Bastelsamstag

Gestern Abend bin ich noch kurz zu Peter gefahren um ein Spezialwerkzeug abzuholen, damit ich heute das knackende Innenlager austauschen konnte.

Das Wetter war trüb, regnerisch und windig. Ein richtiger Herbsttag, wie es bisher dieses Jahr halt erst wenige gab. Nach dem späten Frühstück putzte ich zuerst das Intense mit Schlauch, Bürste und Schwamm. Dann packte ich es auf den Montageständer und baute die Kurbel ab, damit ich an das Innenlager herankomme. Mit dem richtigen Werkzeug ist das Lager schnell ausgebaut. So schlecht sieht das, was ich ausbaue, zwar gar nicht aus. Von Hand lassen sich die Lager noch gut bewegen. Vielleicht hätte etwas schmieren auch gereicht. Weil ich aber noch ein neues Lager da habe, verbaue ich doch lieber gleich das Neue.

Dann ersetze ich noch die Kette und das Ritzelpacket. Die Teile sind auch schon wieder ziemlich verschlissen und ich will sie tauschen, bevor die vorderen (teureren) Kettenblätter zu stark abgenutzt werden. Zwischen zwei Regenschauern dann eine kurze Probefahrt vor dem Haus. O.K. Alles wieder bestens. Kein Knacken mehr und eine gut funktionierende Schaltung. Alle Ziele erreicht. Nach dem Bremsen- und nun dem Schaltungsservice ist das Intense nun wirklich wieder tip-top in Schuss.

Danach wechselte ich am Kish erneut die Reifen. Ich hatte ja für das München Weekend Schwalbe Racing Ralphs aufgezogen und nun wollte ich wieder die Big Apple Strassenreifen draufhaben. Das war schnell gemacht, doch nun stand da ein dreckiges Kish mit sauberen Strassenrädern. Das geht ja auch nicht. Also putze ich auch noch rasch das Kish Titanhardtail. Danach stehen meine beiden Lieblingsfahrräder frisch herausgeputzt in der Garage. Leider regnet es noch immer. Nein, nichts mit einer Biketour.

Fotos wollte ich keine machen. So langsam weiss man ja, wie meine Bikes aussehen.

lustig

Peter hat mir mit seinem neuen iPhone ein lustiges Bild geschickt. Zuerst sah ich nur die Katze auf dem Monitor. Erst auf den zweiten Blick erkannte ich, dass auf dem Hintergrundbild des Bildschirms ein Foto aus dem Tessin angezeigt wird, wo ich gerade ein Wheely übe. Ist ja putzig. So ein Zufall. Mir gehört weder der Monitor, noch die Katze.  . Danke, für die gelungene Momentaufnahme.

Arbeitsweg mit Zusatzschleife

Heute Abend war ich nach der Arbeit mit Jürg verabredet. Wir wollten mit den Velos gemütlich nach Hause fahren und irgendwo zum Essen einkehren.

Morgens war es schon ungewöhnlich warm und es wurde heute nochmals ein richtig schöner Spätsommertag, mit Mittagstemperaturen um die 25, 26° Grad. Herrlich. Abends um 17:30 Uhr in kurzen Hosen und Kurzarmtrikot losfahren und den schönen Abend geniessen. Vor dem Geschäft von Jürg musste ich kurz auf ihn warten und nutzte den Moment für ein Foto. Das INTENSE Spider29 in der Abendsonne des siebten Oktobers 2009... Ich habe wieder die Lupine Beleuchtung montiert. Die Stimmung erinnert mich sehr an dieses Foto von vor zwei Jahren. Damals hatte ich das Akkupack der Beleuchtung am Vorbau. Weil nun da das GPS befestigt ist, hänge ich das Akkupack ans Oberrohr, was problemlos funktioniert. Der Tacho sagt: 38 km., 1:46 Std., 400 Hm.

Ich bin Anna

Anna besucht ihre Freundin, die seit zwei Jahren als Trainerin in einer abulanten Rehabilitationsklinik im Appenzellerland arbeitet. Aufgrund einer Unpässlichkeit bittet diese nun Anna, ihre Lektion zu übernehmen.

Zielgruppe: 30-65 jährige Burnout-Patienten, welche die Rehabilitation abgeschlossen haben. Die Lektionen enthalten jeweils diverse Elemente aus Bewegung und Entspannung. Stellen Sie eine passende Lektion zusammen.

Das Planen und Durchführen dieser Lektion ist meine Prüfungsaufgabe im Bereich Bewegung und Entspannung der Ausbildung zum Vitaltrainer. Am 18.12. werde ich diese Lektion zeigen müssen. Als Letzter der 12 Kursteilnehmer, am allerletzten Schultag.

Vorher, am 27.11., steht die Prüfungsarbeit "Beratungsgespräch Ernährung" auf dem Programm. Da erhalten wir erst 30 Minuten vor der Praxisprüfung eine Fallbeschreibung.

Und noch vorher, am 20.11., präsentieren Marianne und ich unsere Gruppen-Diplomarbeit der Klasse und den Prüfungsexperten. Die Arbeit selbst müssen wir bis zum 30.10. schriftlich abgeben.

Es folgt nun also der Abschluss meiner knapp zweijährigen Ausbildung. Mir ist bewusst, dass ich noch ziemlich viel lernen muss, doch ich bin zuversichtlich. Das kriege ich hin.

Körperwelten

Meine Frau schenkte mir zu Geburtstag zwei Eintritte in die Ausstellung Körperwelten von Gunther von Hagen. Das wollte ich gerne sehen und so nutzten wir gleich den heutigen Sonntag zum Besuch der Ausstellung im Gebäudekomplex Puls 5, in Zürich.

Ich fand die Ausstellung sehr spannend und auch bildend. Noch nie war Anatomie so sichtbar. Natürlich schauderte es mich ab und zu. Das waren alles einmal echte, lebende Menschen. Die Exponate sind keine Plastiknachbauten, sondern plasinierte Originale. Das ist natürlich kontrovers und die Frage "darf man das?" drängt sich schon manchmal auf. Da sind gewisse Exponate schon sehr auf Show ausgelegt und das weckte dann -zumindest in mir- schon mal ein etwas komisches Gefühl. Ich fragte mich dann schon, ob die Körperspender wirklich so enden wollten. Schwierig. Durch meinen Besuch legitimierte ich das Vorgehen ja schon ein ganzes Stück weit und ich verstecke mich auch etwas hinter der Formel der Freiwilligkeit. Wenn alle Menschen freiwillig dieser Prozedur und der Verwendung ihres Körpers als Kunstwerk zugestimmt haben, wieso auch nicht?

Nach der Ausstellung fühlte ich mich etwas nackt (hautlos, wie all die Figuren in der Ausstellung). Mir wurde bewusst, dass mir diese Ausstellung die Konstruktion, die Mechanik und die Nervensteuerung des menschlichen Körpers näher gebracht hat, doch ich spürte nie einen Funken Leben, ein Hauch von Seele. Nur nackte Biomechanik. Klar. Es hiess ja auch Körperwelten und nicht Lebenswelten...

Später besuchten wir Freunde, die gerade in ihr neu gebautes Einfamilienhaus eingezogen sind. Noch wirkt alles recht gross und ein paar Räume wirken noch etwas leer. Halt so, wie es kurz nach einem Umzug in grössere Verhältnisse halt aussieht. Das Haus ist sehr schön geworden und wir sind überzeugt, dass sie lange Freude daran haben werden. Wir sind auf der herrlich grossen Gartenterrasse gesessen und haben in die Herbstsonne geblinzelt. Schön war's.

46

46 ist die Startnummer von Valentino Rossi in den Moto-GP Motorradrennen und 46 Jahre alt bin ich nun seit gestern Freitag. Deshalb durfte ich mir heute eine Biketour zum Geburtstag aussuchen. Und weil man ja nur einmal im Leben 46 wird, dachte ich an eine längere Tour, mit Lägern-Hochwacht und Einkehr im Restaurant Bergwerk bei Buchs.  

Wir waren heute zu fünft und morgens um 10:00 Uhr war es noch ziemlich kühl. Ein sonniger Herbstmorgen mit Temperaturen um die 10 Grad. Ich fuhr deshalb in Knielingen und einer leichten Jacke los.

Der erste Teil der Tour führte uns ziemlich flach an den Rhein, an dessen linken Uferseite wir dann flussabwärts bis nach Kaiserstuhl gefolgt sind. Da gibt es super schöne Singletrails entlang des Flussufers und das herrliche Wetter, zusammen mit dem trockenen Boden war einfach perfekt. Trailsurfen vom Feinsten! In Kaiserstuhl machten wir dann eine erste längere Verpflegungspause um für die anstehenden Hügel die nötige Kraft in die Beine zu kriegen. Wir konnten schön in der Sonne sitzen und haben uns bestens unterhalten.

Danach fuhren wir südwärts in Richtung Lägern. Auf dem Weg dahin überqueren wir den Hügelzug zwischen Bachs und Oberweningen. Die Steigung hoch zur Lägern-Hochwacht kenne ich gut und so kann ich meine Kräfte gut einteilen. Ich geniesse den heutigen Tag in vollen Zügen und halte deshalb auch kaum an um Fotos zu machen. Diese Tour ist mir und meinen Freunden. Zu meinem Geburtstag. Sehr schön.

Wir freuten uns alle auf die Singletrailabfahrt von der Lägern runter zu Restaurant Bergwerk und noch mehr freuten wir uns natürlich auf die dort erhältlichen Wähen und Früchtekuchen. Im Garten konnten wir einen Tisch in der Sonne finden und uns bei Speis und Trank erholen. Wir hatten knapp 50 Kilometer auf dem Tacho und schon über 1'000 Höhenmeter in den Beinen. Das geniesst man eine solche Pause ganz besonders.

Den Rückweg wählten wir dann bewusst einfach und fuhren gemütlich. Es war nun schon später Nachmittag und wir konnten müde und zufrieden nach Hause rollen und etwas den Eindrücken des Tages nachhängen. Herbstlaub ist schön, vor allem bei so sonnigen und trockenen Bedingungen. Wie oft können wir wohl noch in kurzen Hosen und Kurzarmtrikot biken? Schon bald kommen wieder lange Monate in denen man immer lange, warme Kleider tragen muss. Drum gleich doppelt geniessen! Der Tacho sagt: 69 km., 4:05 Std., 1'350 Hm

Lerntag

Heute bin ich schon vor acht Uhr aufgestanden und mit dem Bike zum Bäcker gefahren. Ich kaufte mir Frühstücksbrot und Süssgebäck als Zwischenverpflegung bis zum Abendessen. Dann genehmigte ich mir ein gutes Frühstück mit Zeitung und danach machte ich mich motiviert an den PC.

Ich musste nun endlich die verschiedenen Teile unserer Diplom-/Gruppenarbeit in ein einziges Word-Dokument zusammenfügen und eine einheitliche Formatierung vornehmen. Natürlich braucht das viel Zeit, zumal ich ja auch noch teilweise Inhalte nachliefern musste. Das zog sich hin und draussen zog ein schöner Herbsttag am Fenster vorbei. Ja, das war ein ganz schön anstrengender Bürotag.

Abends besuchte ich dann noch eine Seniorenturnstunde von einer unserer Ausbildnerinnen um mal zu sehen, wie Sie eine solche Stunde gestaltet. Das fand ich dann noch ganz interessant. Ich habe mich nun also den ganzen Tag mit dem Thema Bewegung auseinander gesetzt, nur selbst bewegt habe ich mich kaum...