Bachtel-Annäherung

Wie man auf der GPS-Aufzeichnung sehen kann, starteten Peter und ich erst um 14:20 Uhr zu einer Biketour in Richtung Zürcher Oberland. Nachdem wir letzten Samstag auf das Hörnli gefahren sind, wollten wir heute auf den Bachtel. In der Anfahrt wollten wir eine neue Strecke auf den Stoffel ausprobieren um dann einen schönen Downhill runter nach Bauma fahren zu können.

Heute war es sonnig und schön, das Thermometer blieb knapp unter 20° Grad. In den letzten Tagen hat es öfters geregnet und so waren noch einige, schattige Wanderwege im Wald feucht und rutschig. So konnte ich die Racing Ralph Sommerreifen am Intense auch einmal unter diesen Bedingungen testen. Und ich muss sagen, die sind nicht schlechter als die WTB Exiwolf, die ich zuvor montiert hatte. Natürlich greiffen die kleinen Stollen nicht wirklich gut, doch auf feuchtem Boden sind sie noch ganz o.k. Wenn es jedoch wirklich schlammig wird, dann sind sie sicher die falsche Wahl. Wie auch immer. Wir wählten einen ziemlich steilen Weg auf den Stoffel (die erste Spitze auf dem Höhenprofil) und so mussten wir bergauf öfters mal absteigen und schieben. Das war nicht so schlimm und  der nachfolgende Downhill runter nach Bauma hat dann wirklich entschädigt. Das war Spitze! Das fahren wir bestimmt wiedereinmal.

Wir beraten kurz, ob wir die Strasse hoch auf den Wolfsberg fahren oder ob wir mal den in der Karte eingezeichneten Wanderweg ausprobieren wollen. Klar, heute nehmen wir den Wanderweg. Doch schon kurze Zeit später war fertig  mit fahren. Viel zu steil. Immer wieder Treppen und Brücken. Unmöglich um zu fahren. Die nächsten 300 Höhenmeter konnte man dann unter Alpencross-Training abbuchen, sprich: schieben und tragen. Fast 45 Minuten (oder 2dl Schweiss). Diesen Weg kann man vergessen. Wirklich?

Zuoberst auf dem Hügelzug lichtet sich der Wald und wir stehen unvermittelt vor einer wunderschönen Blumenwiese. Und nicht nur das. Eine Grillstelle, mit Tisch und zwei Bänken, gekrönt mit einer herrlichen Aussicht. Ich hatte Hunger und wir machten eine Essenspause und genossen die Umgebunng. Da mussten wir dann unbedingt die Fotos des Tages machen. Auf dem Bild rechts sieht man die schöne Wiese. Die höchste Erhebung im Hintergrund ist das Schnebelhorn. Auf dem Bild rechts sieht man im Hintergrund das Hörnli. Ja, das Zürcher Oberland ist wirklich schön. Eine super Bikegegend.

Wir schauten dann mal auf die Uhr. Ups, es war schon 17:15 Uhr, der Weg auf den Bachtel war noch weit und zurück nach Uster mussten wir dann ja auch wieder. So viel Zeit habe ich nicht mehr, zumal ich ganz sicher noch etwas Richtiges essen muss, sonst kriege ich noch einen Hungerast. Deshalb entschlossen wir uns, die Tour abzukürzen und wie letzte Woche via Kemptenertobel nach Wetzikon runter zu fahren. Dort sahen wir dann eine Snack-Bar mit Tischen in der Sonne, was genau das Gesuchte war. Wir bestellten zwei Geflügel-Pepitos ("weisst Du, ist Brottasche mit Fleisch") und tranken dazu Süssgetränke. Ah, das tat gut und gab mir die Kraft für die letzten Kilometer bis nach Uster.

Die Tour heute war anstrengend aber schön. Wenn wir für ein nächstes Mal die heftgsten Schiebepassagen umfahren können und wirklich noch ganz auf den Bachtel hochfahren, dann ist das sogar eine Spitzentour. Der Tacho sagt: 48 km., 3:18 Std., 1'120 Hm

Kommentare

Ansicht der Kommentare: Linear | Verschachtelt

Peter am :

Hallo Beat, ja, war eine fette Tour. Und beim Tagesfoto bin ich mir sicher, dass es sich dieses Jahr in der TopTen plaziert. Vielleicht auch wegen des Arbeitswegs zur location ;-) Umfahrung der fiesen Stücke ist in Arbeit. Gruss Peter
Antwort

Kommentar schreiben

Umschließende Sterne heben ein Wort hervor (*wort*), per _wort_ kann ein Wort unterstrichen werden.
Standard-Text Smilies wie :-) und ;-) werden zu Bildern konvertiert.