lernzeiten

Beruflich durchlaufe ich derzeit  eine Lernphase. Ich lerne die neuen Mitarbeiter schrittweise kennen und dadurch auch viele ihrer Sorgen und Nöte. Und dabei erfahre ich nun, dass persönliche und zwischenmenschliche Differenzen oft schwerer wiegen, als berufliche, sachbezogene  Unpässlichkeiten.  Natürlich wusste ich, dass in diesem "Team" einiges im Argen liegt, doch dass ich  auf so viele Aversionen und Antipathien treffe, erstaunt (und erschreckt) mich nun doch etwas...

Die Schwierigkeit liegt nun darin, wie ich  damit umgehe. Und da bin ich mir noch nicht so sicher oder modern ausgedrückt: ich habe noch keine klare Strategie. Nur auf nüchtern und sachlich zu setzen wäre jetzt vermutlich genauso falsch, wie die einzelnen Gefühle über zu bewerten. Wir sind zwar alles emotionale Wesen, doch wir sind nicht in einer Gruppentherapie, sondern in einem Arbeitsumfeld wo Ziele und Leistungen im Vordergrund stehen. Es braucht also die richtige Mischung aus sachlich und emotional. Doch was ist die richtige Mischung? (Vermutlich ist sie für jeden verschieden). Das muss ich in den kommenden Wochen noch besser herausfinden.

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