Internet-Vorbereitungen

Vorbereitung des Online-Fotoalbums für die Sizilienreise
Vorbereitung des Online-Fotoalbums für die Sizilienreise

Nachdem Startschuss für die Sizilienreise von gestern, gab es heute noch ein paar Dinge zu erledigen. Einerseits musste ich noch ein Hotel in Catania suchen und mir vor allem Gedanken dazu machen, wie wir die Bikes vom Flughafen zum Hotel bringen, ob wir da das Flug-Verpackungsmaterial zwischen lagern können, damit wir dann -zwei Wochen später- wieder alles für den Rückflug zur Verfügung haben.

Peter war der Meinung, dass er den letztjährigen Start, mit dem Bike direkt ab dem Flughafen in bester Erinnerung hat, dass er das ganz speziell fand und auch das Sightseeing per Bike ein tolles Ankommen in fremden Gefilden war. Das brachte mich dann heute auf die Idee, direkt beim Flughafen nach einer Lagermöglichkeit für die Radkartons zu fragen. Nach etwas Recherche fand ich auf der Fughafen-Webseite auch ein entsprechendes Formular und sandte meine Anfrage los. Das wäre natürlich die eleganteste Lösung, denn so brauchen wir a) keinen grossen Transporter für 4 Radkartons, 4 Gepäckstücke und 4 Personen und b) sind wir auch nicht auf den Goodwill eines Hotels angewiesen. Deshalb habe ich mir dann nur zwei Hotels/B&Bs notiert, die ich nach der Antwort des Flughafens dann anschreiben werde.

Auf der letztjährigen Reise stellte ich fest, dass mir oft die Zeit für's Bloggen fehlt oder dass ich halt auch sehr gerne die Abendstunden mit meinen Freunden verbringe und erst dann zum bloggen komme, wenn alle anderen zu Bett gehen. Fotos ab Digitalkamera lokal speichern, ins Online-Fotoalbum hochladen, Bildkommentare schreiben, Garmin-GPS-Daten hochladen und in den Blogtext einbauen sind ein paar Standardarbeiten, die jeden Abend anfallen und die schnell 30 Minuten benötigen. Wenn ich dann noch 30 Minuten für das Texten eines Blogeintrags brauche, ist schnell eine Stunde für meine Online-Aktivitäten dahin. Dann noch das private Telefon mit Karin... Das alles zieht sich hin und raubt mir Schlafenszeit, die ich wahrlich auch gut gebrauchen könnte.

Also überlege ich, ob und wie ich mit einer guten Vorbereitung etwas Zeit einsparen könnte... Heute habe ich schon einmal ein entsprechend (leeres) Fotoalbum mit Ordnern für jeden Tag erstellt. So kann ich nur noch rasch die Bilder ins richtige Verzeichnis hochladen und brauche mich nicht mehr um die Form zu kümmern. Das leere Gerüst des Albums kann man hier sehen. Noch überlege ich, ob ich auch schon die einzelnen Tages-Beiträge vorbereiten soll. Der Schlussbereich jedes Tages (mit Link zur Garminseite und zum entsprechenden Tagesordner des Fotoalbums) könnte ich schon vorbereiten.

Wichtig erscheint mir aber auch, dass ich meinen Freunden klar kommuniziere, dass eben Bloggen für mich auch ein wichtiges Hobby ist, und dass ich mir deshalb einen Freiraum von gegen einer Stunde pro Tag einräumen möchte. Da wird mir niemand böse sein und das sorgt für klare Verhältnisse.

Startschuss für die Sizilien-Tour

Karte von Sizilien
Karte von Sizilien

Heute Morgen um 11 Uhr war ich mit Jürg, Remy und Peter verabredet. Wir wollten zuerst gemeinsam eine Runde biken und danach die geplante Sizilien-Tour soweit vorbesprechen, dass wir im Idealfall gleich anschliessend die Flugtickets buchen können.

Die gemeinsame Biketour war sehr anregend. Ich genoss es sehr, wiedereinmal mit Anderen unterwegs zu sein und öfters etwas plaudern zu können. So vergass ich dann glatt, ein Foto für den Blog zu schiessen. Da es letzte Nacht leicht geregnet hat, war es im Wald doch ziemlich morastig und deshalb entschieden wir uns, auf dem Rückweg noch bei der Auto-Self-Wash-Anlage vorbeizufahren um unsere Fahrräder gleich wieder sauber abzuspritzen.

Dann also rein in die gute Stube! Peter hat eine grosse und detaillierte Karte von Sizilien gekauft, auf der wir die geplante Route nochmals kurz durchgegangen sind. Dann kam das Gespräch auf Packlisten und wer welches Werkzeug mitführen soll. Bei vier Personen gibt es schon ein gewisses Einsparpotential und es lohnt sich deshalb, dies im voraus abzuklären und festzulegen, wer was mitnimmt. Zu guter Letzt waren wir uns alle einig: Ja, das machen wir! Die dafür nötigen Ferien haben alle eingereicht und somit waren wir auch ready um gleich noch die Flüge zu buchen. Perfekt! Die Vorfreude steigt! SIZILIEN - wir kommen! :wave:

Vorbereitung

fast wie im Frühling...
fast wie im Frühling...

"Heute sonnig und bis zu 8° Grad" da darf ich nicht den ganzen Tag vor dem PC sitzen, das wäre Blasphemie. 8-)

Zwischentrocknung
Zwischentrocknung
fertige Gepäckträger-Schutzblech-Kombination
fertige Gepäckträger-Schutzblech-Kombination

Die warmen Temperaturen nutzte ich um das neu geschnitzte hintere Schutzblech endlich schwarz-matt zu lackieren. Damit keine falschen Ideen aufkommen: Lackiert habe ich natürlich draussen. Zwischen den einzelnen Sprühschichten und zum finalen Trocknen hängte ich das Teil jeweils an die Lampe über dem Esstisch. 22° ist noch besser als 8° Grad. ;-) . Zum Glück kam mir vor der Farbaktion noch in den Sinn, dass ich zwei Löcher schneiden musste, in die später die Gummispannriemen eingehängt werden. Leider erkennt man die auf dem Foto rechts sehr schlecht, da jetzt alles schwarz matt ist (die silbernen Verpressungen der Gummibänder mit den Befestigungshaken sieht man jedoch gut).

Nachmittags genoss ich den herrlichen Tag dann bei einer gemütlichen Bikerunde. Nun ist der Waldboden wieder soweit abgetrocknet, dass Bike und Fahrer sauber bleiben. Auf dem Heimweg noch kurz ein paar Tageseinkäufe erledigen und dann doch: vor den Laptop.

Am kommenden Samstag treffe ich mit mit meinen Velokollegen, die Mitte Februar nach Sizilien mitkommen. Wir wollen noch ein paar Details gemeinsam besprechen und wenn soweit alles klar ist, würden wir auch gleich online die Flüge buchen. Als Vorbereitung für dieses Treffen checkte ich nochmals die Hotel-Verfügbarkeit und vor allem suchte ich noch nach Möglichkeiten für Catania. Da wird unsere erste und auch die letzte Übernachtung sein und es ist wichtig, dass wir dort die Radkartons und zusätzliches Flugverpackungsmaterial zwischenlagern können. Zudem braucht es einen Flughafen-Hotel-Transport für 4 Personen mit Gepäck und vier grossen Kartons...

Sonnenbrillenwetter

der Nebel lichtet sich
der Nebel lichtet sich

Schon kurz nach dem Frühstück (zugegeben, es war nicht mehr wirklich früh) blinzelte die Sonne durch den Nebel und das motivierte mich für einen Spaziergang in direkter Umgebung. Man sieht auf dem Bild sehr schön, wie die letzten Nebelschwaden sich auflösen und Sonnenschein mit blauem Himmel das Zepter übernimmt. Vielversprechend! :th_up:

Zuhause setzte ich mich dann aber doch wieder vor den Laptop und informierte mich auf verschiedenen Webseiten. Doch es war klar, dass ich noch eine Bike-Spazierfahrt unternehmen wollte. Nachdem ich mich dann umgezogen hatte, kramte ich die Sonnbrille hervor. Das erste Mal Sonnebrille tragen im Jahr 2020 8-). Nach der Bikeputzaktion vom Freitag wollte ich das Velo nicht gleich wieder dreckig machen und deshalb entschied ich mich für eine Strassen und Feldweg Genussrunde um den Flughafen.

I'm lovin it
I'm lovin it

Das schöne Wetter motivierte auch Andere um nach Draussen zu gehen. Noch selten begegneten mir so viele Spaziergänger, Hundehalter, Reiter und andere Biker wie heute. So verwunderte es mich dann überhaupt nicht, dass sich vor der Imbussbude beim Pistenende trotz geschätzten 200 Parkplätzen eine lange Autokolonne bildete. Hoch lebe das Velo! Einfach an allen Autos vorbei fahren und keinen Parkplatz suchen müssen. ;-) Beim Kaffeetrinken sah ich, wie das Bike super schön in der Sonne glitzerte und deshalb konnte ich einfach nicht widerstehen und machte das gefühlt eintausendste Bild davon. :love:

bald sieht es hier so aus
bald sieht es hier so aus

Auf dem Heimweg besuchte ich noch kurz meine Mutter um ihr die besten Neujahrswünsche zu überbringen und von da rollte ich dann locker nach Hause. Wieder am PC beschäftigte ich mich erneut mit der neuen Version dieses Blogs, welche mittlerweile so ziemlich fertig in den Startlöchern steht. Nun wäre ich für die Blog-Migration bereit, doch es braucht noch Aktionen von seiten meines Hosting-Anbieters. Das neue System, Serendipity Styx Edition, bietet die grösste Funktionalität, wenn SQL-Datenbank und PHP auf dem neusten Stand sind. Aktuell ist das bei meinem Hostingpaket jedoch nicht der Fall und so fragte ich eben nach Updates nach. Sobald diese dann gemacht (und getestet) sind, werde ich die Neuinstallation anpacken.

beweg dich!

Null Aussicht
Null Aussicht

In der Schulzeit hatte ich öfters Probleme und musste deshalb mal zum Psychologen. Dieser sagte dann zu meinen Eltern:

Beat ist ein grosszügiger Mensch, was grundsätzlich positiv ist. Für ihn selbst kann das jedoch auch negativ sein, weil er halt auch gegenüber sich selbst sehr grosszügig ist.

Das ist schon über 40 Jahre her, beschreibt mich aber auch heute noch sehr treffend. Ich neige zu Genügsamkeit und Faulheit, weil mir wenig wirklich wichtig ist. So verwundert es auch nicht, dass die Personenwaage nach der gemütlichen und von Festessen geprägten Weihnachtszeit nun "plötzlich" drei Kilo mehr anzeigt :grrr: .

Höchste Zeit also um meinem inneren Schweinehund in den Hintern zu treten und endlich wieder mal etwas Sport zu treiben. Der heutige Tag bot sich förmlich dafür an. Der Wetterbericht war o.k., wenig Nebel, später Wolken, angenehme 5-8° Grad über Null. Morgen soll es dann ab und zu regnen. Wenn also nicht heute, wann dann? Und trotzdem... meine Motivation hielt sich in Grenzen und die ersten Kilometer waren ziemlich zäh...

Als Ziel setzte ich mir die Fahrt auf die Lägern-Hochwacht. Das gibt mindestens 50 Kilometer und etwa 1'000 Höhenmeter, was für mich schon mehr als eine gemütliche Spazierfahrt bedeutet und -so die Hoffnung- auch ein paar Kalorien verbrennen wird. Also: die Miesepetergedanken nicht ernstnehmen und einfach fahren... von Kilometer zu Kilometer.. es hilft dabei, nicht nur direkt vor das Vorderrad sondern an den Horizont zu blicken...

Nach der mehrheitlich flachen Anfahrt sah ich schon von Weitem, dass die Hochwacht wohl mitten in einer Nebelwolke liegt. Darunter ist es noch zeitweise sonnig, doch oben scheint es dicht zu sein. Ich denke: Soll ich umkehren? Lohnt sich das überhaubt? RUHE JETZT! Du fährst jetzt da hoch und fertig!

Auf den letzten hundert Höhenmeter lag wenig Schnee. Der Frost der letzten Nacht tropfte bei den aktuellen Tagestemperaturen von den Bäumen. Zeitweise konnte man fast glauben, dass es zu regnen beginnt. Der Nebel nahm zu. Schnee und Nebel erzeugen eine eigentümliche Stille. Ich höre nur das Knirschen der Räder im Schnee und mein schweres Atmen... dann kam ich oben auf der Aussichtsplattform an. Doch wie man auf dem Bild sehen kann, die Aussicht war heute gleich Null. Nada. Nur Nebel. Kalter Nebel...

Ich war nicht der Einzige. Neben meinem Bike sieht man noch ein recht schön aufgebautes SANTA CRUZ Fully (wieder eines dieser farblosen/schwarzen Bikes). Ein paar Wanderer waren auch da, doch niemand blieb länger. Wozu auch. So habe auch ich nur etwas Proviant gegessen und mich dann auf die Rückfahrt gemacht. Ich freute mich schon auf den heissen Milchkaffee beim Imbisstand am Pistenende. Unter dieser Nebelwolke, die wie am Lägernkamm festklebte, war es dann wieder deutlich angenehmer. Die Bewölkung hat zwar zugenommen, doch für kurze Momente zeigte sich noch ein paar Mal die Sonne.

Wegen dem Schnee und dem Schmelzwasser waren die Singletrails bergrunter natürlich ziemlich nass und matschig und so war dann Bike und Fahrer ziemlich eingesaut. Ich steuerte deshalb noch die Auto-Self-Wash-Boxen an und spritze das Bike sauber. Zuhause dann mit "Bike-Shine" nachbehandeln und die Kette reinigen und ölen. Tip-Top. Dann eine warme Dusche und einen nächsten Milchkaffee vor dem Laptop. Ein müde-zufriedenes Gefühl durchströmt mich. Heute habe ich den inneren Schweinehund besiegt. Gut so! :th_up: Das GPS sagt: 61 km, 3:50 Std., 1'020 Hm.

Winterreifen

Continental-Winterreifen
Continental-Winterreifen

Für meine Winterreise 2017 durch Deutschland kaufte ich für das KISH einen Satz Winterreifen, die ich danach, im Frühling, wieder demontierte und im Keller einlagerte. Da ich ab Anfang Jahr mit dem Rad zu meinem neuen 25%-Job radeln will hatte ich schon länger im Hinterkopf, dass ich wohl besser die Winterreifen wieder montieren sollte. Es ist doch wahrscheinlich, dass ich im Januar oder Februar mal mit Schnee rechnen muss. Da kann etwas mehr Grip mit Sicherheit nicht schaden.

Ich habe es bis jetzt nicht getan, weil die montierten Schwalbe Marathon Supreme einfach extrem gut und geräuschlos rollen. Von diesem Reifen bin ich schwer begeistert und deshalb freue ich mich jetzt schon, wenn sie wieder drauf kommen.

Obwohl ich bestimmt schon 2'500 Kilometer mit den Continental Topcontact Winter Reifen gefahren bin, sehen sie noch fast neu aus. Der Vorderradreifen sowieso, aber auch der Hintere hat bestimmt noch 90% Profil. An den Seitenstollen sind noch immer die feinen Gummihaare der Gussform zu sehen. Auch die Lagerung im Keller, liegend mit einem leicht aufgepumpten Schlauch drin, hat problemlos funktioniert und deshalb glaube ich, dass die Reifen in den knapp drei Jahren kaum gealtert sind.

Nach der Reifenmontage setzte ich an der hinteren Scheibenbremse noch neue Beläge ein und danach reinigte und ölte ich die Kette frisch. Natürlich putzte und ölte ich auch die übrigen Teile am Rad, so dass es jetzt blitzblank und bereit für kommende Winterfahrten im Radschuppen steht. :th_up:

Verdauungstour

Schlagschatten
Schlagschatten

Schon gestern war hier das Wetter ziemlich gut und auch heute Morgen war schon bald klar, dass sich der Nebel lichten und die Sonne zeigen würde. Gestern hatte ich einige Sachen zu erledigen und abends hatten wir Gäste eingeladen und deshalb brauchte ich in der Küche noch etwas Vorbereitungszeit. Doch heute Sonntag hatte ich wirklich keine Ausrede mehr um mich vor etwas Bewegung und einer Bikerunde zu drücken. Doch... ich bin langsam etwas faul geworden und nur schon der Gedanke an den Tenüfez, von Zivilkleider aus, meherere Schichten Bikekleider an, nach der Rückkehr Bikekleider wieder aus, duschen und Zivilkleider wieder an, liess mich herumdrücken...

In solchen zögerlichen Momenten hilft die Erfahrung die einem sagt, dass es sich bisher wirklich jedesmal gelohnt hat. Zwei bis drei Stunden frische Luft mit Bewegung und Natur... das reinigt Körper und Geist. Also nicht mehr zögern, sondern umziehen und sich bereit machen!

Ja, es stimmt. Auch wenn es nur ganz knapp über Null grad war und somit eher kalt, so war die Entscheidung auf's Bike zu steigen, absolut richtig. Gerade in Anbetracht der verschiedenen Festessen der letzten Tage. Man soll den einverleibten Kalorien nicht allzu viel Zeit geben um sich festzusetzen... ;-)

ein langer Tag

Weihnachtsdekoration
Weihnachtsdekoration

Um halb fünf Uhr klingelte der Wecker. Nach der Morgentoilette und dem Frühstück bin ich dann in Bikekleidern losgefahren und mit Umziehen am Arbeitsort war ich dann pünktlich, um 05:55 Uhr einsatzbereit. So muss das sein! :th_up:

Nach Arbeitsschluss bin ich dann mit dem KISH ins Stadtzentrum gefahren, weil ich erstens noch eine Buchung vorliegen hatte und zweitens, weil jemand die Hochzeitsrikscha zum selber fahren gemietet hat. Gegen 17:30 Uhr bin ich dann wieder zum Arbeitsplatz gefahren, weil dort eine kleine Weihnachtsfeier auf dem Programm stand. An solchen Anlässen teilzunehmen ist für mich als "Neuer" wichtig, damit ich möglichst viele Mitarbeiter kennenlerne. Das hilft im späteren Umgang ungemein. Auf dieser Velofahrt hat es ganz leicht geregnet und der Wetterbericht sagte, dass ein Föhnsturm über die Alpen zieht und starke Regenfälle mitbringt. Deshalb habe ich in der Garage auch gleich die Regenkleider eingepackt.

Als die Feier so gegen 19:30 Uhr zu Ende ging und ich ins Freie trat, war der Föhnsturm tatsächlich in vollem Gange. Es windete und regnete kräftig. Also Regenkleider anziehen und losfahren. Weil mir für diesen Beitrag noch ein Bild des Tages fehlte, machte ich unterwegs noch einen kurzen Halt um diese Weihnachtsmann-Kutsche zu fotografieren. Obwohl ich es fünf Mal versuchte, brachte die Handycam kein wirklich gutes Bild zu Stande. Extreme Lichtkontraste und Regen sind keine gute Kombination.

Zuhause dann warm duschen, Hauskleider anziehen und den Tag ausklingen lassen. Ganz schnell kriecht eine angenehme Müdigkeit hoch und so kann ich diesen langen Tag zufrieden abschliessen.

Arbeitstier

auf dem Heimweg
auf dem Heimweg

Die letzten drei Tage bin ich mit dem KISH zu meinem neuen Teilzeitjob gefahren. Am Mittwoch war es trocken, am Donnerstag regnete es und heute Morgen lag etwas Schnee und der Strassendienst streute Salz. Wenn ich nun mein KISH ansehe wird mir bewusst, dass Pendel-Fahrräder wohl den extremsten Bedingungen ausgesetzt sind. Sie sehen viele Kilometer, müssen immer funktioniern, bei jedem Wetter, und Temperaturen von unter Null bis um die 30 Grad. Und viele davon werden wohl nur spärlich gepflegt, geputzt und geschmiert. Und nicht wenige stehen nachts nicht an einem trockenen Ort oder parken auch tagsüber irgendwo im Freien.

Ich bin natürlich froh, dass weder der Titanrahmen noch die Edelstahlgepäckträger rosten können, denn das aktuelle Wasser-/Salzgemisch ist ein echter Rost-Beschleuniger. Ich nehme mir aber trotzdem vor, dass ich das Bike mindestens einmal im Monat mit sauberem Wasser putze und -auch wichtig- alle beweglichen Teile gut öle. Das KISH ist so ein feines Rad, das lasse ich auf keinen Fall vergammeln! :love:

Panoramarunde

Top-Panorama
Top-Panorama

In den letzten Tagen bin ich doch ziemlich viel vor der Computertastatur gesessen. Meine Tests mit der Serendipity Styx Edition haben mich ziemlich angefixt und motiviert um mich damit vertiefter auseinanderzusetzen. So habe ich mich auch heute Morgen mit der Styx-Testinstallation beschäftigt und nur so aus dem Augenwinkel wahrgenommen, dass es draussen doch ziemlich schönes Wetter ist. Klar, dass ich noch eine Bikerunde drehen wollte.

Aber man kennt es ja. Da gibt es noch ein kleines Problemchen, welches man gerne noch "kurz" erledigen möchte und kaum ist das gemacht, stolpert man über das nächste Detail. So geht es von Einem zum Nächsten und die Stunden verfliegen nur so. Es war schon kurz vor drei Uhr am Nachmittag, bis ich mich endlich losreissen konnte und die Bikekleider angezogen habe.

TREK 1120 - Flugzeug - Panorama
TREK 1120 - Flugzeug - Panorama

Heute war es ausgesprochen mild. Das Thermometer zeigte locker 10° Grad und ein "warmer" Wind war auszumachen. Aha, eine Südwind- oder Föhnlage. Sehr gut. Nach der Auffahrt auf den ersten Hügel in der Umgebung und freiem Blick in Richtung Süden war dann alles klar. Es zeigte sich ein grossartiges Alpenpanorama. Vom Säntis ganz links über die Glarner Alpen in der Mitte, bis nach rechts in die Berner Alpen. Fantastisch! :th_up:

die letzten Pilze 2019
die letzten Pilze 2019

Natürlich steuerte ich meinen Kaffeespot am Pistenende an und machte dort ein paar Fotos. Ich hatte nicht viel Zeit, denn gegen halb fünf wird es jetzt schon bald dunkel. Auf dem Heimweg sah ich dann diese halbrund angeordneten Pilze. Das sieht man auch nicht alle Tage und das war mir dann nochmal einen kurzen Fotohalt wert. Das Timing war sehr gut, denn die Abenddämmerung hat schon ziemlich eingesetzt, als ich wieder zuhause vor den Veloschuppen fuhr. Das hat gut getan! Wie immer! Dann warm/heiss duschen, einen grossen Milchkaffee machen und noch malein paar Stunden vor den PC. Ein durchaus gelungener Sonntag. ;-)