eine Runde biken für den Weltfrieden...

In der heutigen Zeit darf man freiwillig nicht einfach nur mehr irgend etwas tun, sondern man sollte es galanterweise für einen guten Zweck tun. Deshalb bin ich heute Mittag nicht einfach nur eine Runde Mountainbike gefahren, nein, ich bin eine Runde für den Weltfrieden gefahren.  Eine Marathondistanz für Barak Obama, für eine bessere Welt und all den "Change", den wir brauchen. Ich hatte einfach Zeit, kein wirkliches Ziel  und konnte meine Gedanken treiben lassen...

Gestern abend war ich an einer Klassenzusammenkunft... interessant... die Finanzkriese und meine Versuche die Sache halbwegs zu verstehen... schwierig... Beziehungen... Wetter und Klima... Herbst hat etwas Melancholisches... Selbst das leuchtende Laub zeigt irgendwie zum dunklen Ende hin, das unweigerlich folgen wird... an einem so schönen Tag wie heute ist es aber eine süsslich warme Melancholie. Nichts wirklich Tragisches, keine Bitterkeit... nicht unangenehm.

Man braucht nun nicht mehr zu hetzen, Tempo spielt jetzt keine Rolle mehr. Der Weg ist das Ziel. Es geht nicht mehr darum Erster zu sein, sondern überhaupt zu sein. Im einzigen Jetzt. Anzukommen. Und dann durchströmt mich jeweils dieses warme Gefühl. Aufgehoben sein in Dankbarkeit. Hey! Sieh hin, wie wundervoll alles ist! Wie alles ist und wie Du Teil davon bist. Wertfrei - wertvoll. Ein Wunder!  Der Tacho sagt: 42 km., 2:06 Std., 480 Hm.

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