffe trinken und in die Abendsonne blinzeln... Locker nach Hause radeln, duschen und mit dem Tag Frieden schliessen. Das war eine gute Idee!

im Paradiesgärtli

Bin an diesem prachtvollen Spätsommertag etwas mit dem Bike in der Gegend herumgestreunt. Der Ort, an dem dieses Foto gemacht wurde heisst tatsächlich Paradiesgärtli und liegt nahe Eglisau, etwa 100Hm über dem Rhein. Steht man vorne am Geländer, kann man auf den Rhein runterschauen.

Ich finde den Namen Paradiesgärtli einfach bezaubernd. Das Paradies ist ja schon der Garten Eden und in diesem Garten scheint es noch ein kleines, spezielles Gärtchen zu geben... Wer kommt auf so eine Idee?

bessere Fotoalben

Schon lange hatte ich im Hinterkopf, dass ich das Fotoalbum der MTB-Tour von Rom nach Genua noch fertigstellen wollte. Bisher waren darin die Bilder von Peter und mir, doch von Lukas habe ich auch noch viele Bilder erhalten, von denen ich die Besten ins Album übernehmen wollte.

Die neuen Bilder waren recht zügig integriert, doch ich hatte auch noch andere Ideen... Irgendwie sollte es etwas übersichtlicher werden. Man soll die verschiedenen Reisetage besser erkennen und nach Wunsch direkt anspringen können. Wenn jemand zum Beispiel die Strecke zwischen Siena und Lucca interessiert, musste er bisher zuerst 200 Bilder durchklicken, bis die gewünschten Bilder dann angezeigt wurden. Soviel Geduld haben nur Wenige...

Ich wusste, dass JAlbum (die Software im Einsatz) das kann, doch ich konnte es nicht. Also habe ich mal die Online-Dokumentation angeschaut und die entsprechenden Passagen gelesen. O.K. Eigentlich eine ganz einfache, hirarchische Ordnerstruktur. Dann testete ich das mal mit den ersten zwei Tagen. Also neue Unterordner erstellen und die entsprechenden Bilder dahin verschieben. Testen. Klappt soweit. Bis dann 16 Tagesordner erstellt und mit den richtigen Bildern befüllt waren, hat es natürlich noch etwas gedauert...

Dann steigen die Anforderungen... Titelinformationen zum Beispiel. Oder wie schaffe ich es, dass ich trotzdem eine durchgängige Diashow vom ersten bis zum letzten Bild sehen kann, ohne dass ich nun dauernd die Ordner wechseln muss? Wieder lesen und testen. Es ist alles nur eine Frage der Zeit...

Nun funktioniert alles soweit. Wie oben dargestellt sieht man auf der Hauptgalerie die Unterordner nach Tagen sortiert. So kann man (auf Wunsch) den entsprechenden Tag anwählen. Dieser Link öffnet nun zum Beispiel den Tag 6, von Pienza nach Siena. Auch die Diashow von A-Z funktioniert. Sehr gut. Das gefällt mir richtig gut. Ich habe sogar herausgefunden, dass ich die aktuelle Konfiguration als Vorlage für neue Fotoalben abspeichern kann. Für zukünftige Radreisen bin ich also -was ein Fotoalbum anbetrifft- gut gerüstet.

auf die Lägern

Nach dem gestrigen Regentag überlegte ich heute morgen, ob ich in die Stadt auf die Rikscha soll oder ob ich eine Bikerunde in der Umgebung machen soll. Es war kaum 20° Grad und die zügige Bise machte das Ganze ziemlich frisch. Es lagen keine Rikscha-Buchungen vor. Also: Heute eher eine Runde biken, Donnerstag bis Samstag dann Rikscha fahren und Geld verdienen.

Ich entschied mich dafür, wieder einmal auf die Lägern-Hochwacht zu fahren. Das bedeutet zwar eine längere Teer-Anfahrt, doch die schönen Trails und die gute Aussicht von der Plattform entschädigen dafür. Ausserdem sorgen die 400 Höhenmeter Anstieg bis zur Hochwacht für erhöhten Puls und einen gewissen Trainingseffekt. Das passt also gut.

Das TREK 1120 macht einfach unglaublich Spass. Mittlerweile habe ich es sehr gut auf meine körperlichen Anforderungen angepasst und es fährt sich einfach toll. Was mit "toll" gemeint ist, lässt sich nur schwer beschreiben. Es ist so unkompliziert und direkt. Irgendwie ehrlich. Ohne Federung weiss man immer ziemlich genau über den Untergrund bescheid und trotzdem bieten die dicken Reifen guten Komfort. Die 1x11-Schaltung funktioniert knackig und die Bremsen verzögern ausreichend. Es passt einfach. Und natürlich gefällt es mir seit der Umlackieraktion auch sehr gut. Das GPS sagt: 59 km., 3:28 Std., 920 Hm.

Wetterkapriolen

Gestern war es schön, morgen soll es schön sein, doch für heute sagte der Wetterbericht: "Teils sonnig, teils bewölkt und im Norden und Osten teils Schauer." Hmmm... wir wohnen im Nordosten der Schweiz...

Am Morgen regnete es öfters und ich machte Bürokram am PC. Nebenbei verfolgte ich das Wetterradar. Kurz nach dem Mittag sollte es eine längere, trockene Phase geben. Das eignet sich perfekt für eine Bikerunde.

Als ich das obige Foto auf dem Irchel machte sah ich schon neue Regenwolken, von Westen her kommend. Es war klar, dass diese Runde nicht trocken enden wird. Es dauerte auch nur etwa 15 Minuten, bis die ersten Tropfen fielen und es dann deutlich in Regen überging. Ich hatte zwar eine Regenjacke eingepackt trotzdem überlegte ich, ob ich nicht irgendwo unterstehen soll und abwarten, bis der Regen vorbeizieht. Der Himmel war jedoch ziemlich gleichförmig grau, so dass es nicht nur nach einem Zehnminutenschauer aussah. Also Regenjacke anziehen und die Regenhülle über den Rucksack montieren.

Es war nass aber nicht kalt, zudem stand eine Waldauffahrt auf einen der Hügel in der Umgebung an und so fand ich die Regenfahrt eigentlich noch ziemlich schön. Berghoch ist das kein Problem. Bergrunter schleudern die breiten Reifen dann doch ziemlich viel Wasser und Dreck durch die Gegend, so dass man ziemlich eingesaut wird. Der Schauer dauerte jedoch keine halbe Stunde und schon bald zeigte sich wieder blauer Himmel und kurz später auch die Sonne, so dass ich die Regenjacke wieder ausziehen konnte.

Ich war dann noch etwa eine Stunde unterwegs und konnte dabei ziemlich abtrocknen. Als ich vor das Haus fuhr war es wieder sonnig und angenehm warm. Dies nutzte ich um das Bike gleich mit Wasser und Schamm zu putzen. So machte es auch das nächste Mal mehr Spass um das Bike wieder zu benutzen. Schön war's, hat gut getan und Spass gemacht. Das GPS sagt: 47km., 3:17 Std., 950Hm.

etwas pampig

Am heutigen Sonntagnachmittag hatte ich Zeit für eine Bikerunde. Ich wollte mal nicht die übliche Sonntags-Flughafenrunde drehen, sondern in unmittelbarer Nähe ein paar Forststrassen ausprobieren, an denen ich üblicherweise vorbei fahre. Das Wetter war sonnig und schön, etwa 26° Grad warm.

Irgendwie fühlte ich mich etwas pampig und schlapp. An Anstiegen schaltete ich rasch auf kleine Gänge und somit wurde es eine sehr gemütliche, eher langsame Runde. Ich bin alt genug um mich nicht über solche Formschwächen zu ärgern. Da sehe ich ziemlich locker darüber hinweg und geniesse um so mehr die Natur, in der ich mich bewege. Und natürlich das schöne Bike, welches völlig geräuschlos seinen Dienst verrichtet. ;-)

kurze Runde

Habe den heutigen Nationalfeiertag für eine kurze Bikerunde um den Flughafen genutzt. Nichts sportliches, sondern einfach eine gemütliche und genussreiche Ausfahrt. Velo-Spazieren.

Nun habe ich wirklich super Freude am farbigen Bike. Es macht einfach Spass, damit zu fahren. Und wenn das Wetter noch so angenehm und prächtig ist wie heute, dann komme ich mit einem zufriedenen Lächeln nach Hause.