Recherche

Heute bin ich einfach nicht richtig in die Gänge gekommen und habe vorwiegend rumgetrödelt oder Sport am Fernseher geguckt. Erst gegen Abend war dann das schlechte Gewissen gross genug, so dass ich mich doch noch aufraffen konnte um eine kurze Sonntags-Bikerunde zu fahren. Das Wetter dazu war nochmals prächtig schön und etwa 25° Grad warm.

Unterwegs machte ich mir ein paar Gedanken zu der Velotour auf Sizilien, welche ich Ende Februar 2020 plane. Grosse Teile der Strecke habe ich bereits am PC geplant und gezeichnet, doch irgendwie bin ich mit dem Streckenverlauf noch nicht wirklich zufrieden. Im Vergleich zu der diesjährigen Tour von Rom nach Genua wird es wohl deutlich mehr Asphalt geben, dazu etwas Schotterstrassen, doch fast keine Wanderwege oder Singletrails. Das hätte ich doch gerne etwas "anspruchsvoller".

Nach der Bikerunde habe ich im Internet dann die gängigsten GPS-Portale nach MTB-Strecken auf Sizilien abgesucht. Rund um den Ätna und in den Bergen im Norden findet man ein paar Strecken, doch im Süden und Südwesten bleiben die Karten vorwiegend leer. Hmmm... über die Gründe kann ich nur spekulieren. Viel Privatgrund, im Sommer zu heiss... wieso auch immer. Terra incognita.

Historisch und kulturell ist der Süden Siziliens sicher eine Reise wert. Vielleicht muss da halt der Anspruch auf eine Mountainbiketour etwas runtergeschraubt werden. Mal sehen. Es bleibt bis dahin ja noch viel Zeit und so kann ich noch etwas weiter recherchieren.

Einsparungen

Rein geschäftlich läuft dieses Jahr ja nicht so rosig und mit dem Wegzug von Arjun bin ich nun der Einzige, der für alle Firmenkosten aufkommen muss. So überlegte ich mir natürlich, wie ich an dem einen oder anderen Ort Kosten einsparen könnte. Ein wichtiger Kostenfaktor sind die drei Parkplätze im Stadtzentrum.

Seit Januar 2014 sind wir da eingemietet. Die Garage liegt strategisch gut, das passt soweit. Im Laufe des Jahres habe ich mit einem anderen Mieter gesprochen und ab Oktober werde ich nun den vorderen Parkplatz untervermieten. Die 4 Rikschas und mein Motorrad haben auf den verbleibenden zwei Parkplätzen genügend Platz. So kann ich ab nächstem Monat 1/3 der Mietkosten einsparen. Das ist gut so.

Next-Theme

Mit einem Theme wird das Aussehen dieses Blogs festgelegt. Grundsätzlich hat mir das vorher verwendete Skeleton-Theme sehr gut gefallen. Was mich aber wirklich störte war, dass das Menü nicht mobile-tauglich dargestellt wurde. Das heisst: Die aktuell drei Menüpunkte (Hallo, Fotogalerie, Übriges) werden bei der Darstellung auf dem Handy untereinander angeordnet und so wird der blaue Menübalken ziemlich dick. Da ich in Zukunft noch ein paar Menüpunkte anfügen will (z.B. Datenschutz), so wird der Balken dann immer dicker. Das kann's definitiv nicht sein.

In der letzten Woche habe ich ein paar Stunden investiert um dem Skeleton-Theme ein Mobile-Menü zu verpassen. Doch ich bin nur ein Anwender und habe keinerlei Programmierkenntnisse. Nach X Versuchen habe ich dieses Vorgehen dann beerdigt. Ich musste einsehen, dass ich das nicht kann und deshalb schaute mich nach einen anderen Theme um. Doch das war gar nicht so einfach. Ich wollte unbedingt den (Google-)Schriftfont Raleway weiterbenutzen, doch nur sehr wenige Serendipity-Themes bieten eine Integration von Google-Fonts an. Dann habe ich auch klare Vorstellungen, wie das Archiv auszusehen hat, und, und, und... ;-)

Wieder ein paar Stunden später habe ich mich dann heute morgen für das Next-Theme entschieden. Es folgte die farbliche Umgestaltung nach meinen Vorstellungen (und deshalb sieht man hier auf den ersten Blick auch kaum Veränderungen). Nun passt es soweit ganz gut und auch auf dem Handy sieht man nun -die von vielen Internetseiten gewohnte- Hamburger-Navigation.

Natürlich gibt es noch ein paar Kleinigkeiten, die ich noch "tunen" will. So wie immer...

Frühherbstausfahrt

War heute Nachmittag eine Runde biken. Das Wetter war zwar sonnig, doch gegenüber gestern war es mit etwa 18° Grad doch merklich kühler, zumal ein steter Biswind zu spüren war.

Ich fuhr so quasi meine Standardtour. Via Irchel und Rhinsberg nach Oberglatt um da am Pistenende einen Kaffee zu trinken. Bis ich dann wieder zuhause bin kommen gut 50 Kilometer und etwa 1'000 Höhenmeter zusammen. Das heisst etwa 3 Stunden Fahrzeit, mit Pausen etwa 4 Stunden draussen in der Natur sein. Dabei fiel mir auf, dass erstes Herbstlaub von den Bäumen fällt. Noch ist der Wald vorwiegend dunkelgrün, der Übergang zu braun kommt erst noch. Wie nicht anders zu erwarten war, war ich an diesem Mittwochnachmittag völlig alleine unterwegs. In den Wäldern bin ich noch nicht mal Hunde-Spaziergängern begegnet. Das war sehr angenehm, beruhigend und es tat -wie immer- der Seele gut.

Motivationsloch

In den letzten Jahren fiel ich meist so gegen Ende August in ein Motivationsloch. Die anstrengenden Monate Juni, Juli und August beginnen insofern Wirkung zu zeigen, dass ich mental ermüde. Meist bin ich in diesen Monaten mehr als 20 Tage mit der Rikscha in der Stadt Zürich unterwegs und während dieser Hochsaisonperiode gilt es wirklich fit und präsent zu sein. Doch auch als Rikschafahrer ist es wie in jedem anderen Beruf, es gibt viel Repetition und Gleiches, Unterschiede gibt es nur in Nuancen. Etwas andere Gäste, etwas wärmer/kälter, der eine oder andere Event...

Die körperliche Anstrengung stecke ich -nach wie vor- gut weg. Mit genügend Schlaf ist das gut zu bewältigen. Wie oben geschrieben ist es auch keine körperliche, sondern eine geistige Ermüdung, die zu diesen Motivationsproblemen führt.

Mit der wiederaufflammenden Freude am Mountainbiken habe ich mir dieses Jahr mehr Ruhetage gegönnt als die Jahre zuvor. Wenn ich zu Wochenbeginn keine Buchungen habe und das Wetter nicht wirklich top ist, bleibe ich auch einfach mal zu Hause und mache dann eine Biketour in der Umgebung. Vielleicht ist es deshalb nun Mitte September geworden, bis ich diese Lustlosigkeit zu spüren beginne. Ich reagiere empfindlicher auf schlechte Tage und fange dann rasch an die Sinnfrage zu stellen... Natürlich weiss ich, dass dies doof ist und eigentlich nichts bringt. Trotzdem erlebe ich auch dieses Jahr wieder dieses Motivationsloch. Hoffentlich geht es bald vorüber...

Spätsommer

Derzeit erleben wir sehr schöne Spätsommertage mit angenehmen Temperaturen. Es herrscht eine angenehm entspannte Atmosphäre in der Stadt und ich kriege auch entsprechende Buchungen für Rikschafahrten. Wie schon in den Jahren zuvor entwickelt sich der Monat September bisher recht positiv. Das ist sehr gut und das kann ich wirklich gebrauchen.

best bike ever?

War heute zuhause und vorwiegend am PC. Gegen Abend zeigte sich dann die Sonne doch noch und so drehte ich eine kurze Bikerunde um noch etwas frische Luft zu schnappen. Während der Fahrt dachte ich: "Das ist das beste Bike, das ich je hatte." :-)

Das ist natürlich Quatsch, denn "das beste Bike" an sich gibt es überhaupt nicht. Das ist immer abhängig vom Einsatzzweck, den persönlichen Vorlieben und dem eigenen Fahrstil. Ich hatte ja schon einige Bikes. Manche lösten mehr Emotionen aus und andere halt weniger. Das INTENSE Spider habe ich in bester Erinnerung. Das war mein erstes Bike mit 29-Zoll-Laufrädern. Nach dem ARROW Sirius (welches ich doch recht lange gefahren bin), war das ein echtes Aha-Erlebnis. Die Vollfederung war sehr komfortabel und die grossen Laufräder passten sehr gut zu meiner Körpergrösse und liessen bergab die vorher bekannten Überschlagsgefühle rasch vergessen. Das war für mich, zumindest damals, auch das "best bike ever".

Ich hätte mir auch lange überhaupt nicht vorstellen können auf einem ungefederten Bike im Gelände unterwegs zu sein. Doch auch ich werde älter und vorsichtiger. Ich suche nicht mehr die ultimative Herausforderung mit den schwierigsten Trails und besonders schnell zu sein ist auch nicht mehr wichtig. Meine Ambitionen haben sich viel stärker in Richtung Genuss verlagert. Und mit dem TREK 1120 durch die Gegend zu fahren ist halt ein echter Genuss. Die Rahmengrösse passt bestens und die dicken Reifen machen einfach Spass. Da habe ich echt jedes Mal viel Freude daran... und deshalb ist dieses Bike aktuell für mich das "best bike ever"!

gefangen?

Seit es diesen Blog gibt, also seit dem Dezember 2005, ist die basierende Software Serendipity. Ich startete damals mit Version 0.9 und nun sind wir bei Version 2.3.1 angelangt. Grundsätzlich bin ich mit dieser Lösung zufrieden. Serendipity läuft stabil und sicher.

14 Jahre sind eine lange Zeit. Vorallem in Bezug auf das Internet. Es hat sich sehr vieles verändert und viele neuen Funktionen und Möglichkeiten sind hinzugekommen. Alles wurde farbiger, bewegter und vor allem die visuelle Aufbereitung für mobile Benutzer hat neue Anforderungen mit sich gebracht. Das war vielleicht auch die grösste Änderung hier, als ich im Dezember 2017 auf eine mobile-ready Design-Vorlage umgestellt habe.

Serendipity ist ein "kleines" Produkt, welches von ein paar Enthusiasten in deren Freizeit weiterentwickelt wird. Das macht es sympathisch, doch professionell betreute Produkte können heute einfach mehr als Serendipity. Als ich die aktuelle Bike Butler Homepage aufgebaute, habe ich mich mit Joomla! auseinandergesetzt und dabei viel gelernt. Dies führte dann zu der Testinstallation J!-Spielplatz. Marktführer im Bereich der Blogsoftware ist heute aber eindeutig WordPress, welches die Grundlage für jeden dritten Blog weltweit bildet. WordPress bietet unglaublich viele Möglichkeiten und Zusatzsoftware, mit der man seinen Blog fast beliebig anpassen kann. Aufgrund der weiten Verbreitung gibt es natürlich eine grosse User-Community, welche sich in Foren austauscht und man so für fast jedes Problem einen Hinweis zur Lösung kriegt.

Natürlich gibt es noch viele andere Blog-Systeme und wenn man sich mit dem Gedanken trägt, einen Systemwechsel vorzunehmen, dann lohnt sich ein grosser Abklärungsaufwand im Voraus ganz bestimmt. WordPress ist zwar der Marktführer, doch das heisst nicht zwangsläufig, dass es auch "das Beste" System ist.

Wie ich vor ein paar Tagen (beim Backup) festgestellt habe, umfasst mein Blog, zusammen mit den Fotoalben, mittlerweile 1,7 Gigabyte an Daten. In den fast 14 Jahren wurden über 2'400 Blog-Einträge geschrieben, über 3'000 Bilder sind in den Einträgen platziert, über 1'000 Kommentare kommen dazu, genauso wie 34 Fotoalben mit etwa 5'000 Bildern... das ist eine gewaltige Menge an Daten...

Es gibt keine einfache Möglichkeit um zum Beispiel den Blog aus Serendipity zu exportieren und in WordPress zu importieren. Die Strukturen sind viel zu unterschiedlich und Serendipity ist am Markt mittlerweile so klein, dass grosse Anbieter wie eben als Beispiel WordPress keine Notwendigkeit sehen um eine Importfunktion für Serendipity zu schreiben. Die paar Serendipity-User die es noch gibt, sind einfach eine viel zu kleine Zielgruppe.

Bin ich nun also ein Gefangener von Serendipity? Komme ich schlicht und einfach nicht mehr davon los, weil ich schon zulange damit arbeite und zu viele Datan darin angesammelt habe? Es ist ja wohl völlig unrealistisch, 2'400 Blogeinträge händisch von einem System in ein anderes zu übertragen. Das würde hunderte von Stunden Arbeit bedeuten.

Die am einfachsten realisierbare Lösung wäre, wenn ich per Stichtag X ein neues Blogsystem in Betrieb nehme und darin die Vergangenheit, sprich diesen Serendipity-Blog einbette/anzeige, alle neuen Beiträge jedoch im neuen System schreibe. Ich habe das mal auf dem J!-Spielplatz getestet und das funktioniert soweit auch. Doch natürlich gibt es auch ein paar Nachteile, welche mich bisher von diesem Vorgehen abgehalten haben.

Erstens: Es gibt kein durchgängiges Archiv und somit ist keine einheitliche Suche mehr möglich. Jedes System hat seine eigene Suchabfrage und deshalb sucht man dann im aktuellen System zurück bis zum Stichtag X und im eingebetteten Serendipity-Blog dann von X bis zum Anfang. Zweitens: Man muss zwei Systeme pflegen. Wobei hier der Aufwand bezüglich Serendipity ziemlich klein ist. Weil man den Blog nicht mehr ausbaut, kann man sich auf grössere (Security-)Updates beschränken. Trotzdem muss man das im Auge behalten. Und drittens: Das ist einfach ein unschönes Gebastel...

Seit fast zwei Jahren beschäftigt mich dieses Thema immer mal wieder. Die Frage, was denn an einem anderen System als Serendipity so viel besser sein soll, kann ich nicht schlüssig beantworten. Ausser moderner und mehr fancy Möglichkeiten? Hinzu kommt die Überzeugung, dass jedes System Vor- und Nachteile hat. Die Nachteile von Serendipity kenne ich, die Nachteile eines neuen Systems würde ich erst noch kennenlernen. Das Einfache von Serendipity ist nicht zu unterschätzen. "Keep it simple" ist ja ein Leitmotiv von mir...

Ich weiss es nicht... ich stelle einfach fest, dass ein Umstieg nicht so einfach möglich ist. Und ist es nicht so, dass Inhalt wichtiger ist als Form? Ist ein etwas altbackenes Aussehen schlecht? Nur weil mein Blog etwas popiger daher kommen würde, wäre er ja nicht interessanter...

Es herbstelt

Der Herbst hat schnell und kräftig Einzug gehalten. Anfang der Woche war es noch sonnig und 25 Grad, während es nun vorwiegend grau ist und die Temperatur deutlich unter 20 Grad gesunken ist.

Ich bekunde etwas Mühe, mich dieser Veränderung anzupassen. Trotz langer Velohose, Unterleibchen und Langarm-Shirt fröstelt es mich, wenn ich rumstehe und auf Rikscha-Kunden hoffe. Es braucht wohl ein paar Tage, bis sich mein Körperempfinden daran gewöhnt. Und natürlich hat es auch gleich weniger Menschen in der Stadt. Einheimischen geht es wohl wie mir und für Touristen ist nun Zwischensaison. Auch mental braucht das einen Anpassungsprozess. Sunny days are over... oder zumindest machen sie jetzt einmal Pause.

PC-Kram

Die kühleren Herbsttage kommen und so werde ich Zeit finden um die Geschäftshomepage (und ev. auch den Blog) etwas aufzufrischen. Bevor jedoch effektiv Arbeiten durchgeführt werden ist es ratsam, von der bestehenden Konfiguration und allen Daten ein Backup zu machen.

Die BikeButler-Homepage baut auf Joomla! auf und dafür habe ich 2017 ein professionelles Backup and Restore Programm gekauft. Das ist einfach in der Bedienung und funktioniert zuverlässig. Alle Dateien und Datenbanken werden komprimiert und in ein einziges File geschrieben. Dieses File ist aktuell etwa 200MB gross und somit dauert auch der Download per FTP nicht allzu lange.

Bei diesem Blog sieht es aber ganz anders aus. Das Datenvolumen ist etwa 8x grösser und man muss alles manuell backupen. Bis die knapp 30'000 Dateien (1,7GB) dann heruntergeladen sind, vergeht gut und gerne eine Stunde. Dann noch die Datenbank exportieren und ebenfalls lokal sichern. Ja, das braucht alles seine Zeit... doch es beruhigt, wenn es gemacht ist.