genauere Untersuchungen

Nachdem ich letzte Nacht vor Schmerzen kaum schlafen konnte, wollte ich maximal bis heute Abend warten um zu entscheiden, ob ich vor Pfingsten nochmals zum Arzt gehe oder nicht. So weit kam es dann aber nicht.... Im Laufe des Tages nahmen die Schmerzen wieder kontinuierlich zu und nach dem Mittag rief ich den Arzt an um einen Termin zu vereinbaren. Nach einer weiteren Blutuntersuchung und etwas Abtasten war mein Ersatzhausarzt dann aber am Ende seines Lateins. Er organisierte mir einen Notfalltermin zur Ultraschalluntersuchung (bin ich ev. schwanger ;-) ) und ich machte mich also auf ins Spital. Nach dieser Untersuchung gab es zwei Verdachtsmomente: Gallenblasenentzündung oder Bauchspeicheldrüsenentzündung... eine Computertomografie sollte noch genauere Angaben liefern - also ab in die Röhre.. (ich treibe damit die Gesundheitskosten wohl auch in die Höhe)...

Das Resultat? Man weiss es noch nicht wirklich.... im Zentrum der weiteren Untersuchung steht die Bauchspeicheldrüse. Morgen muss ich wieder zum Blutuntersuch. Scheinbar lassen sich durch die Veränderungen im Blutbild Rückschlüsse auf die Drüsenfunktion ziehen. Mal sehen, wie es weiter geht.

keinen Plan?

In der heutigen Schulung sprachen wir oft darüber, wie wichtig Ziele im Berufsleben sind. Gemeinsame, klar kommunizierte Ziele. Sie dienen  als Leitlinie zur Führung, als Grundlage für Prozessmodelle, zur Mitarbeitermotivation; als Sinnstifter.

Soweit so gut.... nun stelle ich jedoch fest, dass ich mir schon länger keine Gedanken mehr über meine beruflichen Ziele gemacht habe... (schuldig! ;-) ) Ich beschränke mich darauf, den gestellten Anforderungen zu genügen.... mehr nicht.

Nachwehen...

Die dreckigen Bikekleider und der Rucksack sind gewaschen, die Schuhe sind trocken und frisch imprägniert und die sich ablösende Satteldecke habe ich  wieder festgeklebt. Die Trinkblase habe ich auch gereinigt und zum trocknen aufgehängt. Das Bike muss zwar noch gründlich geputzt und geschmiert werden, doch das kommt auch noch... so langsam nähert sich meine Ausrüstung wieder der Normalität.

neue Woche

Ab heute besuche ich wieder einen 4-tägigen ITIL-Practitioner-Lehrgang. Dieses Mal wird es eine richtige Herausforderung... am Morgen musste ich mich wieder richtig zur Lernbereitschaft zwingen.

Da ich bereits im Laufe des Tages wieder unter den mittlerweile bekannten Bauchschmerzen litt, vereinbarte ich einen Artztermin nach Feierabend. Dieser fiel dann (wie gewohnt) etwas ernüchternd aus. Ein kurzer Blutuntersuch, zwei, drei Fragen... "Nehmen sie dieses Medikament, dazu noch etwas Schmerzmittel... und falls es bis ende der Woche nicht besser wird, rufen Sie einfach nochmal an."   Symptombekämpfung, keine Ursachenforschung. Wie auch immer... es bleibt mir ja keine andere Wahl, als soweit mal mitzuspielen.

verregnetes Trainingscamp

Als ich am Donnerstagmorgen bei herrlichem Sonnenschein losgefahren bin, konnte ich noch nicht ahnen, in welche Regenlandschaft ich reisen werde... Bereits kurz nach Basel fielen die ersten Tropfen und am Zielort im Elsass angekommen, war klar, dass der Regen so schnell nicht aufhören wird. Die Regenwolken hiengen tief in den Vogesenausläufern und alles war grau in grau..... "verregnetes Trainingscamp" vollständig lesen

ich packe in mein Auto

Kommt jemandem dieser Titel und dieses Bild bekannt vor?.... Ja, hier war es ja fast genauso! Diesmal liegt jedoch das MTB und nicht das Rennrad im Auto. Die Fahrt geht auch nicht südwärts, sondern in nordwestliche Richtung, nämlich in das französische Elsass. Obwohl ich gesundheitlich nicht 100% fit bin (siehe gestrigen Eintrag), so freue ich mich doch enorm auf die kommenden vier Tage. Ich bin auch gespannt, ob ich jemanden treffe, den ich schon von einer anderen Jester-tours-Reise kenne. Ich hoffe ganz einfach für uns alle, dass uns das Wetter wohlgesonnen ist. (Die Chancen stehen gut, denn bisher hat Petrus meine Radaktivitäten stets unterstützt). Wie auch immer....

Ich lade gerade die Batterien des Digitalfotoapparats und hoffe natürlich viele schöne Bilder mitzubringen. Die nächsten vier Tage wird es keine Blogeinträge geben, denn in der Waldhütte in der wir einquartiert sind, gibt's bestimmt kein Internet. Ich wünsche allen schöne Tage!

irritiert

Seit einiger Zeit plagen mich abends öfters diffuse Bauchschmerzen. Im rechten Oberbauch verspüre ich dumpfe Schmerzen. Heute abend sah ich nun im Fernsehen einen Werbespot für Hepatitisimpfungen. Irgendwie drückte das in meinem Hirn ein paar Knöpfe... als wir letztes Jahr von China heimgekehrt sind, hatte ich etwa zwei, drei  Wochen lang ziemlich starke Magenschmerzen, welche ich ärtzlich behandeln liess. Seither verspürte ich öfters Mal diesen Druckschmerz.

Nun habe ich mal das Internet nach Hepatitis abgesurft und mir diese Seite genauer durchgelesen. Und da steht als Symptome von Hepatitis-B: " Meistens unspezifische Beschwerden wie Oberbauchschmerzen, Appetitlosigkeit, Übelkeit, Erbrechen." und bei Hepatitis-C heisst es: "Die meisten Patienten merken nichts. Müdigkeit und gelegentliche milde Schmerzen im rechten Oberbauch können auftreten". Na ja, ich halte relativ wenig von Selbstdiagnosen und als Positivdenker verfalle ich nun auch nicht in eine Depression oder bilde mir nun gleich  irgendeine schwere Erkrankung ein. Dennoch, wenn die Magenschmerzen über die nächsten Tage anhalten, muss ich nächste Woche wohl mal den Arzt konsultieren.

leise Vorfreude

Heute morgen war die zweite Kundenpräsentation und nach deren positivem Verlauf fiel irgendwie die Anspannung von mir ab.  Es interessierte mich plötzlich der langfristige Wetterbericht für das Elsass mehr, als die beruflichen Termine, welche bis Mittwochabend noch so erledigt sein sollen... ich freue mich schon auf die vier Tage Singletrails... Habe mal die Anfahrtsroute auf www.map24.de rausgesucht. In zweieinhalb Stunden sollte ich da sein.

sonntägliche Trainingstour

Morgens regnete es   noch ziemlich und als Jürg das erste Mal anrief, war ich gar nicht so sicher, ob heute noch was aus biken wird. Doch wie es so ist in letzter Zeit, hat Petrus ein Händchen für meine bikenden Bedürfnisse ;-) . Um die Mittagszeit   endete der Regen und es trocknete ab. So konnten wir gegen zwei Uhr Mitags doch noch zu einer Trainingstour starten.

Und wie es der Zufall so will, treffen wir auf Tourmitte Jürg's Bruder Remy. Ja, genau der Remy, welcher am Ostermontag sein Schlüsselbein gebrochen hatte. Unglaublich! Das ist jetzt erst 5 Wochen her und er sitzt schon wieder auf dem Bike. Super! Dann wird das auch mit der Alpenüberquerung anfang Juli noch klappen. Freut mich, hätte ich aber echt nicht gedacht. Wenn ich mich da an meinen Schlüsselbeinbruch erinnere.... da war ich locker acht Wochen "out of order". Wie man auf dem Foto sieht, wurde das Wetter zusehens besser und die Tour endete bei strahlendem Sonnenschein. Der Tacho sagt: 44km, 2:46 Std., 930 Hm.

Vergangenheitsbewältigung

Wie gestern erwähnt, war ich heute den ganzen Tag als Helfer an einer Trialveranstaltung. Ich traf einige Fahrer, die schon  "zu meiner Zeit"  aktiv waren und auch heute noch mit ihren Motorrädern in Kiesgruben herumfahren.  So wie ich, waren auch andere Ehemalige als Helfer da und man konnte nach der Veranstaltung im Festzelt herrlich in Erinnerungen schwelgen. "Weisst Du noch... damals in Frankreich... oder in der ehemaligen Tschechoslovakei..."

Irgendwie stimmen mich solche Anlässe jeweils etwas nachdenklich (wertfrei). Als ich fünf war, setzte mich mein Vater erstmals auf ein Motorrad, mit knapp 11 bestritt ich den ersten Wettbewerb  und bis etwa 28 fuhr ich Jahr für Jahr irgendwelche Trialwettbewerbe. Als ich aufhörte, stellte ich das Motorrad in die Garage und da blieb es dann über 10 Jahre stehen, bis ich es dann verkaufte. Seither hatte ich kein Motorrad mehr und fuhr auch nicht auf der Strasse... es ist wie tot... der Reiz ist einfach weg... es ist sogar so, dass ich  kaum mehr verstehen kann, was mir daran so gefallen hat. Deshalb bin ich auch resistent gegen Sätze wie "Komm doch auch wieder! Es macht doch Spass"... Nein. Es ist für mich so weit weg, so unwirklich, als ob es in einem früheren Leben gewesen wäre und so absolut nichts mehr mit mir -wie ich heute bin- zu tun hat. Das ist wirklich ein ganz komisches Gefühl.

Leider hat es lange Zeit geregnet und so war es kein wirklicher Spass, mehrere Stunden draussen zu stehen und als Punktrichter zu fungieren. Die Goretex-Bike-Regenkleider haben zwar funktioniert, dennoch war es recht ungemütlich, da man ganz langsam abkühlte. Nach der Veranstaltung musste ich also zuerst mal zwei Tassen heissen Kaffe und eine Grillwurst zu mir nehmen um wieder auf Betriebstemperatur zu kommen. Ausserdem befällt mich nun in der warmen Stube eine bleierne Müdigkeit.... werde wohl heute auch nicht alt...