etwas alleine biken

Ich startete heute gegen 13:00 Uhr mit dem INTENSE Spyder29 Fully auf eine Trainingsrunde. Seit langem fuhr ich wieder einmal alleine.

Das Wetter war unerwartet gut. Etwa 7° Grad über Null, wolkig, windig, ab etwa 500 Meter über Meer mit nassem Schnee auf vielen Wegen. Ich startete locker auf viel Asphalt. An der ersten kräftigen Steigung schaltete ich bewusst rasch auf eine kleine Übersetzung und kurbelte mit kontrolliertem Aufwand hoch. Ich entschied mich, noch rüber zum Irchelturm zu fahren um dort oben dann ein Standardfoto zu schiessen.. Auf dem Weg dahin lagen noch zwei Hügel im Weg. Der Beerenberg und der Multberg. Schön. Ich hatte Zeit und Lust.

Auf dem Beerenberg kam ich dann erstmals in Schnee. Nasser, spritzender Schnee und ich hatte keine Schutzbleche montiert. Da hiess es also bergrunter langsam fahren um nicht komplett eingesaut zu werden. Die Trails auf dem Multberg waren triefend nass, schlammig und rutschig. Ich musste mehrmals absteigen und schieben. Spass hat es trotzdem gemacht. Auf der Strasse runter nach Pfungen schleuderte es dann den Dreck wieder aus den Reifen. Heftig.

Auf der anderen Talseite begann dann der Aufstieg via Hueb auf den Irchel. Ich hatte Wetterglück und während der Bergfahrt war wieder ein sonniger Abschnitt, so dass es nicht nur Anstrengung, sondern auch Genuss war. Die Aussicht nach Winterthur, mit dem Säntis im Hintergrund, war nicht schlecht. Alle Berge waren wieder weiss verschneit und schön anzusehen.

Oben am Irchelturm war dann viel Betrieb. Es waren mehrere Zelte aufgebaut, Familien mit Kindern beherrschten die Szene und die Holzliege, auf die ich mich jeweils fürs Standardfoto setze, war auch schon besetzt. Hmmm. Ich machte eine kurze Pause und wollte sehen, ob die spielenden Kinder noch länger da bleiben, oder sie sich schon bald verziehen. Hmmm. Die bleiben. O.K. Vergessen wir das Standardfoto für heute.

Ich will dem Irchelgrat westwärts folgen und dann nach Möglichkeit ein paar Singletrails mitnehmen. Wieder hat es Schnee. Schweren, nassen, rutschigen Schnee. Trotzdem schwenke ich nach links auf den ersten schönen Singletrail zu. Es liegt viel Wasser auf dem Trail, Pfützen, Schneereste, Matsch. So langsam kriege ich nasse Füsse. Ein paar Trails sind noch jungfräulich. Keine andere Spur liegt bisher im Schnee...

Auf dem Nachhauseweg beschliesse ich, das Bike an der Auto-Selbstwaschanlage abzuspritzen. Es war gleich eine Box frei und es brauchte auch nicht viel, bis das INTENSE wieder sauber und weiss war. Schön. Auf dem Nachhauseweg entschied ich, das Gleiche auch noch mit dem KISH zu machen. Dieses stand immer noch ganz dreckig vom Nightride vom vorletzten Dienstag in der Garage.

Das habe ich dann auch gemacht. Beim KISH musste ich dann aber schon 2 Franken ausgeben, bis das Bike wieder sauber war. Da war wirklich alles vollgespritzt. Zuhause habe ich dann an beiden Bikes noch die Kette frisch geölt und die Rahmen mit einem Lappen noch etwas nachgewischt. Schön. Nun stehen wieder zwei saubere Bikes in der Garage. Ein Aufsteller. (Den Hochdruckreiniger mögen mir die Bikes für dieses Mal verzeihen.). Der Tacho sagt: 35 km., 2:46 Std., 870 Hm.

Kommentare

Ansicht der Kommentare: Linear | Verschachtelt

david am :

Schön das zu lesen. Ich war gestern auch auf dem Irchel, nur etwas früher. Wahrscheinlich bist du durch meine Spuren gefahren :-) Hoffen wir, dass es die letzte Biketour im Schnee in dieser Saison war.
Antwort

Kommentar schreiben

Umschließende Sterne heben ein Wort hervor (*wort*), per _wort_ kann ein Wort unterstrichen werden.
Standard-Text Smilies wie :-) und ;-) werden zu Bildern konvertiert.