It's magic

Seit die neu lackierten Teile da sind machte ich schon ziemlich viele Fotos und wenn ich sie mir danach am PC anschaue, so denke ich meistens: "es sieht irgendwie nicht so aus, wie ich es gesehen habe".

Das ist der magische Trick! Die Magie entsteht in meinem Auge und nicht in der Linse der Kamera. Das, was ich sehe und die Kombination des Sehens mit den dadurch ausgelösten Gedanken/Gefühlen erzeugt einen Gesamteindruck, der nicht durch ein Foto wiedergegeben werden kann.

Natürlich gibt es auch erklärbare Gründe wie zum Beispiel: Beide Farben enthalten Metallic-Splitter, die je nach Lichtverhältnis und Blickwinkel ganz unterschiedlich reflektieren. Im Violett sind die Metallic-Splitter so fein, dass man sie nur im direkten Sonnenlicht sehen kann (auch beim Detailbild oben muss man ganz genau hinsehen). Dann leuchtet die Farbe förmlich. Sobald es etwas bewölkt ist, erscheint der Rahmen dunkler und einfach violett. Im Blau der Gabel gibt es erstens mehr und zweitens viel grössere Metallic-Teile und deshalb sieht man da den Effekt viel besser und auch im Schatten noch sehr gut. Diese Metallic-Zusätze verleihen der Farbe Tiefe und Lebendigkeit. Dies kann die Digitalkamera nicht wiedergeben. Das ist zu komplex und wird zu einem Mittelwert zusammengerechnet. Nur das menschliche Auge kann solche Farben "erleben".

Das alles finde ich ganz speziell und spannend. Es zeigt mir, dass nichts direktes Sehen und Erleben ersetzen kann. Da nützen 1'000 Zeilen Text oder dutzende von Fotos nichts. Man muss es selbst sehen! Das ist wie das einfache Beispiel eines Apfels. Ich kann die Form, Farbe, Konsitenz, den Geruch und den Geschmack noch so detailgetreu beschreiben. Das ist alles Nichts im Vergleich zum einfachen reinbeissen in den Apfel. Nur das direkte Erleben ist Realität. Alles andere ist höchstens eine gute Beschreibung.

Genau so ist das Leben! Immer Jetzt, unmittelbar. Nie fotografiert oder beschrieben. Und gerade deshalb habe ich manchmal Mühe um Blogeinträge zu schreiben. Das direkte Erleben ist extrem vielschichtig und facettenreich, es kann immer nur bruchstückhaft wiedergegeben werden. Nur schon Gedanken und Sprache sind künstlich, beschreibend, und deshalb höchstens halb-wahr. Und das, was der Leser dann daraus macht, ist nochmals ein weiteres Stück von der Realität entfernt. Ich weiss das mittlerweile und es ist auch nicht schlimm, es ist einfach so.

Regensonntag

Es kommt ja eher selten vor, dass man sich freut, wenn es an einem Sonntag abkühlt und es über weite Strecken regnet. Heute war es aber so. Die Hitzewoche hat Substanz gekostet und auch dem Garten tut richtiger Niederschlag gut. Mir kam es insofern entgegen, dass ich ja nach meiner Freitags-Eskapade noch etwas angeschlagen bin.

Die Knieschmerzen sind zwar noch nicht ganz verschwunden, doch schon sehr viel besser. Ich hoffe, dass die letzten Beschwerden auch noch in den nächsten Tagen verschwinden. Das hat mir schon etwas einen Schrecken eingejagt. Knieprobleme ist so ziemlich das letzte, was ich als Rikschafahrer (und begeisterter Radfahrer) gebrauchen kann. Das kann schnell existenzgefährdend werden. Sollte ich ein Knie nicht mehr richtig belasten können, ist schnell Schluss für mein kleines Rikschageschäft. Und man hört es ja von Anderen: Kniebeschwerden können langwierig und kompliziert sein... das kann ich wirklich nicht gebrauchen.

Heute Morgen habe ich das TREK 1120 kurz geputzt und dann nutzte ich eine Regenpause für ein paar Fotos im Freien. Es ist fast einfacher das Bike zu fotografieren, wenn der Himmel bedeckt ist und nicht so harte Schatten fallen. Dann dachte ich natürlich daran, dass es an der Zeit wäre, für das TREK ein eigenes Fotoalbum zu erstellen. Und wenn ich schon daran bin, kann ich das SANTA CRUZ Album auch noch gleich mit den letzten Fotos erweitern und abschliessen. Für solchen PC- und Blog-Kram bietet sich das regnerische Wetter ja hervorragend an.

gleich übertreiben

Nachdem ich gestern keine Zeit hatte um mit dem wiederaufgebauten TREK 1120 eine Bikerunde zu drehen, wollte ich das heute nachholen. Ich hatte keine Buchungen für Rikschafahrten, ganz im Gegensatz zu Samstag. Am Sonntag soll es dann regnen und nur noch 20° Grad warm sein. Sozusagen der perfekte Tag für eine ausgedehnte Testrunde.

Es wurde wieder ein Hitzetag mit deutlich über 30° Grad und deshalb wollte ich die Sache a) ruhig angehen und b) viel im schattigen Wald fahren. Zudem füllte ich die Trinkblase bis obenhin voll.

Die ersten zwei Stunden vergingen wie im Flug und es kann schon sein, dass ich die Hitze etwas unterschätzte und auch nicht genügend getrunken habe. Auf alle Fälle verliess mich an einem Anstieg fast schlagartig die Kraft und ich suchte den nächstgelegenen Brunnen im Schatten auf. Da hielt ich den Kopf zur Kühlung unter das laufende Wasser und trank sicher einen Liter, bis ich mich wieder besser fühlte. Proviant hatte ich keinen dabei und deshalb plante ich einen Essenshalt in der Tössegg. Das hat dann auch wirklich gut getan.

Als ich weiterfuhr war es kurz vor 14:00 Uhr. Die Sonne brannte gnadenlos von einem wolkenlosen Himmel und es war richtig heiss. Kaum trank ich einen Schuck aus der Trinkblase, hatte ich schon wieder einen trockenen Mund. Ich plante einen nächsten Halt bei einer Tankstelle für ein kaltes Süssgetränk und einen Schokoriegel.

Langsam kriegte ich rechts Knieschmerzen. Komisch, sowas hatte ich noch nie. Also ignorieren und weiterfahren. Doch es wurde nicht besser, sondern der Schmerz machte sich immer deutlicher bemerkbar. Als ich bei einer nächsten Pause im Schatten sass fiel mir auf, dass mein rechtes Knie leicht angeschwollen war. Nicht gut. Ich war noch etwa 15 Kilometer und einen Hügelzug von zuhause entfernt. Etwas zum Abendessen wollte ich auf dem Heimweg auch noch einkaufen. Als ich dann den Supermarkt betratt, humpelte ich deutlich. Ein stechender Schmerz machte sich bei jeder Beugung des Knies bemerkbar. Mist.

Zu allem Übel wurde mir auch noch übel ;-) vermutlich überhitzt, Anzeichen eines Sonnenstichs. Als ich dann zuhause ankam, machte ich mir reichlich zu trinken und musste mich erstmal hinsetzen. Ja, das war alles irgendwie zuviel. Es machte halt einfach super Spass und Zeit hatte ich auch, wieso sollte man denn beim ersten Zieperlein gleich heimfahren? Obwohl, gescheiter wäre es vermutlich gewesen... Nun sitze ich zuhause und habe das Knie mit Perskindol Coolgel eingeschmiert. Morgen stehen Rikschatermine an, da muss ich zumindest wieder halbwegs fit sein. Das GPS sagt: 62 km., 4:24 Std., 1'310 Hm.

Candy-Bike

Heute war es nun soweit. Am Morgen konnte ich Rahmen und Gabel abholen und am Nachmittag baute ich das Bike dann wieder auf.

Für eine Probefahrt hat es leider nicht mehr gereicht. Etwas arbeiten musste ja auch noch sein. Werde in den nächsten Tagen aber bestimmt weiter berichten. Ich find's super!

Beat's TREK

Habe soeben ein Bild des fertig gestalteten Rahmens erhalten.

Auf dem Unterrohr steht nun nicht mehr TREK sondern BEAT ;-)

Ich dachte, wenn ich durch die Umlack-Aktion den Garantieanspruch verliere, so kann ich auch gleich meinen Namen auf den Rahmen schreiben. So ist es ganz bestimmt ein Unikat. Egozentrisch? Egal. Ich find's zumindest originell.

Ganz ehrlich... irgendwie habe ich mich für diese Aktion schon fast etwas geschämt. Ich habe wirklich niemandem davon erzählt. Es war mir irgendwie peinlich. Es hat schon einen etwas kindlichen Touch, wenn man seinen Namen auf seine Spielzeuge schreibt. Schmunzeln muss ich trotzdem...

Verzögerung

Der blau-metallic-Lack brauchte etwas länger um zu trocknen und so konnte erst heute die abschliessende Klarlackschicht aufgebracht werden. Am Donnerstag hole ich die Teile ab. Dann habe ich die guten Stücke erstmals live in der Hand und werde bestimmt auch ein paar Fotos machen. Alle bisherigen Bilder wurden mir vom Lackierer zugeschickt.

blaue Gabel

Gestern Samstag wurde nun blau-metallic lackiert. Wenn man auf das Bild klickt, sieht man eine kurze Filmaufnahme der Gabel, mit dem tollen Metallic-Effekt.

Die neue Farbgebung nähert sich also der Fertigstellung. Am Montag kommen noch die neuen Aufkleber auf den Rahmen und am Dienstagmorgen kann ich die Teile dann abholen. Ich freue mich wie ein kleiner Junge auf Weihnachten... :-)

nächster Schritt

Auf dem oberen Bild ist der geplante Farbübergang abgebildet. Links vom weissen Kleber wird es zum Schluss blau-metallic. Zuerst wird eine Grundierung (Primer) aufgebracht und danach kommt der Decklack. Ich bin wirklich gespannt...

TREK in violett

Gut Ding will Weile haben... Heute habe ich ein Bild des TREK-Rahmens mit der neuen Pulverbeschichtung erhalten. Das gefällt mir schon mal sehr gut.   

Nächste Woche wird die Gabel und der Steuerkopfbereich noch blau metallic lackiert und die neuen Aufkleber angebracht. Ich hoffe, dass bis Ende nächster Woche alles fertig ist und ich die Teile danach abholen kann. Ich freue mich riesig...

Bling Bling

Während ich auf den neu lackierten Rahmen warte, kaufte ich ein paar edle Teile um sie dann anzubauen.

Oben links ein Chris King Steuersatz und rechts davon das entsprechende Innenlager (Tretlager). Beide Teile natürlich in passendem Navi-Blau. Das sind technisch hochwertige Teile, mit 10 Jahren Garantie. Am KISH fahre ich nun auch schon seit 13 Jahren mit einem King-Steuersatz. Die Teile sind nicht nur ein technischer Leckerbissen sondern auch super schön anzusehen.

Dann links unten Aluminium-Schrauben. Die sind für die Flaschenhalter und die diversen anderen Befestigungsösen. Rechts davon dann Titan-Schrauben für die Bremssättel. Titanschrauben sind stärker als Stahlschrauben und dennoch fast ein Drittel leichter. Natürlich sind die Aluschrauben nochmals ein Stück leichter, dafür darf man diese auch nicht stark belasten, weil Alu ja doch recht weich ist. Wie auch immer. Gekauft habe ich das alles vor allem wegen dem Aussehen. Farblich passende Schrauben find ich schon sehr schick und extravagant. ;-)