TREK 1120 - 2'000 km

Seit knapp 5 Monaten besitze ich nun das TREK 1120 und heute legte ich damit den 2'000sten Kilometer zurück. Da könnte ich doch glatt einmal ein erstes Fazit ziehen.

Das ist gar nicht so einfach, denn erstens bin ich aus dem Jubel- und Euphorie-Alter herausgewachsen und zweitens ist das Bike ziemlich ausgeglichen, ohne explizite Stärken aber auch ohne grössere Schwächen. Vielleicht hilft es als Ausgangsbasis, wenn ich den Werbetext von der TREK-Homepage zitiere:

Das 1120 ist der Traum eines jeden Bikepackers. Der robuste All-Terrain-Rahmen, die 29-Plus-Bereifung, das spezielle Gepäckträgersystem und die geländespezifische Ausstattung, wie etwa der 1x-Antrieb, machen das 1120 zu einem Tourenrad mit unbegrenzter Offroad-Tauglichkeit. Dieses Rad ist darauf ausgelegt, die entlegensten Winkel der Welt zu erkunden, meistert aber auch Wochenendtouren und kürzere Ausflüge hervorragend.

O.K. So gesehen wird das Bike bei mir eher unterfordert. Wie man auf dem Foto von heute sieht, fahre ich meist ohne Gepäckträger, die ich nur im Bedarfsfall ans Rad schraube. Auf der zweiwöchigen Italienreise bin ich mit 3 Packtaschen und knapp 6 Kilo Zuladung ausgekommen. Ohne Zelt, Matte, Schlafsack und Kochutensilien nutzte ich die Bikepacking-Möglichkeiten bei weitem nicht aus. Die "entlegensten Winkel der Welt" will ich damit auch nicht erkunden. Ich nutze es vorwiegend als Touren- und Mountainbike.

Im Vergleich zum KISH Tourenbike rollt es auf Asphalt deutlich schlechter und im Vergleich zum SANTA CRUZ Mountainbike ist es im Gelände (wegen der fehlenden Federung) deutlich unbequemer. Aber: Es kann beides - und das ist wohl das Entscheidende. Schotterstrassen und technisch einfachere MTB-Passagen, da ist das TREK in seinem Element. Man könnte es Offroad-Touring nennen. Es kann fast alles, aber nichts wirklich Spitze.

Wichtig ist: Ich fahre das Bike wirklich gerne. Ich mag die dicken Reifen und das gutmütige Fahrverhalten. Schon früher hab ich mal geschrieben: Es ist ein ehrliches Bike. Ohne Schnickschnack. Einfach draufsitzen, losfahren und Spass haben.

Was mich am meisten stört, ist diese hässliche, grau-matte Farbe. Das Rad anzuschauen macht mir nicht sonderlich Freude. Ich überlege mir wirklich ernsthaft, ob ich den Rahmen in einer schönen Farbe lackieren lassen soll. Noch schrecken mich die Kosten und der Aufwand ab. Wenn ich es weiterhin so regelmässig nutze wie bisher ist es aber nur eine Frage der Zeit, bis ich diesem Kotz-Grau überdrüssig werde.

Kommentare

Ansicht der Kommentare: Linear | Verschachtelt

Patrick Dreher am :

Machs doch wie die Künstler aus dem Cycle stories Heft 1 / 2019 von Rose. Die habe ein Bike cool mit kleinen, verschieden farbigen Streifen foliert. Wenn Du magst, sende ich dir Bilder per PN oder das Heft per Post.
Antwort

Beat am :

Hallo Patrick Ich kann mir das im Moment so gar nicht vorstellen. Ist die Rahmenform nicht viel zu komplex? Damit ich eher eine Idee davon kriege, wären ein paar Bilder per E-Mail an beat[at]bbbeat.ch schon hilfreich. Vielen Dank!
Antwort

Kommentar schreiben

Umschließende Sterne heben ein Wort hervor (*wort*), per _wort_ kann ein Wort unterstrichen werden.
Standard-Text Smilies wie :-) und ;-) werden zu Bildern konvertiert.