Halbjahresbilanz

Ich habe vorhin noch die Fahrrad-Kilometerstatistik nachgeführt und abgespeichert. Der jetztige Zeitpunkt verführt natürlich geradezu, die Leistung dieses Jahres mit dem Stand  der Vorjahre zu  vergleichen. Das sieht dann so aus:

  • per 01.07.2005= 3'188 km, (2005= 6'092 km)
  • per 01.07.2006= 4'546 km (+1'358 km), (2006= 8'098 km)
  • per 01.07.2007= 4'283 km (- 263 km), (2007= 7'184 km)
  • per 01.07.2008= 3'072 km (-1'211 km)

Ich erkläre diese Veränderungen in etwa wie folgt:

Im Januar 2006 habe ich das Nöll S6cross Rennrad gekauft und bin in dem Jahr dann fast 3'000 Kilometer auf der Strasse gefahren. Im Jahr 2007 brauchte ich das Rennrad noch zur Gigathlon-Vorbereitung (insgesamt knapp 1'000 Strassenkilometer), danach stand es fast nur noch in der Garage rum. Heute fahre ich lieber mit dem KISH Titanhardtail auf der Strasse, als mit dem Rennrad. Und überhaupt, Rennradfahren ist einfach nicht mein Ding. ;-(

2006 war ich im Frühling eine Woche an der Adriaküste und 2007 eine Woche auf Mallorca. Jedesmal gab es dabei über 700 Rennradkilometer, die mir dieses Jahr einfach fehlen.  Ausserdem trainierte ich 2007 auf den Gigathlon.

Auch stelle ich fest, dass mir mittlerweile die Zeit wichtiger ist, als die gefahrenen Kilometer. Der Leistungsgedanke rückt in den Hintergrund und der Gesundheits- und Genussfaktor wird zunehmend wichtiger. Das heisst also, dass ich die Qualität der Velo-Zeit verbessern will und dadurch fallen viele langweilige Strassenkilometer einfach weg.  Lieber fahre ich MTB und komme dann halt nicht auf solche Distanzen (weil langsamer).

Wenn ich heute vorwiegend auf die Zeit schaue meine ich damit, dass ich versuche, im Schnitt  eine Stunde Sport pro Tag hinzukriegen. Das finde ich -für mich- eine gute Dosis Sport und Bewegung um gesund und fit zu bleiben. Soviel macht mir Spass. Rechne ich die winterlichen Squasheinheiten dazu, so bin ich 2008 bei 192 Stunden Sport  angelangt. Bei bisher 183 Tagen, haut das ziemlich genau hin. Auch so gesehen stimmt dieses Jahr für mich.

Nun freue ich mich natürlich auf die beste Bike-Jahreszeit, die nun kommt. Juli, August und September sind in den Alpen einfach die drei Monate, wo echte Bergtouren möglich sind und wo man  die nötige Fitness braucht um diese Touren dann auch wirklich geniessen zu können. (Das sonnig-heisse Wetter der letzten Woche hat mir richtig Lust auf Berge und Panorama gemacht).

sonnige Sonntagsrunde

Um die Mittagszeit traf Peter bei mir ein und bei einem Kaffee besprachen wir das heutige Programm. Es war wieder sonnig und heiss und von der gestrigen Tour hatte ich noch etwas müde Beine.

Ich machte den Vorschlag, nach Winterthur an's Albanifest zu fahren und da etwas zu trinken. Auf der Hinfahrt wollten wir über Brütten fahren um da den Singletrail runter zur BMX-Strecke in Angriff zu nehmen. Bei diesen trockenen Verhältnissen wollten wir uns mal am aufgestellten Wallride versuchen. Es brauchte aber schon mehrere Versuche, bis ich mich traute, etwas länger auf dem Bretterverschlag zu fahren und nicht sofort nach unten zu steuern.

In Winterthur angekommen, schlossen wir unsere Bikes an einem sicheren Ort ab und machten uns zu Fuss quer durch das Albanifest und genossen dabei die Sommerfeststimmung in der Stadt. In vielen Festzelten wurde Livemusik gespielt und unzählige Verpflegungsbuden boten allerlei Leckerein an. Dem dritten Crèpe-Stand bin ich dann erlegen ;-) . Eine Zimt-/Zucker-Crèpe brachte meinen Zuckerspiegel wieder auf Vordermann...

Auf dem Rückweg fuhren wir noch die Trails über den Multberg. Da gab dann mein GPS-Gerät irgendwann den Geist auf. Ich vergass in den letzten Tagen das Teil zu laden und so war  nun ganz einfach der Akku leer. So schätze ich einfach mal: 30 km. 2:00 Std., 500 Hm

1. Geburtstag INTENSE Spider29

Habe vorher eher zufällig bemerkt, dass ich genau vor einem Jahr das INTENSE-Fullsuspension-Mountainbike erhalten habe. Nach über einem halben Jahr Wartezeit konnte ich das neue Bike endlich beim Händler in Bülach abholen und tags darauf eine erste Tour fahren. Hier nochmals der Link zum ersten Fototermin des neuen Bikes.

Seither bin ich insgesamt 224 Stunden mit dem Spider29 gefahren. 3'482 Kilometer und 74'750 Höhenmeter liegen hinter mir. Es wäre also an der Zeit, das Bike mal zu bewerten. Das werde ich im Detail bestimmt später mal tun, hier und jetzt nur soviel: INTENSE Spider29, Du bist ein gutes und zuverlässiges Bike. Ich mag Deine Laufruhe, den Fahrkomfort und die ehrliche, solide Art, wie Du zu fahren bist.    

Flumserberg

Morgens um 07:00 Uhr holte ich Jürg zuhause ab und wir fuhren dann mit dem Auto bis nach Flums. Dort trafen wir Rolf und Salvatore und zu viert machten wir uns nach einer kurzen Besprechung auf, um die Flumserberge zu erobern. Der Bikecomputer verzeichnet eine Startzeit von 08:29 Uhr. Ist das früh... sehr früh sogar (ich musste um 06:00 Uhr aus den Federn).

Wettermässig war es wieder ein prächtiger Sommertag. Sonnenschein von der ersten Stunde und es sollte wieder bis 30° Grad heiss werden. So gesehen war es sicher eine gute Idee so früh unterwegs zu sein. Die Auffahrt zu den Flumserbergen und danach weiter bis zum Maschgenkamm dauerte doch zweieinhalb Stunden, an einem Sonnenhang. Da floss der Schweiss in Strömen... Die Aussicht wr dafür immer sehr gut. Links im Hintergrund die markanten Churfirsten und rechts sieht man unten im Tal den Walensee.

Der Maschgenkamm ist mit etwa 2010 M.ü.M. der höchste Punkt unserer Tour gleichzeitig höchstgelegene Seilbahnstation dieses Skigebiets. Im Sommer wird die  Bahn vor allem von Wanderen und Gleitschrimfliegern (und Bikern) genutzt. Auch heute waren dutzende von Gleitschirmpiloten unterwegs und nutzten die gute Thermik dieses Tages für einen schönen Rundflug. Die oft bunten Schirme sind immer wieder schön anzusehen. Links unser Gipfelfoto ;-) und rechts die kurze Abfahrt bis zu unserem Mittagshalt-Restaurant.

Hier oben schien die Sonne so stark, dass es ohne Sonnenbrille kaum auszuhalten war (und ich habe ja nie eine Sonnenbrille mit). Heftig! Im Winter, mit all dem leuchtend weissen Schnee muss das noch brutaler sein. Aber ich will mich nicht beklagen, denn grundsätzlich war es ja super schön und in der Höhe auch nicht zu heiss. Ein schönes Aussichtsrestaurant, nette Bedienung, gute Freunde, die Zufriedenheit, die Anstrengung des Tages schon geschafft zu haben, das alles macht ganz einfach glücklich.

Das Höhenprofil zeigt es ja an: Nach einer langen Steigung folgt eine lange Talfahrt. Und so war es denn auch. Zuerst kamen wir über herrliche Alpwiesen zu verschiedenen Alpen, danach ging es auf schönen Singletrails durch den Wald weiter nach unten, bis wir auf immer besser werdenden Strassen sämtliche 1'500 Höhenmeter wieder vernichtet hatten. Super! 2 1/2 Std. Uphill, knapp 1 Std. Downhill ;-) das muss einem einfach ein Lächeln aufs Gesicht zaubern. ;-)

Durch unseren frühen Start, waren wir auch entsprechend früh wieder beim Auto und verluden die Bikes für die Heimfahrt. Da war es etwa 13:30 Uhr. Bis ich dann zuhause war und alles verstaut hatte war es gerade mittags um drei Uhr. Ich glühte. Ich hatte ein Sauerstoff- und Sonnen-Flash. ;-) Deshalb legte ich mich nach dem Duschen etwas hin und schwups... ich schlief locker zwei Stunden und träumte wohl noch von der heutigen, schönen Tour. ;-) . Der Tacho sagt: 40 km., 3:28 Std., 1'660 Hm.

Vorbereitungen

Morgen will ich mit Jürg eine schöne Bergtour fahren und deshalb habe ich vorhin die Tourenbücher und -karten hervorgeholt und etwas Passendes gesucht. Ich will nicht zu weit autofahren und dennoch etwas höher hinaus.

Vor zwei Wochen war ich mit Peter am Palfris, auf knapp 1'800 M.ü.M. und die gegenüberliegende  Talseite, bietet noch etwas höhere Erhebungen. Die  Flumser Berge sind ein bekanntes Wintersportgebiet und wo man im Winter gut Ski fahren kann, gibt es im Sommer auch gute Möglichkeiten für Biker. Schon bald habe ich eine schöne Tour entdeckt und siehe da: auf www.gps-tracks.ch gibt es sogar den entsprechenden GPS-Track zum Download. Super! Die entsprechenden Daten habe ich mir nun runtergeladen und auf das Garmin Edge705 kopiert. Eine kurze Kontrolle. Perfekt. Es macht  Spass, wenn man so einfach neue Touren kennenlernen kann. Da freue ich mich auf den morgigen Tag.

Sommerblüh'n

Derzeit blüht in unserem Vorgarten ganz wunderbar der Lavendel. Violett in verschiedensten Schattierungen,  überall Bienen und Hummeln, es duftet ganz typisch. Lavendel riecht nach Frankreich, nach Provence, nach Sonne, Zypressen im Mistral-Wind, nach kühlen, alten  Steinhäusern und  nach Tischen im Garten, mit Brot  und Rotwein...

Bikabend

Um 18:30 Uhr traf ich mich mit Jürg und Remi für eine sonnige Abendrunde. Wieder war es um die 30° Grad warm. Einfach herrlich!

Wir fuhren zum Irchelturm hoch und kamen unterwegs an der neuen Waldhütte von Dättwil vorbei. Am 29. Mai habe ich schon einmal davon berichtet. Nun ist die Hütte fast fertig. Das ist ein wirklich beeindruckendes Bauwerk. Ich habe noch noch nie ein Blockhaus aus derart dicken Baumstämmen gesehen. Das ist schönes Handwerk (Kanadischer Blockhausstil). Bald wird es fertig sein und dann werde ich  nocheinmal Fotos davon machen.

Wir fuhren unsere Irchel-Classic-Runde ;-) . Die Trails waren trocken und schnell, die Luft warm, das Wetter perfekt, super! Wir gaben ziemlich Gas und die zwei Stunden Training machten richtig Spass. Wir belohnten uns mit einem feinen Nachtessen in einem nahegelegenen Restaurant. Der Tacho sagt: 37 km., 2:09 Std., 790 Hm.

Sonnnnnnnnntag

sonnig, 31° Grad, Sommer in der Schweiz!

Morgens waren wir zum brunchen im Zürcher Oberland eingeladen. Mit einem schicken Cabriolet wurden wir zu einem urchig-schmucken Landgasthof in der hügeligen Umgebung des Sitzbergs chauffiert. Wir erhielten den schönsten Tisch unter der Pergola und das reichhaltige Buffet war wirklich von bester Qualität. Es hatte alles, was man als Schweizer so zum Frühstück gerne sieht. Milchprodukte, Müesli, verschiedenste Brote, Käse und Fleisch in vielen Varianten. Säfte, Kaffee, alles hat gestimmt.  Gemütliches Zusammensein, gutes Essen, anregende Gespräche, herrliches Wetter, echte Erholung. Das war ein höchst genussreicher Ausflug. Danke dafür.

Den Nachmittag verbrachten wir zuhause. Drinnen... Draussen war's uns irgendwie zu heiss.

Herrlich! Endlich Sommer!

heisse Schnebelhorntour

Die Wetterbeschreibung muss heute einfach an erster Stelle stehen. Als ich um halb neun Uhr mit dem Auto zu Peter fuhr war es bereits sonnig und über 24° Grad warm. Es sollte noch gegen 30° Grad werden! Ein erster Hitzetag in unserer Region.

Peter musste noch mein Bike verarzteten und deshalb war ich etwas früher unterwegs als Jürg und Remi, welche später zu uns stiessen. Nach einer kurzen Besprechung entschieden wir uns, zuerst mit den Autos bis zum Bahnhof von Steg zu fahren und von da mit den Bikes zu starten. So um halb elf Uhr morgens ging's dann los.

Ich speichere hier nun mal die aufgezeicnete Tour als Google Earth Datei ab. Man muss die Tour auf den eigenen Rechner downloaden, Google Earth starten und sich dann die Tour öffnen. Man kann ziemlich gut hineinzoomen und kann viele Details sehen.Coole Sache. Schnebelhorntour 21.06.2008.kml

Eigentlich wollten wir eine etwas längere Tour fahren, doch das Wetter war wirklich ungewöhnlich heiss. Die vielen Singletrails und Anstiege raubten einem ziemlich die Kraft. Als wir im Restaurant Tierhag unseren Mittagshalt machten, war es schon nach zwei Uhr mittags. Wir strichen deshalb das Hörnli aus unserer Tourplanung und entschieden uns via Roten nach Steg zurück zu fahren. Auf den nachfolgenden Trails versuchten wir dann noch das eine oder andere gute Foto zu schiessen. Es gestaltet sich ziemlich schwierig ein Foto so hinzukriegen, dass die Steilheit des Geländes sichtbar wird.

Es war eine schöne, heisse und anstrengende Tour. Zeitweise hatte ich Mühe, aus dieser warmen Luft genügend Sauerstoff zu gewinnen. Mein Schweiss floss in Strömen und dementsprechend viel musste ich auch trinken. Im Kopf hatte ich zeitweise etwas Mühe und konnte mich nicht immer motivieren. Vor allem die pralle Sonne machte mir  zu schaffen. Ich erinnerte mich wieder an den Hitzetag am Gigathlon, letztes Jahr. Trotzdem mag ich solche Sauna-Touren nach wie vor. Der Tacho sagt: 37 km., 3:23 Std., 1'330 Hm.

grübeln

Als sportlicher Schweizer muss man derzeit wirklich ins Grübeln geraten.

  • Die Schweizer Fussballnationalmannschaft scheidet an der Europameisterschaft im eigenen Land schon in der ersten Runde aus.
  • Roger Federer verliert zum vierten Mal hintereinander das Finalspiel im ATP-Grand Slam Turnier von Paris in Roland Garros.
  • Das Alinghi-Segelunternehmen verliert den Rechtsstreit bezüglich Bootsbau und wird wohl den nächsten Americas Cup auch mit einem Katamaran segeln müssen.
  • vermutlich würden sich noch andere, knappe Niederlagen finden.

"Wir/Man" ist zwar gut, doch zum Sieg scheinbar nicht wirklich gut genug. O.K. So ist die Situation nun mal. Es gilt nun kurz nachzudenken, sich neu zu sortieren, Korrekturen anzubringen und dann weiter zu gehen. "Man" muss sich jetzt nochmals steigern können. Roger Federer hat das direkt nach Paris mit einem Sieg am ersten Rasenturnier des Jahres eindrucksvoll  gezeigt. Super! Das ist der richtige Weg.  Alinghi kriegt vielleicht zwei Jahre Zeit um zu lernen und die Fussballnationalmannschaft hat  auch zwei Jahre, um sich nach Möglichkeit für die Weltmeisterschaften 2010 in Südafrika zu qualifizieren.

----------- Schnitt ---------- ACHTUNG ---------- Esoterik-Zeugs ----------

wie oben, so unten - wie innen, so aussen

Alles was ich erlebe, was ich über meine Sinne wahrnehme, ist ein Spiegel meiner Selbst. Irgendwo in mir gibt es eine Entsprechung für einen Roger Federer, für ein Alinghi-Syndikat und für die Fussballnati... und wenn ich das alles bin, so heisst das als Konsequenz: Ich muss  kurz  nachdenken, mich neu sortieren, Korrekturen anbringen und dann weitergehen.

Seit drei Wochen arbeite ich nun wieder zu 60% Prozent. Mein neuer Wochenplan sieht nun so aus: Montag bis Mittwoch arbeiten, Donnerstag frei, Freitag Schule, Samstag Sport und Sonntag Familie. Noch habe ich mich nicht wirklich an den neuen Arbeitsrythmus  (und die neue Aufgabe) gewöhnt, doch vom Kopf her finde ich diese Lösung recht gut.  

Der "freie" Donnerstag ist  noch ziemlich unstrukturiert. Bis jetzt ist es  eine Kombination aus Yoga, Sport, lernen, lesen und faulenzen. ;-) Das birgt  noch Potential. -> und wenn ich mich also verbessern will, so begänne ich damit wohl am besten... an einem Donnerstag. Ah, so ein Zufall! Morgen ist doch genau Donnerstag...