nimm's leicht

An einem der vergangenen Tage habe ich eher aus Langeweile denn aus Interesse in der rechten Seitenleiste auf die Kategorie "Philosophie" geklickt und mir einige ältere Beiträge durchgelesen. Interessant... Manchmal sieht man klarer als meistens. ;-)

Rückblickend stelle ich einfach fest, dass ich heute leichter lebe als früher. Wenn man das so sagen kann. Ich sorge mich weniger weil ich einsah, dass dies nur Sorgen macht. :-)

Ich habe nicht gefunden sondern erkannt, dass Suchen ein sinnloses Spiel ist (welches man nicht unbedingt zu spielen braucht). Wenn Friede/Harmonie/Glückseeligkeit ewig, allumfassend, überall und zu jeder Zeit verfügbar ist, wo und nach was soll man denn noch suchen? Man ist ja schon da...

Nicht-Identifikation ist zu einem Schlüsselbegriff geworden. Es gibt nicht mein Gesehenes, mein Gehörtes, mein Gefühltes, mein Gedachtes, mein Erlebtes. Das ist alles nur eine Geschichte, die sich mein Geist zusammenzimmert (und an diesen Körper heftet). In Wahrheit gibt es nur Aktivität, ganz ohne Anstrengung: sehen, hören, riechen, fühlen, tasten, erleben. Das alles geschieht ganz automatisch, ohne dass irgendein Ich etwas dafür tun müsste. Erst ein Ich fängt an zu interpretieren, zu bewerten und Prioriäten zu setzen. Ohne Ich ist alles viel entspannter, denn es ist einfach... wie es ist... ;-)

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