< Frühlingsdepression | Inneres Feuer >

Geld...

Am Schluss geht es immer nur ums Geld... ganz egal, wie viel man davon hat.

Geld ist DER zentrale Wert unserer Gesellschaft und der EINZIGE gemeinsame Nenner, den jeder Trottel versteht und der für ALLE gilt (Frau/Mann, jung/alt, weiss/schwarz, etc.). Die Geldmenge wird durch simple und eindeutige Zahlen dargestellt. Da gibt es nichts Schwammiges. Man kann sehr wohl zu wenig Geld haben, doch man hat nie zu viel, denn für Geld gilt: Genug ist nie genug! Geld ist der Steigbügel zu Anerkennung und Macht.

Wir werden schon als Geld-Sklaven geboren. Selbst wenn ich als Selbsternährer auf einer gratis geliehenen Alp leben würde, so schulde ich dem Staat (und der Krankenkasse) Geld. Keinen Zehnten meiner Ernte, kein Gemüse, kein Brennholz, keine Kunst, keine Philosophie, sondern Geld. Wir müssen uns immer verkaufen um unsere Freiheit zu erkaufen (was für ein Irrsinn). Ergo: rennen wir alle dem Geld hinterher. Ein einziger Tanz um das goldene Kalb.

So ist das nun mal. Da gibt es kein Entrinnen! Das eigentlich Perverse an der heutigen Zeit ist, dass es nicht mehr wirklich interessiert, wie jemand zu Geld kommt oder gekommen ist. Ausser offensichtlicher Diebstahl oder Raub ist eigentlich alles erlaubt. Andere übers Ohr hauen, Ausnutzen, Lügen und Betrügen ist ganz normal und spätestens nach dem globalen Justizversagen nach der Finanzkrise 2008 anscheinend auch gesetzlich legitimiert. Es gibt wohl keinen Milliardär auf dieser Welt, der seinen Reichtum ohne Ausbeutung von Natur ohne Menschen erwirtschaftet hat...

Frau Merkel würde sagen: "Es ist alternativlos..."

Traurig ist, dass wir trotz x-tausend Jahren Marktwirtschaft wirklich keine Alternative finden können...

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