Sonnenbrillenwetter

der Nebel lichtet sich
der Nebel lichtet sich

Schon kurz nach dem Frühstück (zugegeben, es war nicht mehr wirklich früh) blinzelte die Sonne durch den Nebel und das motivierte mich für einen Spaziergang in direkter Umgebung. Man sieht auf dem Bild sehr schön, wie die letzten Nebelschwaden sich auflösen und Sonnenschein mit blauem Himmel das Zepter übernimmt. Vielversprechend! :th_up:

Zuhause setzte ich mich dann aber doch wieder vor den Laptop und informierte mich auf verschiedenen Webseiten. Doch es war klar, dass ich noch eine Bike-Spazierfahrt unternehmen wollte. Nachdem ich mich dann umgezogen hatte, kramte ich die Sonnbrille hervor. Das erste Mal Sonnebrille tragen im Jahr 2020 8-). Nach der Bikeputzaktion vom Freitag wollte ich das Velo nicht gleich wieder dreckig machen und deshalb entschied ich mich für eine Strassen und Feldweg Genussrunde um den Flughafen.

I'm lovin it
I'm lovin it

Das schöne Wetter motivierte auch Andere um nach Draussen zu gehen. Noch selten begegneten mir so viele Spaziergänger, Hundehalter, Reiter und andere Biker wie heute. So verwunderte es mich dann überhaupt nicht, dass sich vor der Imbussbude beim Pistenende trotz geschätzten 200 Parkplätzen eine lange Autokolonne bildete. Hoch lebe das Velo! Einfach an allen Autos vorbei fahren und keinen Parkplatz suchen müssen. ;-) Beim Kaffeetrinken sah ich, wie das Bike super schön in der Sonne glitzerte und deshalb konnte ich einfach nicht widerstehen und machte das gefühlt eintausendste Bild davon. :love:

bald sieht es hier so aus
bald sieht es hier so aus

Auf dem Heimweg besuchte ich noch kurz meine Mutter um ihr die besten Neujahrswünsche zu überbringen und von da rollte ich dann locker nach Hause. Wieder am PC beschäftigte ich mich erneut mit der neuen Version dieses Blogs, welche mittlerweile so ziemlich fertig in den Startlöchern steht. Nun wäre ich für die Blog-Migration bereit, doch es braucht noch Aktionen von seiten meines Hosting-Anbieters. Das neue System, Serendipity Styx Edition, bietet die grösste Funktionalität, wenn SQL-Datenbank und PHP auf dem neusten Stand sind. Aktuell ist das bei meinem Hostingpaket jedoch nicht der Fall und so fragte ich eben nach Updates nach. Sobald diese dann gemacht (und getestet) sind, werde ich die Neuinstallation anpacken.

beweg dich!

Null Aussicht
Null Aussicht

In der Schulzeit hatte ich öfters Probleme und musste deshalb mal zum Psychologen. Dieser sagte dann zu meinen Eltern:

Beat ist ein grosszügiger Mensch, was grundsätzlich positiv ist. Für ihn selbst kann das jedoch auch negativ sein, weil er halt auch gegenüber sich selbst sehr grosszügig ist.

Das ist schon über 40 Jahre her, beschreibt mich aber auch heute noch sehr treffend. Ich neige zu Genügsamkeit und Faulheit, weil mir wenig wirklich wichtig ist. So verwundert es auch nicht, dass die Personenwaage nach der gemütlichen und von Festessen geprägten Weihnachtszeit nun "plötzlich" drei Kilo mehr anzeigt :grrr: .

Höchste Zeit also um meinem inneren Schweinehund in den Hintern zu treten und endlich wieder mal etwas Sport zu treiben. Der heutige Tag bot sich förmlich dafür an. Der Wetterbericht war o.k., wenig Nebel, später Wolken, angenehme 5-8° Grad über Null. Morgen soll es dann ab und zu regnen. Wenn also nicht heute, wann dann? Und trotzdem... meine Motivation hielt sich in Grenzen und die ersten Kilometer waren ziemlich zäh...

Als Ziel setzte ich mir die Fahrt auf die Lägern-Hochwacht. Das gibt mindestens 50 Kilometer und etwa 1'000 Höhenmeter, was für mich schon mehr als eine gemütliche Spazierfahrt bedeutet und -so die Hoffnung- auch ein paar Kalorien verbrennen wird. Also: die Miesepetergedanken nicht ernstnehmen und einfach fahren... von Kilometer zu Kilometer.. es hilft dabei, nicht nur direkt vor das Vorderrad sondern an den Horizont zu blicken...

Nach der mehrheitlich flachen Anfahrt sah ich schon von Weitem, dass die Hochwacht wohl mitten in einer Nebelwolke liegt. Darunter ist es noch zeitweise sonnig, doch oben scheint es dicht zu sein. Ich denke: Soll ich umkehren? Lohnt sich das überhaubt? RUHE JETZT! Du fährst jetzt da hoch und fertig!

Auf den letzten hundert Höhenmeter lag wenig Schnee. Der Frost der letzten Nacht tropfte bei den aktuellen Tagestemperaturen von den Bäumen. Zeitweise konnte man fast glauben, dass es zu regnen beginnt. Der Nebel nahm zu. Schnee und Nebel erzeugen eine eigentümliche Stille. Ich höre nur das Knirschen der Räder im Schnee und mein schweres Atmen... dann kam ich oben auf der Aussichtsplattform an. Doch wie man auf dem Bild sehen kann, die Aussicht war heute gleich Null. Nada. Nur Nebel. Kalter Nebel...

Ich war nicht der Einzige. Neben meinem Bike sieht man noch ein recht schön aufgebautes SANTA CRUZ Fully (wieder eines dieser farblosen/schwarzen Bikes). Ein paar Wanderer waren auch da, doch niemand blieb länger. Wozu auch. So habe auch ich nur etwas Proviant gegessen und mich dann auf die Rückfahrt gemacht. Ich freute mich schon auf den heissen Milchkaffee beim Imbisstand am Pistenende. Unter dieser Nebelwolke, die wie am Lägernkamm festklebte, war es dann wieder deutlich angenehmer. Die Bewölkung hat zwar zugenommen, doch für kurze Momente zeigte sich noch ein paar Mal die Sonne.

Wegen dem Schnee und dem Schmelzwasser waren die Singletrails bergrunter natürlich ziemlich nass und matschig und so war dann Bike und Fahrer ziemlich eingesaut. Ich steuerte deshalb noch die Auto-Self-Wash-Boxen an und spritze das Bike sauber. Zuhause dann mit "Bike-Shine" nachbehandeln und die Kette reinigen und ölen. Tip-Top. Dann eine warme Dusche und einen nächsten Milchkaffee vor dem Laptop. Ein müde-zufriedenes Gefühl durchströmt mich. Heute habe ich den inneren Schweinehund besiegt. Gut so! :th_up: Das GPS sagt: 61 km, 3:50 Std., 1'020 Hm.

Rutsch ins neue Jahr

unsere Party-Location
unsere Party-Location

Letzte Nacht erlebten wir nun zum dritten Mal den Jahreswechsel im Zirkus Conelli, auf dem Bauschänzli, in Zürich. Ich habe kurz nachgeschaut: Erstmals waren wir zu Silvester 2009 da und vor zwei Jahren dann das zweite Mal. Daran erkennt man leicht, dass es uns jedes Mal sehr gut gefallen und uns deshalb zu einem erneuten Besuch motiviert hat. :th_up:

HAPPY NEW YEAR !
HAPPY NEW YEAR !

Natürlich. Die Wiederholung eines Erlebnisses ist nie so magisch, wie das erste Mal. Wir wussten nun in etwa, was uns erwartet und wir waren auch diesmal wieder vom tollen Service, dem guten Essen und natürlich von der super Show echt begeistert. Es fehlte wirklich an nichts und trotzdem war es nicht mehr ganz so WOW wie beim ersten Besuch. Wohlverstanden. Das soll keine Kritik sondern eine rein persönliche Feststellung sein.

gut gerutscht
gut gerutscht

Dieses Jahr waren wir vier befreundete Paare, also zu acht, und belegten zwei benachbarte Tische. Die Stimmung war festlich gut und natürlich haben wir auch einige Fotos gemacht. Nach der Vorstellung und dem mitternächtlichen Anstossen auf's neue Jahr zogen wir unsere Jacken an um das Silvesterfeuerwerk auf dem unteren Seebecken anzuschauen. Auch heute war es wieder leicht neblig, doch viel besser als vor zwei Jahren. Nur die ganz hohen Raketen verschwammen etwas im Nebel, mehr als 90% waren super zu sehen. Auch dieses Jahr wieder ein Klasse Spektakel, welches -laut Tageszeitung- fast 150'000 Menschen in die Innenstadt lockte.

Danach feierten wir im Zirkuszelt weiter und tanzten noch etwas in der -noch immer- gut gefüllten Manege. Zum Abschluss genehmigten wir uns einen Absacker in der Zirkusbar und gegen drei Uhr morgens waren wir dann wieder zu Hause. Zufrieden und mit tollen Eindrücken. :applaus:

Den heutigen Tag (unter der Nebeldecke) verbrachten wir zuhause und ich sass ziemlich viel am PC. Zum Abendessen haben wir nocheinmal Gäste eingeladen und so freue ich mich jetzt auf das letzte Festessen dieser Weihnachts- und Neujahrszeit. Schön war's!

unsere Gruppe
unsere Gruppe

Rückblick 2019

das war 2019
das war 2019

Es ist schon etwas länger her, als ich in diesem Blog einen Jahresrückblick geschrieben habe. Mit einem Schmunzeln erinnere ich mich an den Rückblick 2013, an dem ich mich vor dem PC ziemlich angetrunken habe… :grins:

Heute ist das anders. Ich vertrage viel Alkohol nur noch schlecht und deshalb trinke ich generell sehr wenig und heute wohl auch erst beim Abendessen und zum Anstossen auf das neue Jahr.

2019 kann ich aus zweierlei Perspektiven betrachten. Geschäftlich war es ein schwieriges Jahr, alles Andere verlief nahezu ideal.

Zuerst zum Geschäftlichen. Dieses Jahr wurden wir für weniger Events gebucht als in den Vorjahren. Vor allem der grösste Event-Kunde der letzten drei Jahre hatte alle seine Filialen bis Ende 2018 umgebaut und so gab es keine Wiedereröffnungsfeiern mit Gratis-Rikscha mehr. Das war ein gutes Geschäft und es tat schon ein bisschen weh, dass dies weggefallen ist, zumal dafür kein neuer Kunde in die Bresche sprang.

Zusätzlich hat mein treuster privat-Stammkunde Ende 2018 seit Leben umgestellt und die vorher fast täglichen Rikschafahrten waren auch auf einen Schlag weg. Das merkte ich sehr gut und konnte es auch nicht mit zusätzlichen Taxifahrten kompensieren. Zumal die in Massen auftauchenden E-Scooter mir doch ziemlich geschadet haben. Seit deren Aufkommen hatte ich kaum noch junge Leute als Gäste für eine Taxifahrt. Die nehmen jetzt einen E-Scooter, das ist viel cooler.

Und ganz persönlich belastete mich die Trennung von Arjun als Geschäftspartner und Unterstützung mehr, als ich erwartet habe. Dass eine Trennung erfolgen würde war ja schon 2018 absehbar und diese wurde nun 2019 in mehreren Teilschritten vollzogen, doch die ganze Angelegenheit hat mich doch sehr enttäuscht. Es versetzte mich in gewisser Weise in einen leeren Raum, mit 4 Rikschas und grösseren Verpflichtungen als ich sie mir alleine je aufgebürdet hätte und trotzdem bin ich nun wieder allein. Der Prozess der Neuausrichtung ist noch nicht abgeschlossen…

Dies alles führte dazu, dass mein Jahreseinkommen doch erheblich niedriger als in den Vorjahren ausgefallen ist und eigentlich nicht mehr existenzsichernd ist (von einer vernünftigen Altersvorsorge ganz zu schweigen). Ich musste mich also nach einem Zusatzeinkommen umsehen und wurde glücklicherweise rasch fündig. Ab Januar 2020 verleihe ich mich selbst an eine Firma als Magaziner/Lagerist. Zeitlich passt das super (jeweils Mo-Mi, morgens) und ist somit eigentlich ein Glücksfall, da es keinen Einfluss auf das Rikschageschäft hat.

Somit wäre auch schon ein erster positiver Punkt genannt und von nun an geht es eigentlich nur noch positiv weiter. Mitte Januar waren Karin und ich wieder in Thailand. Zuerst 10 Tage in Krabi und dann noch 4 Tage in Bangkok. Das waren super schöne Ferien! Krabi ist landschaftlich sehr schön und hat uns beiden super gefallen. Auch die abschliessenden Tage in Bangkok waren spitze und nur der Smog trübte das Bild (im wahrsten Sinne).

Kaum zuhause, packte ich schon wieder zusammen um mit Freunden nach Rom zu reisen und von da mit dem Bike durch das Latium, die Toskana und Ligurien bis nach Genua zu fahren. Das war ein wirklich tolles Erlebnis und hat mir viel Freude gemacht. Im März startete dann die Rikschasaison und als positives Highlight will ich hier noch den Werbevertrag nennen, den ich mit dem Reisebüro Tourasia abschliessen konnte und der bis Ende 2020 andauert. Sehr gut!

Richtig verliebt habe ich mich in das neu lackierte TREK 1120. Das war ein längeres Projekt und aus der anfänglichen Idee, einer blau-metallic Lackierung wurde letztendlich eine purple/violette Pulverbeschichtung mit blau-metallic lackierter Gabel. Ich hatte wirklich Glück, mit Stefan von Cycleworks.ch einen kompetenten Fachmann zu finden. Vom Resultat bin ich immer noch hell begeistert und vor allem deswegen sass ich 2019 wieder viel auf dem Mountainbike. Seit 2012, als ich das Rikschageschäft anfing, bin ich nie wieder so viel Rad/MTB gefahren wie dieses Jahr. Das hat mir viel Freude, Erholung und Ausgleich geschenkt.

Quasi neu verliebt habe ich mich in diesen Blog, den ich technisch runderneuerte. Daran wird sich auch in Zukunft noch weiter etwas tun, doch die Technik, oder der Rahmen, ist eigentlich nur sekundär. Was zählt, ist der Inhalt. Und mit 14 Jahren und über 2'500 Beiträgen gibt es mittlerweile doch schon reichlich Inhalt. Ich finde bloggen noch immer ein tolles Hobby.

Ganz zuletzt möchte ich noch meine körperliche Gesundheit erwähnen. Ich wurde im Oktober 56 Jahre alt und blicke auf ein gesundes Jahr zurück. Ein oder zwei Mal habe ich mir einen Muskel entzündet (1x Becken, 1x Schulter), doch mit etwas Salbe verschwand das in ein paar Tagen wieder. Auch mein produzierter Auffahrunfall vom 1. Juli ist glimpflich verlaufen und war bald wieder vergessen. Ansonsten kann ich mich an keine Erkältung oder keinerlei andere Beschwerden erinnern. Dafür bin ich ganz speziell dankbar!

So, das war's. Natürlich habe ich ein paar Dinge vergessen… wie immer… doch nun gilt NEUES JAHR – NEUES GLÜCK! Ich wünsche allen einen tollen Silvester und einen perfekten Rutsch ins Jahr 2020!

Winterreifen

Continental-Winterreifen
Continental-Winterreifen

Für meine Winterreise 2017 durch Deutschland kaufte ich für das KISH einen Satz Winterreifen, die ich danach, im Frühling, wieder demontierte und im Keller einlagerte. Da ich ab Anfang Jahr mit dem Rad zu meinem neuen 25%-Job radeln will hatte ich schon länger im Hinterkopf, dass ich wohl besser die Winterreifen wieder montieren sollte. Es ist doch wahrscheinlich, dass ich im Januar oder Februar mal mit Schnee rechnen muss. Da kann etwas mehr Grip mit Sicherheit nicht schaden.

Ich habe es bis jetzt nicht getan, weil die montierten Schwalbe Marathon Supreme einfach extrem gut und geräuschlos rollen. Von diesem Reifen bin ich schwer begeistert und deshalb freue ich mich jetzt schon, wenn sie wieder drauf kommen.

Obwohl ich bestimmt schon 2'500 Kilometer mit den Continental Topcontact Winter Reifen gefahren bin, sehen sie noch fast neu aus. Der Vorderradreifen sowieso, aber auch der Hintere hat bestimmt noch 90% Profil. An den Seitenstollen sind noch immer die feinen Gummihaare der Gussform zu sehen. Auch die Lagerung im Keller, liegend mit einem leicht aufgepumpten Schlauch drin, hat problemlos funktioniert und deshalb glaube ich, dass die Reifen in den knapp drei Jahren kaum gealtert sind.

Nach der Reifenmontage setzte ich an der hinteren Scheibenbremse noch neue Beläge ein und danach reinigte und ölte ich die Kette frisch. Natürlich putzte und ölte ich auch die übrigen Teile am Rad, so dass es jetzt blitzblank und bereit für kommende Winterfahrten im Radschuppen steht. :th_up:

Verdauungstour

Schlagschatten
Schlagschatten

Schon gestern war hier das Wetter ziemlich gut und auch heute Morgen war schon bald klar, dass sich der Nebel lichten und die Sonne zeigen würde. Gestern hatte ich einige Sachen zu erledigen und abends hatten wir Gäste eingeladen und deshalb brauchte ich in der Küche noch etwas Vorbereitungszeit. Doch heute Sonntag hatte ich wirklich keine Ausrede mehr um mich vor etwas Bewegung und einer Bikerunde zu drücken. Doch... ich bin langsam etwas faul geworden und nur schon der Gedanke an den Tenüfez, von Zivilkleider aus, meherere Schichten Bikekleider an, nach der Rückkehr Bikekleider wieder aus, duschen und Zivilkleider wieder an, liess mich herumdrücken...

In solchen zögerlichen Momenten hilft die Erfahrung die einem sagt, dass es sich bisher wirklich jedesmal gelohnt hat. Zwei bis drei Stunden frische Luft mit Bewegung und Natur... das reinigt Körper und Geist. Also nicht mehr zögern, sondern umziehen und sich bereit machen!

Ja, es stimmt. Auch wenn es nur ganz knapp über Null grad war und somit eher kalt, so war die Entscheidung auf's Bike zu steigen, absolut richtig. Gerade in Anbetracht der verschiedenen Festessen der letzten Tage. Man soll den einverleibten Kalorien nicht allzu viel Zeit geben um sich festzusetzen... ;-)

Weihnachten

Weihnachtsschlitten
Weihnachtsschlitten

Gestern schliefen wir lange aus, danach galt es alles Geschirr vom Heiligabend abzuwaschen und unseren Haushalt wieder für "Normalbetrieb" herzurichten. Am Abend waren wir bei Freunden zu einem Weihnachtsessen eingeladen und so wurde es wieder ziemlich spät...

In den letzten Tagen hat es häufig geregnet, heute war es weitgehend trocken und morgen soll es dann schon wieder regnen. Wenn ich also noch eine kurze Bikrunde drehen wollte, dann musste es heute sein. Doch ich gebe es zu: Die vielen üppigen Essen haben mich träge gemacht und deshalb konnte ich mich nur für eine kurze Strassenrunde motivieren. Am späteren Nachmittag stattete ich meiner Mutter einen kurzen Besuch ab und da zeigte sich für einen kurzen Moment sogar die Sonne. Gut gemacht.

Auf dem Heimweg habe ich dann das gleiche Motiv wie am Freitag nocheinmal fotografiert. Diesmal bei Tageslicht, damit man vom Freitagbild eine bessere Vorstellung kriegt, wie es wirklich ausschaut.

Heiligabend

klare Aufträge
klare Aufträge

Schon seit immer findet unsere Familienweihnachtsfeier am Heiligabend statt. Die letzten Jahre trafen wir uns für das gemeinsame Essen und Feiern bei meiner Schwester und dieses Jahr waren wir wieder einmal ab der Reihe um alle einzuladen und zu bewirten. Wir machen das gerne und weil es bei uns (wie bei vielen Anderen auch) an Weihnachten ein Fondue Chinoise zur Hauptspeise gibt, braucht es keinen grossen Kochaufwand und alle können gemütlich beisammen sitzen und plaudern.

Karin musste bis 16:00 Uhr arbeiten und holte danach Ihren betagten Vater im Altersheim, weshalb es an mir lag, die meisten Vorbereitungsarbeiten zu erledigen. Wir beide sind schon über 26 Jahre verheiratet und wissen natürlich langsam, wie der Andere tickt. Ich bin eher der Faule/Gemütliche/Liederliche, während Karin eher zu Perfektionismus neigt und oftmals schon sehr genaue Vorstellungen hat, wie etwas auszusehen hat. Gerade die Tischgestaltung ist Ihr ein wichtiges Anliegen. Und damit dann alles stimmt, hat sie am Vorabend das ausgesuchte Geschirr bereit gestellt und fein säuberlich beschriftet, damit ich auch genau weiss, was wofür gedacht ist. ;-) :th_up:

Christbaum 2019
Christbaum 2019

Heute waren wir 10 Personen und wir konnten einen schönen, entspannten und dennoch anregenden Abend miteinander erleben. Das Essen war reichlich und super lecker. Dansch zündeten wir die Christbaumkerzen an und sangen Weihnachtslieder. Das war dann schon der Moment, an dem es dem Einen oder Anderen eine Träne ist Auge drückte, denn es ist unvermeindlich, dass man dabei an unseren verstorbenen Vater (resp. Grossvater) denkt. Er mochte solche Familienfeste ungemein... Es gab dann einige tolle Geschenke auszupacken, bevor wir bei Kaffee, Tiramisu und Weichnachtsguetsli den "offiziellen Teil" ausklingen liessen. Ich fuhr den Schwiegervater zurück ins Alterheim und als Zugabe spielten wir zu sechst dann noch Brändi Dog, bis morgens um drei Uhr... Das war wirklich ein sehr gelungener Heiligabend. Danke!

Voice Assistant

"Hallo Swisscom"
"Hallo Swisscom"

Alexa, Siri, Cortana, Google Assistant oder neuerdings "Hello Swisscom": Immer mehr Menschen unterhalten sich mit ihnen und interagieren damit mit künstlichen Intelligenzen (KI), welche sich in den sogenannten "Smart Speakern" finden lassen. Dank immer besser werdender Systeme zur Spracherkennung sowie der Verarbeitung und Interpretation der Informationen, dienen "Voice Assistants" den Nutzern als persönliche, digitale Helfer im Alltag.

Das ist ein technologischer Trend, mit dem man sich wohl in Zukunft ernsthaft befassen muss. Meine bisher ablehnende Haltung ist wohl ein Altersreflex. Ich sehe schlicht keine Notwendigkeit, weshalb ich mit leblosen Dingen sprechen soll. Ich drücke lieber Knöpfe, schiebe oder drehe irgendwelche Regler oder bediene eine Tastatur. Ich will auch nicht alles "aus der Ferne" mit meinem Smartphone erledigen. Ja, ich werde wohl wirklich alt (und bin etwas von gestern). :sik:

Natürlich sehe auch ich ein paar Vorteile, die solche Systeme mit sich bringen. Zum Beispiel beim Autofahren kann es hilfreich sein, per Sprachsteuerung einen Telefonanruf zu starten (und natürlich dann über eine Freisprecheinrichtung zu telefonieren). Oder die Musik lauter oder leiser zu stellen, ohne die Hände dafür vom Lenkrad nehmen zu müssen.

Bei mir überwiegen derzeit aber vor allem die negativen Gefühle bezüglich Abhör- und Datenschutz. Vielleicht bin ich etwas paranoid, doch seit den Veröffentlichungen von Edward Snowden habe ich die Kameras an TV und Laptop abgeklebt. Es geht niemanden etwas an, was in unseren vier Wänden geschieht und gesprochen wird. Das ist privat und soll es auch bleiben.

Hinzu kommt ein ganz persönlicher Grund. Meine Vorliebe für Stille. Wenn ich alleine zuhause bin, ist es meist still. Ich höre praktisch nie Radio und der TV als Hintergrundberieselung kann ich mir echt nicht vorstellen. Ich mag es ruhig und still. Das Leben draussen, im öffentlichen Raum, ist laut genug. Zuhause spreche ich mit meiner Frau, mit Gästen oder ab und zu mit einer unserer Katzen. ;-)

Natürlich verfolge ich diese Entwicklung und wer weiss, vielleicht nutze ich ja irgendwann auch einen solchen Voice Assistant. "Hallo Swisscom - bring mir den Rollator!" :grins:

Garage aufräumen

Garagenbelegung Ende 2019
Garagenbelegung Ende 2019

Gestern hat Arjun seine private Rikscha, sowie zwei Fahrräder, die schon lange in der Garage rumstanden, endlich weggeräumt. Seinen Garagenschlüssel hat er mir in die Rikscha gelegt. Dieses Kapitel ist nun also (weitgehend) abgeschlossen. Wie es so ist (wenn man selbst nicht anwesend ist), bleiben dann noch unbrauchbare Kleinigkeiten und Müll zurück, die ich heute aufräumte, respektive entsorgte.

Ich nutze den Moment um auch die alten Werbetafeln zu sortieren und in meinen Kram etwas Ordnung zu bringen. Dann stieg ich auf die Rikscha, da heute nocheinmal eine Christmas-Tour auf dem Programm stand. Als ich wieder zurück war, zog ich mich wieder für den Heimweg auf dem Motorrad um und machte kurz vor dem Aufsteigen noch das obenstehende Bild. So sieht die Bike Butler Garage also Ende 2019 aus. Vielleicht sind vier Rikschas etwas viel für mich alleine. Doch wer weiss, vielleicht kommt im nächsten Jahr jemand neues dazu. Man weiss ja nie... ;-|