Samstagstraining

Um 10:00 Uhr traf ich mich mit Jürg und Geri für eine samstägliche Trainingsfahrt. Beide hatten sich für heute etwas vorgenommen. Geri wollte eine ganz bestimmte Treppe runterfahren und Jürg den Uphill-Wanderweg von Dättlikon auf den Irchel möglichst ohne abzusteigen hochfahren. Deshalb legten wir  die Tour so an, dann wir an beiden Stellen  vorbeikamen und starteten in Richtung Irchel. Auf dem Weg zum Blindensteg kommen wir an die lange Treppe runter bis zum Holzsteg der über die Töss führt. Jürg und Geri fahren mutig und entschlossen runter.  Ich will einfach nichts riskieren und ein  heftiger Sturz kann ich mir momentan einfach nicht leisten. Deshalb verweigere  ich und trage das Bike emotionslos die Treppe runter. Für die Fotos hat dann Jürg nochmals gezeigt, wie es geht. Auf der anderem Flussseite beginnt dann gleich der Aufstieg nach Dättlikon und kurz nach den letzten Häusern beginnt der besagte, sehr steile Wanderweg direkt auf den Irchelrücken. Mein Computer zeigt Steigungen von gegen 20% Prozent an und schon bald muss ich absteigen und schieben. In Kombination mit dem wurzelübersäten Untergrund ist mir das einfach zu steil. Das schaffe ich nur noch zu Fuss. Oben angelangt müssen wir alle erstmals eine Verschnaufpause einlegen und machen uns dann auf den Weg um die schönen Singletrails an der Westflanke des Irchels über den Guggisbuck bis nach Teufen zu fahren. Von da nehmen wir nochmals die 200 Höhenmeter bis auf die Hügelkrete in Angriff, damit wir danach einen nächsten Singletrailgenuss von der Hochwacht runter nach Teufen auch noch absurfen können. In Teufen mussten wir Trinkwasser nachtanken und dabei machte ich diese Aufnahme mit dem vollblühenden Baum und den zusätzlichen Blumen. Machmal ist es bei uns wirklich wie im Paradies (und wir dürfen daran teilhaben). Frisch gestärkt motivierte uns Geri dazu, heute auch noch den Wanderweg von der Haumüli in Embrach hoch nach Eschenmosen zu packen. Dieser ist nur bei absoluter Trockenheit in diese Richtung fahrbar und deshalb konnten wir zwei anderen ja kaum nein sagen. Ich hatte wieder Mühe, doch diesmal blieb ich im Sattel und kämpfte die ganze Steigung hoch. Dies zu meiner Ehrenrettung ;-) .

Unser Kaffeehalt war heute bei einem "Tag der offenen Sägerei" geplant, bei Kägi in Augwil. Da gab es zwar keine Grillwürste (wie letzten Samstag), dafür jede Menge Kuchen. Auch gut. Wir genossen noch etwas die Sonne und machten uns dann schon bald auf den Heimweg. Der Tacho sagt: 40 km., 2:51 Std., 940 Hm

Kommentare

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vazifar am :

wären wir uns ums fast begegnet. ich bin mit ammunation von bülach über den eschenmosen auf die irchel hohwacht gefahren. runter sind wir über den freeride-singletrail nach dättlikon (ich nehme an, den kennt ihr, sind mehrere rampen und sprünge eingebaut, die man aber alle umfahren kann). grüsse - vazifar
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Spoony am :

Die Treppe sieht lang und steil aus. Vor denen habe ich Respekt. Stürze enden böse. Treppen mit einem Rutsch zu nehmen geht. Aber wenn's dann ein Knick hat und langsames, kontrolliertes Runterfahren gefragt ist, muss ich Forfait geben. Gruss
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