Samstagsbiken

Heute morgen war das Wetter noch ziemlich wolkenverhangen und man wusste nicht so genau, ob es nocheinmal zu regnen beginnt oder nicht. Der Wetterbericht war zwar recht gut, doch irgendwie traute ich dem Wetter nicht so recht. Immerhin. Wir haben uns erst auf 11:00 Uhr verabredet, so hatte das Wetter Zeit um sich noch etwas zu steigern und ich selbst musste nicht hetzen um pünktlich bereit zu sein.

Kaum schlug die nahegelegene Kirchturmuhr 11, klingelte es auch schon an der Haustüre und Peter stand fertig eingekleidet da. Also noch schnell in die Bikeschuhe schlüpfen, Helm auf, Handschuhe an, GPS an den Lenkerhalter stecken und los. Wir fuhren auf angenehmen Strassen und Wegen bis zu Remi, den wir für die heutige Tour abholten.

Wir wollten wiedereinmal auf die Lägern-Hochwacht fahren. Damit wir jedoch nicht immer die gleichen Wege benützen, packte ich die Wanderkarte ein und bei Remi besprachen wir noch einmal im Detail, wo wir durch wollten. Ich erinnerte mich noch schwach an einen schönen Downhill in der Nähe von Schöfflisdorf und der liesse sich gut einbauen, da dieser Hügel quasi auf direkter Linie zur Lägern liegt. Da sich Remi in der Gegend recht gut auskennt, war er heute unser Vorfahrer und Peter und ich fuhren genüsslich hinterher. In der Ortschaft Stadel machten wir einen kurzen Fotohalt um das alte Schulhaus abzulichten.

Nach dem Aufstieg von Schleinikon auf die Lägern-Hochwacht genossen wir die herrliche Aussicht auf der Besucherplattform. Die Luft war durch den gestrigen Regen klar und weitsichtig. Es lohnte sich also wiedereinmal, diesen beliebten Punkt anzufahren. Remi machte da das nebenstehende Foto von Peter und mir. Danke dafür.

Schon bald machten wir uns wieder auf den Weg, denn so langsam meldete sich ein kleines Hüngerchen, was in Anbetracht des Restaurants Bergwerk ja durchaus angezeigt war. Die bekannten Singletrails runter von der Hochwacht waren auch heute wieder super zu fahren. Stellenweise war es zwar noch etwas feucht und rutschig, doch da ich da mittlerweile fast jeden Stein persönlich kenne, stellte das kein wirkliches Problem dar. Ein echtes Problem war dann, als wir vor der Eingangstüre des Restaurants ein Schild vorfanden mit dem Hinweis: Betriebsferien bis 11. August. Sch....ade. Das wird also nichts mit unserem geliebten Wähen-Halt.

Wir mussten uns beraten, wohin wir nun fahren wollten und dabei fiel unsere Wahl auf das Velobeizli in Höri. Da waren wir ja bereits am letzten Samstag und auch da gibt es feine, hausgemachte Fruchtkuchen und Latte Macchiato. Genau, das ist es. Wir fuhren so direkt wie möglich da hin. Mittlerweile war es ziemlich sonnig, nur noch wenige Wolken waren am Himmel zu sehen. Der Wetterbericht hatte also recht behalten. Schön so.

Nach dem Halt im Velobeizli verabschiedeten wir uns von Remi und weil wir nicht die gleiche Strecke nach Hause fahren wollten, wie wir gekommen sind, machten wir noch eine Zusatzschleife über den Bike-Park Bülach, den Hoh Chi Ming Pfad zum Bahnhof Glattfelden und von da  via Nussbaumen und Eschenmosen zurück. So hat sich diese Trainingstour doch noch ziemlich in die Länge gezogen und als wir schlussendlich wieder vor unserer Garage standen, waren wir müde und zufrieden. Der Tacho sagt: 66 km., 3:49 Std., 1'150 Hm.

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