eiskalte Erinnerung

Wegen der aktuellen Kältewelle blieb ich in den letzten Tagen vorwiegend zuhause in der warmen Stube. Als ich jedoch heute Morgen die Sonne sah, wollte ich doch wieder einmal etwas raus an die frische Luft und ein paar Velokilometer zurücklegen.

Über die Wintermonate dachte ich schon ein paar Mal daran, auf die Lägern-Hochwacht zu fahren, doch meist war ich zu faul und konnte mich nicht richtig motivieren. In den MTB-Anfangszeiten waren die Lägern quasi mein Hausberg, doch seit wir vor 15 Jahr umgezogen sind, haben die Besuche auf der Aussichtplattform immer mehr abgenommen. Seit ich Rikscha fahre und eigentlich nur noch in den Wintermonaten freie Zeit finde, bin ich schon froh, wenn ich es einmal pro Jahr schaffe. Ich schaue kurz nach... hier, am 30. Oktober 2016, also vor fast 1 1/2 Jahren, war ich das letzte Mal dort oben. Es war also wirklich wieder einmal an der Zeit.

Ich wusste: Es ist und bleibt kalt. Doch spätestens seit meiner Winterreise 2017 weiss ich auch, wie ich mich dafür zu kleiden habe. Zwei paar Socken an den Füssen, darüber feste Wanderschuhe. Gepolsterte Unterhose, dann eine lange Merino-Unterhose und als Aussenschicht eine winddichte Winterradhose. Oben zuerst ein kurzes Thermo-Shirt, dann ein Merino-Langarmshirt, darüber ein dünner Fleece-Pullover und zum Schluss eine gefütterte Windstopper-Jacke. Ein Buff für Hals und Kinn, sowie ein dickes Stirnband für die Ohren und darüber eine Fleece-Mütze. Und natürlich zwei verschiedene paar Handschuhe (1x dünn für berghoch und 1x dicker für flach und bergrunter). Nach diesem Tenü-Marathon konnte es also loslegen.

Ich brauche etwa eine Stunde Anfahrtsweg. Zum Warmfahren zuerst über einen Hügel mit etwa 150 Höhenmetern und danach vorwiegend flach. Vor allem in der Fläche kamen die Erinnerungen an die Winterradreise wieder deutlich hoch. Es ist kalt, man kurbelt so vor sich hin, die Natur ist im Winterschlaf, der Spass hält sich in Grenzen... Am Fuss der etwa 400 Höhenmeter langen Steigung mache ich einen kurzen Halt. Ich ziehe den Fleece-Pullover unter der Jacke aus und verstaue diesen in der Seitentasche. Dann ziehe ich die dünneren Handschuhe an, setze mich wieder auf und fahre weiter.

Irgendwie werden die Berge mit zunehmendem Alter immer steiler... Mein Fitness-Level ist nicht gerade prickelnd... ich muss runter schalten, auf's kleine Kettenblatt... das konnte ich auch schon besser... dranbleiben... gleichmässig atmen... nicht übertreiben... in der Ruhe liegt die Kraft...

Die gewählte Route zwingt mich die letzten etwa 50 Höhenmeter das Fahrrad durch den Wald hoch zu schieben. Das ist auch im Sommer zu steil um zu fahren, im Winter mit Schnee und Eis dann unmöglich. Es stört mich nicht. Im Gegenteil. Mal eine andere Art der Bewegung und auch eine gute Belastung. Doch am schattigen Nordhang ist es schon sehr kalt... das GPS sagt - 11,2° Grad... Immerhin, das Ziel, die Aussichtsplattform, liegt dann nicht mehr im Schatten. Nur hat sich in der Zwischenzeit eine Art milchiger Hochnebel gebildet und deshalb ist die Aussicht nicht wirklich gut. Hier zeigt das GPS nun -8,5° Grad, doch es weht ein unangenehmer Nordwind. Auch die noch schneebedeckten Bänke laden nicht wirklich zum Verweilen ein. Deshalb mache ich nur ein paar Fotos, schaue ein paar Mal in die Ferne, ziehe mich wieder warm an und schon bald geht es wieder runter.

Es ist ganz klar, dass ich auf dem Nachhausweweg noch eine Kaffeepause einlegen werde und dafür bietet sich der Imbiss am Flughafen-Pistenende bei Oberglatt förmlich an. Das ist ein guter Belohnungsort, denn von da gibt es nur noch einen Hügel und weniger als 10 Kilometer bis nach Hause. Ich geniesse den heissen Milchkaffee und schaue den Flugzeugen bei der Landung zu. Flugzeuge, egal ob beim Start oder bei der Landung sind immer wunderbare Gedankenspender. Wo kommen die jetzt wohl her? War es dort sonnig und heiss? Ferien oder Business? Freuen sie sich wieder zu Hause zu sein oder steigen sie hier nur um? Herrlich, was man sich da alles zusammendichten kann... Bei mir ist es ganz sicher. Ich fahre jetzt nach Hause und stelle mich unter die heisse Dusche. Darauf freue ich mich! Das GPS sagt: 49,9km, 2:59 Std., 830 Hm.

scroll-to-top Button

Ich habe wirklich Freude, wie dieser Blog nun auf Handys/Smartphones angezeigt wird. Klar, einfach, simpel, mit schöner Schrift und wirklich gut lesbar. Fehlt eigentlich nur noch die Möglichkeit, dass man von jeder Seitenposition aus wieder sehr einfach an den Seitenanfang gelangt. Gerade bei viel Text scrollt man ja andauernd nach unten und wenn man zurück will ist es überhaupt nicht benutzerfreundlich, wenn man alles wieder hochscrollen muss. Also muss ein scroll-to-top Button her.

Eigentlich dachte ich, dass dies simpel zu realisieren sei. Serendipity wird wohl ein entsprechendes Plugin dafür anbieten. Doch da habe ich mich geirrt. Nicht nur das. Auch im Forum wurde anscheinend noch nie danach gefragt... Komisch... Also stellte ich mal die Frage, ob das so simpel sei, dass ich es einfach nicht gesehen/gefunden habe. Es folgte die zweite Überraschung. "Nein, das gibt es nicht und das hat bisher auch noch niemand gewünscht." - "ist auch zu simpel für ein eigenes Plugin. Kannst Du Dir einfach mit etwas JavaScript und CSS ins eigene Template einbauen."

So, so... surprise

Habe dann etwas gegoogelt, um Hilfe gebeten, ausprobiert und siehe da: Unten rechts ist dieser Button nun zu sehen. smiley Supi!

frostig kalt

Am kommenden Donnerstag, 1. März, startet die neue Rikscha-Saison. Eigentlich bin ich motiviert, doch wenn ich mir den aktuellen Wetterbericht ansehe bin ich mir nicht so sicher, ob ich wirklich am Donnerstag starten werde. Mal sehen...

Die Macht der Worte

Ich verlinke hier einen Beitrag, den ich vor ziemlich genau 12 Jahren geschrieben habe. Nicht, dass mir dies damals zum ersten Mal aufgefallen wäre, es ist einfach der erste diesbezügliche Beitrag in diesem Blog. Einen interessanten Artikel zu der Bedeutung von Worten, Metaphern und der Sprache an sich findet sich hier, bei ZEIT ONLINE. Ich finde das noch immer ein sehr spannendes Feld... auch die im Artikel erwähnte Verbindung zwischen Muttersprache und Weltsicht... wirklich lesenswert.

Seit dem verlinkten Blogeintrag und heute hat sich mein Verhältnis zu Wort und Sprache insofern verändert, dass ich den Worten (seien sie gesprochen oder geschrieben) nicht mehr so viel Bedeutung und Wert beimesse wie früher. Ich verstehe Worte viel mehr als Etiketten, als Um- oder Beschreibungen von Etwas. Der Absender/Sprecher/Schreiber steht eigentlich immer in einem anderen Kontext/Umfeld als der Empfänger/Hörer/Leser und deshalb ist es ja per se sehr unwahrscheinlich, dass genau das verstanden wird, was ausgedrückt werden will. Aber das nur am Rande.

Ich habe mir also über die Jahre angewöhnt, dass ich alles nur noch als Beschreibung wahrnehme. Eine Beschreibung von Wirklichkeit/Wahrheit, die als solches gar nicht beschrieben werden kann, weil es dafür gar keine Worte gibt. Natürlich gibt es treffendere/wahrere Beschreibungen und unzutreffendere "Fake-News" oder eben Lügen. Es ist schon gut, über ein gewisses Mass an Urteilsfähigkeit zu verfügen um relativ schnell die Spreu vom Weizen oder eben die Lüge von der Wahrheit zu unterscheiden. Nur muss man halt auch enerkennen, dass es in Worten keine absolute Wahrheit gibt (denn wie gesagt: Sprache ist im besten Fall die treffende Beschreibung von Wahrheit, nie jedoch die Wahrheit an sich).

Spannend finde ich, dass sich durch diese Erkenntnis über die Jahre eine gewisse geistige Entspannung eingestellt hat. Die ergab sich daraus, dass ich selber zu wählen begann, worauf ich meinen Fokus lenke und welche Etiketten ich den Ereignissen/Dingen/Geschehnissen anhefte. Hmmm, wie kann ich das am besten erklären? Schwierig...

Als erstes verzichtete ich auch negative Worte und Bewertungen. Ich sah ein, dass mir diese nichts bringen. Es zieht mich mental eher runter und einfach nur "recht haben" hat keinen Wert an sich. Als nächstes versuchte ich auf spontane negative Reaktionen positive Gegen-Gedanken zu entwickeln. Als Beispiel: Ein Glas fällt runter und zersplittert auf dem Küchenboden. Erste Reaktion: "So ein Mist!" Gegengedanke: "Zum Glück habe ich mich nicht geschnitten". Irgendwann kam mir das etwas gekünstelt vor und ich merkte, dass überhaupt keine gedankliche Reaktion nötig war. Dinge geschehen einfach, egal was ich darüber denke. Auch negative Gedanken sind nur Gedanken. Erst meine Beurteilung macht sie negativ oder positiv. Heute akzeptiere ich diese Gedanken weil ich weiss, dass sie wieder verschwinden. Ich brauche sie nicht mit positiven Gedanken zu verdrängen. Sie verschwinden von selbst. Diese Erkenntnis ist entspannend...

Noch besser fand ich, als ich irgendwann realisierte, dass alle Bewertungen sich mit der Vergangenheit beschäftigen, die ich (egal was ich darüber denke) nicht mehr ändern kann. Es lohnt sich also überhaupt nicht, negativ über Vergangenes nachzudenken. Es beeinflusst höchstens noch die Zukunft in negativer Weise. Und als Nächstes: Zukunftspläne machen nur auf praktischer Ebene Sinn. Man kann nicht planen, wie man sich fühlen wird. Auch wenn man sich einen angestrebten Erfolg noch so rosig ausmalt, man weiss nicht, wie man sich dann wirklich fühlt. Und eine irgendwie gelagerte Erwartungshaltung bietet nur Möglichkeiten der Enttäuschung -> das habe ich mir aber anders vorgestellt! Kurz zusammengefasst: Nicht über Vergangenes nachgrübeln, situativ beurteilen und entscheiden und "nach bestem Wissen und Gewissen" planen und handeln. Und die Krönung: Trotz Planung und Berechnung ergebnisoffen bleiben und zumindest versuchen, keine Erwartungshaltung zu entwickeln.

Das alles trug zu meiner inneren Beruhigung bei. Und: Es lernte mich zu Vertrauen. Es geht nicht ohne ein Grundvertrauen in das Leben an sich. Vielleicht klingt das naiv doch ich gehe nicht davon aus, dass mich alle nur zu ihrem eigenen Vorteil bescheissen wollen. Genausowenig denke ich, dass die Natur oder die Umwelt uns feindlich gesinnt ist. Natürlich gibt es Umweltkatastrophen die einem treffen können und Menschen die einem schaden wollen aber vom Ansatz her ist einfach alles Potenzialität/Möglichkeit. Wertneutral. Weder gut noch schlecht. Ängstlichkeit und Übervorsichtigkeit sind schlechte Berater weil man dann immer auf der Hut (im Abwehrmodus) sein muss. Mit Grundvertrauen lässt sich alles entspannter angehen.

Jetzt bin ich aber ziemlich abgeschweift...

Also: Gedanken sind Worte. Diese Worte gewinnen mit gemachten Erfahrungen an Bedeutung und lösen in uns entsprechende Assoziationen und Bilder aus. Deshalb sind Worte auch mächtige Instrumente, mit denen wir beeinflusst werden. So lösen Worte wie z.B. "Personenfreizügigkeit" und "Überfremdung" ganz unterschiedliche Bilder in uns aus, auch wenn damit unter Umständen das Gleiche gemeint ist. Mächtige Menschen, Anführer und Politiker wissen das ganz genau und beeinflussen uns deshalb mit gezielt eingesetzten Worten um bei uns die gewünschte Reaktion auszulösen.

Es kann also nur helfen, wenn wir den Worten an sich nicht zu viel Glauben schenken und sie etwas aus Distanz (als Etiketten) betrachten. Es sind nur Worte. Beschreibungen einer Realität aber nicht Realität an sich.

wieder einmal: loslassen

So langsam neigen sich meine "Ferien" dem Ende entgegen. Es war ein interessanter Abschnitt. Ich verbrachte viel Zeit vor dem Computer und habe einiges gelernt. Das war ein schöner Zeitvertreib, denn irgendwie mass man sich, seinen Körper und seinen Geist, ja beschäftigen... Die erzielten Resultate (neue Bike Butler Homepage, Blog-Umzug und -Redesign, Aufbau des Joomla!-Spielplatzes, Reparatur und Wartung der Rikschas) sind in der relativen Welt wichtig und deshalb bin ich froh und dankbar, dass ich dies -für meine Verhältnisse- ansprechend gut hingekriegt habe.

Nun folgt jedoch wieder ein Moment des Loslassens. Des Einsehens, dass dies alles nur Teil des existentiellen Spiels war. Dass diesem Zeitverteib keine absolute Wichtigkeit innewohnte und dass es nur für mein kleines Ego von Bedeutung war. Und da "mein kleines Ego" nur eine fiktive Gedankenkonstruktion ist, ist auch dessen Bewertung "es war gut, sinnvoll, wichtig, richtig, etc. pp." ziemlich irrelevant. Also kann ich davon loslassen... ich kann es gut sein lassen... herschenken...

Das wirklich Wertvolle war, dass ich nichts musste. Ich fühlte mich nicht durch äussere Umstände zu diesen Handlungen gezwungen. Es war ein natürlicher Fluss aus dem Erkennen der Bedürfnisse und dem Erlernen und Einsetzen nötiger Werkzeuge um diese Bedürfnisse zu befriedigen. Es hatte stets etwas Spielerisches in sich und war nie verbissener Ernst...

Die "wie weiter"-Frage des letzten Blogeintrags lasse ich also unbeantwortet. Ich lasse jetzt los und lasse es fliessen.. ohne willentlich getroffene Entscheidung. Es wird sich von selbst entscheiden. Ich kann es ganz entspannt auf mich zukommen lassen.

wie weiter?

Vorwort: Meine berufliche Situation lässt es zu, dass ich fast zwei Monate (Januar und Februar) zur freien Verfügung habe. Natürlich gibt es auch da ein paar Dinge zu tun (Buchhaltung, Jahresabschluss, Rikscha-Wartung), doch mindestens 30 Tage stehen mir ohne jegliche Verpflichtung zur freien Verfügung. Letztes Jahr nutzte ich diese Zeit für eine Radreise. Dieses Jahr blieb ich zu Hause und verbrachte die meiste Zeit vor dem Computer. Nachdem die BikeButler-Homepage soweit fertig war, kümmerte ich mich um die Domainen bbbeat und dokumenzi. Beide zügelten zu einem neuen Webhoster, wurden aktualisiert und auf dokumenzi.ch richtet ich mir einen Joomla!-Spielplatz ein. Soweit so gut. Nun stellt sich mir "die Mutter aller Fragen":

Das Content Management System Joomla! habe ich soweit kennengelernt. Was will ich mit diesem Wissen nun anfangen? Soll das Ziel sein, dass ich diesen Serendipiy-Blog irgendwann nach Joomla! migriere oder will ich eine zukünftige BikeButler-Homepage möglichst selbständig aufbauen? Falls beides nicht das Ziel ist, was will ich denn zukünftig mit dem Joomla!-Spielplatz anfangen?

Diese Fragen stellen sich mir deshalb, weil ich erkannte, dass ohne (kleine) Investitionen weder ein sauberer Blog noch eine moderne Webseite erstellt werden können. Es braucht in jedem Fall zusätzliche Erweiterungen/Komponenten, die die gewünschte Funktionalität bereitstellen. Und wie man ja allgemein weiss, hört spätestens beim Geld der Spass auf oder eben, man fragt sich: "Was willst Du?"

Falls ich diese Joomla!- und Webdesign-Geschichten als neues Hobby betrachte, dann lassen sich dadurch auch gewisse Ausgaben rechtfertigen. Es ist ja nicht so, dass ich hier von substantiellen Investitionen spreche. Es ist kleines Geld und deshalb neige ich ja auch dazu, dieses Geld auszugeben. Trotzdem stellt sich die Frage: "Wozu?"

Ich stehe diesbezüglich also vor der Entscheidung, ob die vergangenen Wochen einfach nur Spass und Zeitvertreib waren, oder ob daraus etwas Sinnvolles entstehen soll. Wenn ja, gilt es Ziele zu defininieren und sich anhand dieser Ziele zu orientieren...

Der ganze Luxus an der Situation ist, dass ich mir diese Fragen wirklich ergebnisoffen stellen kann. Es gibt kein "muss"...

Joomla!-Bastelein

Habe heute auf dem Joomla!-Spielplatz mit dem Blog-Einstellungen herumgespielt. Joomla! ist viel umfangreicher als Serendipity und deshalb gibt es viel mehr Einstellmöglichkeiten, die man auch zuerst einmal finden und deren Funktionen man testen muss. Was es im Standardpaket nicht gibt, ist eine Kommentarfunktion. Hier werde ich wohl die gleiche Komponente installieren, die im Blog der BikeButler-Homepage bereits läuft. Dafür habe ich den Herausgeber für einen vergünstigten Upgrade angefragt.

kalte Rikschafahrt

Heute wurde ich von Schweiz Tourismus für eine individuelle Tour mit einem belgischen Journalisten gebucht. Leider war es ein klassischer Februartag. Nur knapp über Null Grad, grauer Hochnebel. Ich bin natürlich froh, dass die gewählte Tour gut angekommen ist und der Gast mir versichert hat, dass er Bike Butler in seinem Reisebericht erwähnt.

basteln

In den letzten Tagen habe ich an meinen (diversen) Internetseitseiten etwas rumgebastelt.

Seriös waren dabei die Anstrengungen um die geschäftliche Homepage auf den neusten technischen Stand zu aktualisieren. Da hatte ich in letzter Zeit so meine Probleme. Als ich vor etwa 2 Wochen Joomla! 3.8.3 auf 3.8.4 updatete, schien eigentlich alles gut zu funktionieren. Doch als ich mit dem Handy/Mobile auf die Seiten zugriff, zeigte sich das grosse Chaos. Die Stil-Anweisungen schienen nicht geladen zu werden. Am Desktop schaute alles gut aus, doch die mobile Version funktionierte einfach nicht. Also Backup von V3.8.3 aufspielen und wieder testen.

Meine Recherchen ergaben dann, dass Joomla! 3.8.4 scheinbar ein Problem hat und (falls die Probleme auftreten) man besser auf 3.8.5 warten solle. O.K. Den Joomla!-Offiziellen hat das wohl ziemlich Druck gemacht und gestern wurde dann 3.8.5 freigegeben. In der Zwischenzeit fand ich noch kleinere Fehler auf der Homepage, die ich Schritt für Schritt korrigierte. Heute updatete ich nun auf 3.8.5 und siehe da: es funktioniert. Auch die Mobile-Ansicht. Gut so. Also: Backup nach Update erstellen.

Auf dem Joomla!-Spielplatz habe ich die Anzeigebreite von 960px auf 1'200px vergrössert (nachdem ich dafür im Internet eine Anleitung gefunden habe). Das gefälllt mir recht gut. Zudem verbrachte ich einige Stunden damit, Das Joomla!-Grundgerüst und das Basistemplate Protostar besser zu verstehen. Auch dafür gibt es hilfreiche Seiten im Netz.

Zu guter Letzt habe ich dann gestern auch Serendipity (sprich: diesen Blog) verbreitert. Ebenfalls von 960px auf 1'200px. Die heutigen Bildschirme geben das her und mir gefällt das Design schon besser, wenn links und rechts nicht gar so viel Leerraum ist.

Schön. Ich habe Zeit für solche Basteleien... ;-)

erste Bilder

Heute stand die erste Hochzeitsfahrt 2018 auf dem Programm. 11:30 Uhr vor dem Standesamt. Wir hatten Wetterglück und etwas Sonnenschein, auch wenn es mit +2° Grad doch ziemlich kalt war. Das Brauptpaar heiratete in Alltagskleidern und war deshalb auf Winter eingestellt. Zusammen mit der Decke hat es dann auch gut funktioniert. Der Fotograf gab mir am Ziel noch 10 Fr. Trinkgeld. ;-)

Ich versuchte ein paar erste P10-Handyfotos zu schiessen. Die grelle, tiefstehende Sonne macht gute Aufnahmen schwierig.

Na ja, was soll ich sagen... Schwierig. Schau mer mal!

Wobei: Das Handybild ist im Original riesige 3'968x2976 Pixel gross (4:3). Die Bilder hier sind mit 933x700 Pixel, noch etwa 1/4 davon. Ich kann also den passenden Bildausschnitt grosszügig zuschneiden und den Rest auf die gewünschte Grösse komprimieren.