Vorbereitung

Seit meinem letzten Schultag, dem 19.12.2008, habe ich nie mehr in die Schulunterlagen geguckt und   meine Hausaufgaben  immer wieder verschoben, bis ich mich heute nicht mehr drücken konnte, denn morgen ist der erste Schultag des neuen Jahres. Ich musste noch ziemlich Grundlagenwissen für die kommenden Lektionen in Rückengymnastik büffeln. Uff, unzählig viele Muskeln mit komplizierten lateinischen Namen. Nur schon zu wissen, was wo ist und wie es heisst, finde ich anspruchsvoll. Noch schwieriger wird es, bei komplexen Bewegungsabläufen zu verstehen, wann welche Muskeln, Sehnen und Bänder in Aktion treten. Und das sollte man halbwegs verstehen, wenn man später selbst Übungen entwickeln möchte, die ganz gezielt gewisse Muskelgruppen beanspruchen. Heftig.

So bin ich heute fast den ganzen Tag zuhause geblieben und habe mich in der warmen Stube hinter die Bücher verkrochen. Ich machte mir Notizen und erarbeitete die Hausaufgaben. Leider konnte ich nicht alles lösen. Das hätte noch mehr Zeit benötigt. Ja, dafür hätte ich schon früher mit dem Lernen beginnen sollen. Na ja. Immerhin kann ich Resultate vorweisen. Nicht Perfekte doch -nach meinem Dafürhalten- ausreichend Gute. Zumindest mein schlechtes Gewissen ist vorerst einmal beruhigt. Nun bin ich auch gespannt, wie meine Mitschülerinnen diese Aufgaben so bewältigt haben.

Ja, die Schule startet wieder und für mich heisst das, dass ich mich wieder vermehrt mit Lernen befassen muss. Die friedliche Weihnachtsferienzeit ist vorüber und nun gilt es wieder ernst. Ich muss mir wieder einen gewissen regelmässigen Lernrhythmus aneignen, sonst komme ich bald nicht mehr mit. Diese Ausbildung schliesst im November 2009 ab und gerade deshalb muss ich wirklich dranbleiben. Nun kommen wichtige Monate und die Idee meiner beruflichen Zukunft wird sich in diesem Jahr wohl zunehmend verschärfen und konkretisieren. Da freue ich mich drauf.

PS: Arbeitsmässig bin ich gut und motiviert in's neue Jahr gestartet. 60% ist gut. Wirklich. Da haben alle Beteiligten mehr davon, als wenn ich 100% arbeite. Natürlich wird 2009 ein schwierigens Jahr für global tätige IT-Unternehmen und alle Sparbremsen sind natürlich schon jetzt angezogen. Erste Stellenreduktionen werden in den kommenden Monaten kommuniziert... Ich wäre dankbar, wenn ich mich noch etwa 2 Jahre halten könnte. Bis dann sollte die Vitaltrainer-Geschichte soweit gereift sein, dass ein weiterer Schritt gemacht werden kann. Also ziehe ich jetzt den Kopf ein, verhalte mich ruhig  und arbeite meine drei Tage pro Woche möglichst effizient. Mehr kann ich zu meiner Jobsicherung nicht tun. Ich bleibe positiv und nehme diesbezüglich die Dinge so, wie sie kommen. Es wird schon passen.

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