hart aber herzlich


Diese Woche war das Wetter richtig gut und Donnerstag, Freitag, kamen mit gegen 20° Grad auch wirklich erste Frühlingsgefühle auf. So erstaunt es auch nicht wirklich, dass der Freitag mein bisher bester Tag mit dem Velotaxi war.

Die fünf Arbeitstage waren richtig hart. Ich muss mich erst noch an die körperliche Belastung gewöhnen. Auch die Sitzposition stimmt noch nicht richtig, denn gegen Ende der Woche bekam ich Taubheitsgefühle an der Aussenseite der linken Hand und am kleinen Finger. Auch der Gel-Sattel ist noch zu überdenken. Abends schmerzt mich mein Hintern doch ziemlich heftig. Dazu kommen natürlich die schweren Beine und der Druck auf die Knie, was vor allem auf das hohe Gesamtgewicht zurückzuführen ist. Das gehört wohl alles zum Anfangs- und Trainingsprozess...

So war ich abends jeweils so platt, dass ich nicht noch Lust hatte um einen Blogeintrag zu schreiben oder sonst wie vor dem PC zu hängen. Meist ging ich früh zu Bett, weil ich einfach hundemüde war und ausreichend Schlaf zur Erholung brauchte.

Was gibt es sonst noch zu sagen?

Ah ja: Am Freitag konnte ich erstmals Rundfahrten verkaufen. Zuerst eine stündige Fahrt mit einem Libyer, der seinem Sohn die Stadt zeigen wollte und danach gleich noch eine halbstündige Fahrt mit einem Paar aus Appenzell, welche sich etwas dem See entlang   kutschieren lassen wollte. Ihnen hat die Fahrt dann so gut gefallen, dass sie eine Visitenkarte mitnahmen und mich nach dem Abendessen anriefen, damit ich sie noch zum Bahnhof fahre. Das war natürlich super nett.

Wie erhofft war also die zweite Woche besser als die erste. Das Wetter war vor allem besser, was bestimmt der Hauptgrund war. Die bisherigen Erfahrungen zeigen aber auch, dass vor 12 Uhr mittags kaum jemand mitfährt. Ich muss meinen Zeitplan also überdenken und überlegen, ob ich abends nicht länger fahren soll, dafür erst kurz vor zwölf starten. Geschäftsmässig würde das vermutlich Sinn machen, auch wenn mich das persönlich nicht so richtig anmacht. Die eigenen sozialen Kontakte beginnen darunter natürlich zu leiden. Die gemeinsamen Samstagsbiketouren mit Freunden fallen schon weg, wenn ich dann auch noch abends lange arbeiten muss, wird es langsam schwierig. Ich will mir dazu aber noch nicht allzuviele Gedanken machen, sondern einfach sehen, wie sich alles weiter entwickelt.

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