Digi- versus Handy-Cam

Die Geschichte mit dem neuen Handy ist eigentlich gar keine Handy-Geschichte, sondern eine Digicam-Geschichte. Mit dem bisherigen Handy, dem HUAWEI G07 Plus, bin ich an sich sehr zufrieden. Aber anyway...

Am 28. August 2017 liess ich meine kleine Handtasche auf einer Parkbank stehen, nachdem ich eine Pause machte. 30 Minuten später bemerke ich die Sache und gehe sofort zur Parkbank zurück, doch da ist nichts mehr. Das Täschchen war schon weg! Und blieb weg. Geklaut, geplündert, weggeworfen. Beim Fundbüro bin ich dreimal abgeblitzt. Darin war unter Anderem, mein letzter Digital-Fotoapparat. Eine SONY Cyber-Shot irgendetwas, die ansprechend gute Bilder machte.

Seit dem Verlust dieser Digicam habe ich mit dem Handy fotografiert. Das geht, doch die Bildqualität ist nicht berauschend. Öfters unscharf und rot wird überzeichnet. Zuerst dachte ich also, dass ich mir eine neue Digicam kaufe, die Qualitätsfotos macht und die ich dann auch wieder mitnehmen werde. So wie bisher.

Doch der grosse und entscheidende Vorteil des Handys ist, dass man es eigentlich immer dabei hat. Man braucht nicht noch an die Kamera zu denken. Sie ist immer mit dabei. Moderne, aktuelle Handys prahlen geradezu mit ihren Fotoqualitäten. Doppellinsen und allerlei pi, pa, po. Die integrierten Kameras der Top-Brands haben enorme Fortschritte gemacht. Mit dem Kameras wird nicht nur fotografiert, sondern auch in 4K-Qualiät gefilmt. Also: warum denn noch ein Zusatzgerät anschaffen?

Ich investiere das Geld, welches ich für eine neue Digicam ausgegeben hätte, besser in ein neues Handy mit moderner Foto-Ausrüstung.

Im letzten Sommer/Herbst, bei der Markteinführung des HUAWEI P10, wurde viel über das integrierte Leica-Fotosystem geschrieben. Zwei Linsen nehmen gleichzeitig ein Bild auf. Einmal mit 20 MegaPixeln in scharz/weiss und einmal 12 MPx in Farbe. Das wird dann zusammengerechnet und ergäbe ein ausgezeichnetes Bildergebnis. Das Produkt wird gelobt, doch andere Handys, wie etwa die Top-Modelle von Apple, Samsung, SONY, Google, HTC, oder LG, schneiden mit Ihren Fotosystemen genau so gut oder noch besser ab. Die Huawei-Leica Kamera ist also gut, doch nicht absolute Spitzenklasse.

Ich habe trotzdem nicht lange überlegt. Ich mag das HUAWEI G7 Plus. Es ist ein gutes Handy und mit gutem Fotoapparat heisst das aktuell nun HUAWEI Mate 10 Pro. Wenn man es physisch etwas kleiner möchte, dann ist es einfach nur das P10 (9mm kürzer, 5mm schmaler). Darauf fiel meine Wahl und ja, das neue HUAWEI P10 gefällt mir auch jetzt sehr gut, wenn es so vor mir liegt. Hier im direkten Vergleich. Links das alte G7, rechts das neue P10.

Es wird sich nun weisen, wie gut die Fotos mit dem neuen Handy werden... eine separate Digicam wird es aber nicht mehr geben.

Kommentare

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ROTSCHER am :

Es ist immer eine Frage des eigenen Anspruchs von den Bildern. Mein Handy hat ein Karl Zeiss Objektiv mit 20 Megapixel und schiesst ganz tolle Bilder, zumindest für den normalen Gebrauch. Aber eine Handykamera kann noch so gut sein, sie wird nie das erreichen, was eine sehr gute Digitalkamera schafft. Für mich war es immer klar, dass ich für meine Fotos auf dem Blog eine super Fotokamera möchte. Eine Kamera wo ich alles einstellen kann und eine hervorragende Bildqualität bietet. Ein Apparat, der nicht nur Knipsen, sondern echtes Fotografieren zulässt. Die Konsequenz daraus ist, dass ich bei schlechten Bildern nicht der Kamera Schuld geben kann ????
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Beat am :

Da hast Du sicher recht. Ich verstehe jedoch nichts von Fotografie. Ich kann meine Kamera nicht selbst einstellen und bin wohl eher ein Knipser als ein Fotograf. Der Automatikmodus ist mein Standard. Meine Fotos sind keine Kustwerke, sondern sie dokumentieren einfach meinen Alltag. Da erwarte ich von einem Fotoapparat eine gute Farbbalance, satte Farben. und natürliche Schärfe. Dann bin ich schon zufrieden.
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