Frühlingsausstellung und Testweekend bei mainstreet42

Heute Nachmittag hatte ich doch noch Lust auf eine sonnige Sonntagsausfahrt. Ich wechselte vorher am Kish wieder einmal den Lenker (nun wieder mit dem Moots-Lenker, 580mm, 3° Biegung und mit Lenkerhörnchen) und da war eine Strassenrunde zu mainstreet42 und deren Frühlingsausstellung eine gute Idee. Mal sehen, ob es mit der "alten" Lenker-Hörnchen-Kombination wieder in den kleinen Fingern zu kribbeln beginnt.

Das Wetter war wieder prächtig. Ein Tick wärmer wie gestern und so traute ich mich, in kurzen Hosen zu fahren. Oben trug ich über das Kurzarmtrikot noch eine leichte Langarmjacke und das war dann genau richtig. Als Nächstes muss ich mich beim Kish um den Antrieb kümmern. Das Innenlager macht zunehmend Geräusche und die Kette mit Ritzelpaket hat auch schon über 3'000 km runter. Bevor ich mit dem Kish die Italienreise starte, muss ich das noch erneuern.

Bei der Frühlingsausstellung traf ich dann einige bekannte Gesichter (deshalb bin ich da ja auch hin) und konnte manch nettes Schwätchen führen. Bei idealem Wetter, zu Saisonbeginn, über Bikes, Trails, Ferien und geplante Reisen zu quatschen gibt doch einiges her. Unter anderen traf ich auch noch Vazifar, der mit seinem neuen Niner RIP9 auftauchte. Von den RIP9 hatte es gleich mehrere Testmodelle in fast jeder Grösse da und so konnte ich mal den Unterschied von XL (links, mit Fox-Gabel) zu L (rechts, mit Lefty-Gabel) direkt ausprobieren. Oft schwanke ich ja zwischen dem grössten und dem zweitgrössten Rahmen eines Anbieters. XL ist wirklich sehr gross und doch hat es mich etwas mehr überzeugt. Da sitze ich mehr drin als drauf, wie beim L, welches dafür schon spürbar agiler ist. Doch mit je 120mm Federweg kann Laufruhe grundsätzlich ja nicht falsch sein.

Auf dem nächsten Bild dann noch ein Santa Cruz Tallboy in L, mit Cannondale-Lefty-Gabel und viel leichtem Zeugs dran. Eine echte Rakete, die bestimmt zwei Kilo leichter ist, als mein Tallboy-Aufbau in XL. Der Besitzer schwärmte von seinem neuen Bike und freute sich auf kommende Marathons und Touren, die er damit fahren will. Der schwarze Rahmen macht voll auf Understatement, doch mir gefällt die orange Variante, so wie ich sie fahre, doch noch etwas besser. Den schönen Rahmen darf man ruhig herzeigen.

Auf dem Rückweg bin ich dann in Richtung Flughafen gefahren und machte nochmals ein Foto. Schon beginnen erste Rapsfelder zu blühen. Man erkennt selbst bei diesem Sonnenschein die Pistenbeleuchtung. Ich erwischte einen guten Moment, denn alle fünf Minuten kam ein Flieger im Landeanflug und bot sich als Motiv. Gemütlich bin ich von da nach Hause gefahren. Die Finger haben nicht gekribbelt, doch dafür war die Fahrzeit auch zu kurz und das viele Umgreifen zu den Hörnchen, sprich die häuffigen Positionswechsel, haben bestimmt auch geholfen. Ich lasse die Kombination noch ein paar Ausfahrten drauf und schaue dann weiter. Das GPS sagt: 41 km., 1:51 Std., 270 Hm.

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